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Wer eine Wohnung verkaufen möchte, steht als Laie in der Regel zunächst einmal vor einer Herausforderung. Erfahren Sie hier unter anderem, wann sich der Wohnungsverkauf lohnt, wie Sie eine Wohnung schnell verkaufen können und welche wichtigen Unterlagen für den Wohnungsverkauf nötig sind.

Hinweis:

Sie planen einen Wohnungsverkauf? Mit der kostenlosen Immobilienbewertung von Homeday erfahren Sie unverbindlich, wie viel Ihre Wohnung aktuell wert ist.

Wann bietet es sich an, eine Wohnung zu verkaufen?

Grundsätzlich unterscheidet sich der Verkauf einer Wohnung nicht wesentlich vom Hausverkauf. Auch hier gilt beispielsweise, dass es keine bestimmte Verkaufssaison gibt: Wohnungen lassen sich im Winter genauso wie im Sommer verkaufen. Allerdings bieten sich die hellen Monate eher dazu an, eine Wohnung zu verkaufen. Der Grund: Die langen Tage eignen sich hervorragend für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine.

Entscheidend für den Wohnungsverkauf ist auch die Angebot-Nachfrage-Situation am Immobilienmarkt. Sind die Zinsen auf einem niedrigen Niveau, gibt es generell ein größeres Interesse an Wohneigentum. In der aktuellen Niedrigzinsphase (2020) ist die Nachfrage nach Wohnungen beziehungsweise einem Wohnungskauf ungebrochen hoch.

Wie verkauft Homeday
meine Wohnung?
Wie verkauft Homeday meine Wohnung?Wie verkauft Homeday meine Wohnung?

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    Kostenlose Wohnungsbewertung

    Sie starten Ihren Wohnungsverkauf mit einer kostenlosen Immobilienbewertung. Dafür buchen Sie einfach einen Termin mit dem Homeday-Makler in Ihrer Region. Er sieht sich Ihre Wohnung persönlich vor Ort an und berechnet ihren exakten Immobilienwert.

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  3. 03

    Erfolgreicher Wohnungsverkauf

    Wir stimmen den Verkaufspreis mit Ihnen ab und verhandeln ihn für Sie mit den Kaufinteressenten. Außerdem organisieren wir alle für den Verkauf notwendigen Unterlagen und stehen Ihnen bis zur Übergabe Ihrer Wohnung an den neuen Eigentümer zur Seite.

Wie schnell lässt sich eine Wohnung verkaufen?

Ebenso wie beim Zeitpunkt des Wohnungsverkaufs spielen Angebot und Nachfrage auch eine Rolle dafür, ob sich eine Wohnung schnell verkaufen lässt. Der wichtigste Faktor ist hier die Lage einer Wohnung. Aber auch ihre Ausstattung und der Zustand beeinflussen den Immobilienwert und damit die Verkaufsdauer. In der Regel sollten Verkäufer etwa drei bis fünf Monate für den Verkauf ihrer Wohnung einplanen.

Wie bereite ich den Wohnungsverkauf vor?

Wer eine Wohnung verkaufen möchte, sollte zuvor einige Vorbereitungen treffen. Denn es reicht nicht aus, Fotos der Wohnung auf einer entsprechenden Plattform im Internet hochzuladen. Die Vorbereitung ist zudem wichtig, um rechtliche Risiken beim Immobilienverkauf zu vermeiden.

Wie lege ich den Angebotspreis für meine Wohnung fest?

Um eine Wohnung zu verkaufen, gilt es zunächst, ihren Verkehrswert beziehungsweise Marktwert zu kennen. Er bildet die Grundlage, um einen angemessenen Angebotspreis festzulegen. Um den Verkehrswert zu ermitteln, kommen verschiedene Verfahren infrage: das Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren.
Während Gründerzeitbauten und Neubauten in der Regel bei Käufern sehr beliebt sind und hohe Preise erzielen, ist die Nachfrage nach Bauten aus den 1950er, 1960er und 1970er Jahren vergleichsweise weniger groß. Ähnliches gilt für Erdgeschosswohnungen, die oft weniger Licht bekommen und weniger vom Heizverhalten der Nachbarn profitieren. Andererseits ist eine Erdgeschosswohnung mit Terrasse oder Garten automatisch wertvoller als eine höher gelegene Wohnung ohne diese Ausstattung.

