Kundenberatung ist nicht gleich Callcenter

Christian Everts arbeitet als Customer Relationship Manager bei Homeday. Im Interview gibt er uns einen Einblick in seine tägliche Arbeit.

Hallo Christian, stell dich kurz vor.

Hallo, ich bin Christian, 36 Jahre alt und habe vor genau einem Jahr und einem Tag bei Homeday angefangen. Ich bin zusammen mit Homeday nach Berlin gezogen und habe damit den großen Schritt in die Hauptstadt gewagt. Bisher habe ich es auch nicht bereut und vermisse Köln auch nicht so arg.

Bei Homeday bist du in der Kundenberatung, sprich als Customer Relationship Manager tätig. Erklär uns doch einmal was du genau machst?

Wir Kundenberater betreuen den kompletten Verkaufsprozess, das heißt von einer einkommenden Anfrage eines Eigentümers bis zum Verkauf oder Vermietung der Immobilie.

Zunächst einmal telefonieren wir mit dem Eigentümer. Hier klären wir Daten zum Objekt ab, horchen was für Besonderheiten es bei der Immobilie gibt und was dem Eigentümer wichtig bei der Maklersuche ist. Für den Eigentümer machen wir dann eine Maklerauswahl. Hierfür analysieren wir bei Homeday eine Vielzahl von Immobilienvermittlern anhand verschiedenster Kriterien und einem eigens entwickelten Matching-Algorithmus. Bevor wir dann den Makler empfehlen, werden sie noch einmal individuell von uns geprüft.

Kommt es zur Empfehlung, telefonieren wir mit den Maklern und schlagen die jeweiligen Objekte vor. Ab diesem Schritt übergeben wir es in die Hand des Maklers. Aber weiterhin sind wir sowohl für die Makler als auch für die Eigentümer Ansprechpartner im gesamten Verkaufsprozess.

Hier würden Sie einen Kundenberater beim Telefonieren sehen.

Sprich, du hast mit sehr vielen Menschen zu tun. Was begeistert dich denn an deiner Arbeit?

Jedes Telefonat das ich führe, ist immer unterschiedlich. Es wird nie langweilig. Ich habe schwierige, schöne und auch lustige Telefonate. Der Alltag ist dadurch sehr spannend. Es kommt keine Routine auf.

Du hast gesagt, dass du viele schöne Telefonate führst. Kannst du uns einen Einblick geben, was dein Highlight im Kontakt mit deinen Kunden war?

Also das schönste Gespräch war mit einem Eigentümer, der sich nach dem Verkauf der Immobilie bei mir bedankt hat. Das war ein sehr tolles Feedback für mich. Denn obwohl der Eigentümer nur per Telefon mit mir in Kontakt stand, hat er noch einmal den Telefonhörer in die Hand genommen und sich bedankt. Das ist toll. Das ist ein unheimlich schönes Gefühl.

Ansonsten gibt es auch skurrile Momente. Vor kurzem erst habe ich eine Offizierskaserne als Objekt angenommen auf einem Militärgelände mit 100 Zimmern und einem Restaurant. Das Ganze soll vermietet werden.

„Ich gehe sowohl im Job als auch privat gerne an meine Grenzen und gebe alles.“

Was schätzt du persönlich an Homeday?

Ich habe vorher immer in großen Konzernen gearbeitet und diese angestaubte Konzernstruktur schränkt einen definitiv ein. Ich habe mich daher bewusst auch für ein Start-up entschieden, um einfach mal ein jüngeres offeneres Arbeitsgefühl zu haben. Und das schätze ich so an der Firma. Wir haben kurze Kommunikationswege und eine sehr nette Stimmung. Man kann jeden zu jeder Zeit ansprechen, auch natürlich die Gründer. Insofern fühle ich mich als Teil des Ganzen und werde auch als Teil des Ganzen wertgeschätzt. Dies gibt mir ein gutes Gefühl.

Womit beschäftigst du dich außerhalb von Homeday gerne?

Ich bin sehr sportbegeistert und durch den Umzug nach Berlin habe ich nicht nur meine Umgebung geändert, sondern auch gleich mein Sportprogramm. Ich gehe nicht mehr in ein Fitnessstudio, sondern habe mit Crossfit angefangen. Das ist ein Sport, der mich komplett an meine Grenzen bringt, und das finde ich super, um den Kopf frei zu bekommen, gerade nach einem langen Arbeitstag. Ansonsten reise ich unheimlich gerne. Reisen ist meine Leidenschaft.

Was würdest du gerne unseren Lesern noch persönlich mitgeben?

Wenn man Kundenberatung hört, denkt natürlich jeder sofort an ein klassisches Callcenter. Genau das ist bei uns aber nicht der Fall. Wir nehmen hier in der Kundenberatung wirklich eine beratende Tätigkeit während des gesamten Verkaufsprozesses ein.

Es werden keine klassischen Anfragen stupide angenommen, sondern bei uns wird der Prozess von A bis Z betreut. Das macht die Arbeit auch so spannend. Daher ist es auch wichtig, dass man bei uns als Customer Relationship Manager authentisch ist. Man sollte aber auch Empathie mitbringen und ein Ohr für die Wünsche des Eigentümers haben.

Hier würden Sie das Team beim kochen auf einem Teamevent sehen.