Sie haben eine Frage?

Das haben unsere Kunden oft gefragt
Fragen und Antworten - FAQ

Rückruftermin vereinbaren
Sie können uns unter 0800 5 800 550 anrufen oder besser noch, einen
Rückruftermin vereinbaren.

Rückruf vereinbaren
Ihr Bewertungsformular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Bewertungsformular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Formular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Maklervergleich wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.

Für Privatleute ist der Immobilienkauf oder -verkauf meist das größte finanzielle Geschäft ihres Lebens. Immerhin geht es hier um Geldwerte im sechs- oder sogar siebenstelligen Eurobereich. Klar, dass Verkäufer und Käufer vor allem in der aktuellen Krisensituation einen geplanten Verkauf oder Kauf noch einmal neu bewerten.

Homeday hat Immobilienverkäufer und -käufer gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut YouGov dazu befragt, wie die Corona-Krise ihre Verkaufs- und Kaufbereitschaft beeinflusst und wie sie die Immobilienpreisentwicklung einschätzen.

Wie schätzen Verkäufer und Käufer die Preisentwicklung von Immobilien ein?

39 Prozent der Verkäufer und Käufer erwarten fallende Kaufpreise durch die Corona-Pandemie. Als Gründe für diese Einschätzung nennen sie etwa die Sorge um die wirtschaftliche Lage nach der Krise, die aktuelle Entwicklung am Arbeitsmarkt oder die Erwartung einer geringeren Nachfrage nach Immobilien. 34 Prozent der Verkäufer und 30 Prozent der Käufer erwarten im Gegensatz dazu jedoch weiter steigende Preise getreu dem Motto: „Der Immobilienboom ist stärker als jedes Virus.“

Auch erwarten viele Kaufinteressenten (37%) durch Corona eine bessere Zinslage für Immobilienkredite, welche Kaufpreise weiter anheizen könnte. Zudem gelten Immobilien als „sichere Anlage“ – ebenfalls häufig als Begründung für steigende Preise nach der Krise genannt.

Wie bewerten Verkäufer und Käufer den Einfluss von COVID-19 auf Verkaufs- und Kaufprozesse?

Die Kontaktbeschränkungen erschweren aktuell persönliche Treffen mit Makler, Fotografen oder Notaren. Massenbesichtigungen von Wohnungen sind untersagt. 43 Prozent der befragten Kaufinteressenten erwarten einen erschwerten Kaufprozess durch das Coronavirus, bei den befragten Verkäufern sind es 60 Prozent. Als häufigste Gründe nennen Eigentümer jedoch nicht die Einschränkungen durch die aktuellen Regelungen der Bundesregierung, sondern die Sorge um eine sinkende Nachfrage und fehlende finanzielle Mittel der Kaufinteressenten.

Wie beeinflusst COVID-19 die Verkaufs- und Kaufabsichten?

22 Prozent der Verkaufsinteressierten geben an, aufgrund des Coronavirus und seinen Auswirkungen unsicher zu sein. Sie wollen die weitere Entwicklung genau beobachten – und offenbar je nach Verlauf entscheiden, ob ein Verkauf in der kommenden Zeit sinnvoll erscheint.

Auch bei den Kaufinteressenten sorgt COVID-19 für Besorgnis. Jeder fünfte Kaufinteressent (20%) ist aufgrund des Coronavirus und seinen Auswirkungen verunsichert, ob er in der nächsten Zeit einen Kauf realisieren sollte. Dieser Teil der Kaufinteressierten gibt an, zunächst die weitere Entwicklung beobachten zu wollen. Weitere 13 Prozent fürchten eine Immobilienblase, 6 Prozent sehen für sich unklare Einkommensverhältnisse.

Welche Gründe sprechen in Zeiten von Corona für den Kauf und Verkauf von Immobilien?

Eigentümer, die in den kommenden 12 Monaten einen Verkauf ihrer Immobilie in Erwägung ziehen, geben als häufigsten Grund (35%) dafür einen Ortswechsel an. Am zweithäufigsten nennen sie familiäre Gründe (32%). Bemerkenswert: 28 Prozent der Verkaufswilligen bewerten den Verkaufszeitpunkt – trotz oder gerade wegen Corona – als „optimal, um einen guten Preis zu erhalten“. Sie erwarten offenbar, dass die Preise zukünftig fallen und versprechen sich zum aktuellen Zeitpunkt (noch) bestmögliche Rendite.

Kaufinteressenten, die in den kommenden 12 Monaten einen Immobilienkauf in Erwägung ziehen, suchen vorrangig (71%) eine Immobilie zur Eigennutzung. 28 Prozent der Kaufbereiten möchte eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben. Denn knapp die Hälfte der Kapitalanleger (44%) bewertet das sogenannte Betongold als sicherer als die Investition in Aktien – offenbar oder gerade in Krisenzeiten wie COVID-19.

*Grundlage der Untersuchung ist eine Online-Umfrage, an der zwischen dem 27. März 2020 und 3. April 2020 insgesamt 740 Personen teilnahmen – darunter 390 Immobilieninteressenten, die in den nächsten 12 Monaten einen Immobilienkauf planen oder in Erwägung ziehen und 350 Eigentümer, die in den nächsten 12 Monaten einen Immobilienverkauf planen oder in Erwägung ziehen.
Hinweis:

Mit unserem kostenlosen Newsletter bleiben Sie über die aktuellsten Entwicklungen am Immobilienmarkt stets informiert und erhalten regelmäßig spannende Updates und Analysen:

Wir haben noch etwas für Sie...
Sichern Sie sich jetzt Ihre kostenlose Immobilienbewertung.