5 Gründe für den Immobilienverkauf in 2017

In 2016 wurden Immobilien im Wert von 123,5 Milliarden Euro in Deutschland verkauft. Die Rahmenbedingungen für einen lukrativen Verkauf sind günstig wie nie.

Fünf Gründe, die dafür sprechen, die Immobilie jetzt zu verkaufen, sind:

  • die große Nachfrage,

  • das günstige Marktumfeld,

  • die Gefahr einer Immobilienpreisblase,

  • die steigende Einwohnerzahl von Städten,

  • die zunehmende Bedeutung von Ausstattung und Zustand.

Die Nachfrage übersteigt vielerorts das Angebot

In einigen Ballungszentren und Universitätsstädten ist das Kaufinteresse so groß, dass Immobilien dort zur Mangelware geworden sind. Vor allen Einfamilienhäuser werden gesucht. In Düsseldorf etwa liegen die Kaufpreise für freistehende Einfamilienhäuser in gehobenen Wohnlagen, vor allem in Rheinnähe, selten unter 650.000 Euro. In München ist es nicht anders. Auch hier suchen weit mehr Käufer nach einem Eigenheim als es Angebote gibt. Während der Geldumsatz im Segment der Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser in 2016 um 4 % auf rund 800 Millionen Euro gestiegen ist, sank die Anzahl der Kaufverträge um 8 % auf 700. Begehrt sind allerorts moderne Immobilien in guten bis sehr guten Lagen, für die je nach Zustand und Ausstattung Höchstpreise gezahlt werden.

Das günstige Marktumfeld nutzen

Ein weiterer Grund, den Immobilienverkauf zügig in Angriff zu nehmen, ist das noch niedrige Zinsniveau. Denn das könnte sich in absehbarer Zeit ändern. Davon gehen zumindest Vermögensverwalter und Finanzexperten aus, die – wenn nicht in diesem Jahr, so doch in 2018 – von einem moderaten Zinsanstieg ausgehen. Außerdem sollten Immobilienverkäufer die seit 2016 geltende EU-Richtlinie für die Vergabe von Wohnimmobilienkrediten im Blick behalten. Denn dadurch hat sich die Darlehensaufnahme insbesondere für ältere Kaufinteressenten erschwert. Um eventuelle Immobilienpreisblasen zu verhindern, könnten weitere gesetzliche Auflagen folgen.

Die wachsende Gefahr einer Immobilienpreisblase

Darüber hinaus mehren sich in Fachmedien, wie beispielsweise dem FOCUS, die Stimmen, die vor der wachsenden Gefahr einer Immobilienpreisblase warnen. Besonders groß sei das Risiko in Metropolen, da die dort geforderten Kaufpreise zunehmend nicht mehr im Einklang mit den zu erzielenden Mieten stünden. Am gravierendsten wäre die Entwicklung in München, wo die Kaufpreise zwischen 2010 und 2016 um 114 % gestiegen sind, die Mietpreise jedoch nur um 32 %. Ähnliche Tendenzen gäbe es auch in Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg und Stuttgart.

Die steigende Einwohnerzahl von Städten

Verstärkt wird die große Nachfrage durch einen anhaltend hohen Bevölkerungszuwachs, von dem besonders Ballungszentren und Universitätsstädte betroffen sind. Stuttgart beispielsweise wird bis 2025 um rund 35.000 Einwohner wachsen. Nach Frankfurt werden bis dahin knapp 100.000 Menschen ziehen. Auch Nürnberg gewinnt in den kommenden 13 Jahren ca. 26.000 Neubürgerinnen und Neubürger hinzu.

Die zunehmende Bedeutung von Ausstattung und Zustand

Neben der Lage beeinflussen weitere Faktoren die Kaufentscheidung. Denn der Wunsch nach Wohnkomfort steigt und das Bewusstsein für energiesparendes Verhalten wächst. Für 91 % der Immobilienkäufer spielt etwa Energieeffizienz eine große Rolle. Und immerhin 10 % der über 65-Jährigen legen bei der Wahl ihres neuen Zuhauses Wert auf Barrierefreiheit, schwellenfreie Zugänge und ein altersgerechtes, oder zumindest geräumiges Bad.

Benötigen Sie Unterstützung bei Fragen rund um den Immobilienverkauf? Unsere Immobilienexperten beraten Sie kostenlos und unverbindlich. Rufen Sie dazu einfach unter 0800 – 40 400 466 an oder vereinbaren Sie hier einen Rückruf mit den Experten von Homeday.