Generell wirken sich u.a. diese Faktoren auf den Preis einer Wohnung aus:

    • Baujahr
    • Etage
    • Größe
    • Zimmeranzahl
    • Raumhöhe
    • Schnitt (gibt es z.B. ein Durchgangszimmer)
    • Ausstattungsmerkmale (z.B. Keller, Balkon, Gartenanteil, Fensterverglasung, Heizungsart, Bad mit oder ohne Fenster, Parkettboden oder Teppichboden)

Es ist ratsam, den Wert einer Wohnung vor ihrem Verkauf von einem Experten bewerten zu lassen. Die Experten von Homeday bewerten Ihre Wohnung bei einem Vor-Ort-Termin kostenlos und unverbindlich. Das heißt: Erst wenn wir den Angebotspreis ermittelt haben, entscheiden Sie, ob Sie Ihre Wohnung mit Homeday verkaufen möchten.

Gut zu wissen:

Einen ersten Anhaltspunkt zum Wert Ihrer Wohnung bietet Ihnen der Homeday-Preisatlas, der den Wert jedes Wohnblocks in Deutschland hinsichtlich seiner Lage zeigt. Jetzt Kauf- und Mietpreise im Homeday-Preisatlas entdecken

An welche Zielgruppe lässt sich meine Wohnung verkaufen?

Um eine Wohnung zu verkaufen, ist es wichtig, die Käuferzielgruppe zu kennen.
Da Wohneigentum nicht nur für Kapitalanleger, sondern auch für Mieter mit Wunsch nach einem Eigenheim interessant ist, gilt es, die Eigenheiten und Vorzüge der zum Verkauf stehenden Wohnung genauer zu betrachten:

Paare

Paare

    • bevorzugen bezugsfertige Wohnungen oder Wohnungen mit Umbaupotenzial
    • kleine bis mittlere Wohnungsgröße, Durchgangszimmer möglich
    • Lage: vornehmlich in der Stadt oder am Stadtrand
Familien

Familien

    • bevorzugen bezugsfertige Wohnungen mit solidem Standard
    • mittelgroße bis große Wohnungen, alle Zimmer sollten vom Flur aus erreichbar sein; großer Wohn-Ess-Bereich
    • Lage: präferieren die Vorstadt
Senioren

Senioren

    • präferieren bezugsfertige Eigentumswohnungen
    • ebenerdige Wohnung oder barrierefreie Wohnung
    • Lage: in der Stadt oder am Stadtrand, vor allem die Infrastruktur ist wichtig

Abhängig von der Zielgruppe ist auch zu entscheiden, ob sich größere Modernisierungsmaßnahmen vor dem Verkauf der Wohnung lohnen. Einige Käufer legen beispielsweise eher Wert auf einen passablen Preis und bevorzugen es, die Wohnung nach dem Kauf nach ihren individuellen Wünschen umzugestalten. Andere Käufer suchen eine Wohnung in bestem Zustand und mit gehobener Ausstattung. Welche Zielgruppe auch immer für Ihre Wohnung infrage kommt: Es gilt, das investierte Kapital samt Eigenleistung durch den Verkaufspreis wieder herauszuholen, damit es für Sie nicht zum Verlustgeschäft kommt.

Tipp: Ein ortskundiger Makler weiß genau, an welche Zielgruppe sich Ihre Wohnung verkaufen lässt und auf welche Kriterien Interessenten Ihrer Gegend Wert legen.

Eigentumswohnung verkaufen – vermietet oder unvermietet?

In der Regel ist es einfacher, eine leerstehende Wohnung zu verkaufen als eine vermietete Wohnung. Denn für eine Wohnung ohne Mieter lässt sich häufig ein höherer Verkaufspreis erzielen. Einer der Gründe liegt darin, dass der neue Eigentümer seine Pläne mit der neuen Immobilie sehr viel freier durchsetzen kann. So wäre er bei einer vermieteten Wohnung etwa gezwungen, zunächst eine Kündigung wegen Eigenbedarfs auszusprechen, damit er oder seine Verwandten die Wohnung beziehen könnten. Ist die Wohnung frei, kann er sich auch den neuen Mieter nach seinen Kriterien aussuchen oder einen neuen Mietpreis berechnen – natürlich im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten.
Ist eine Wohnung bei einem Verkauf vermietet, bedeutet dies im schlechtesten Fall eine Preisminderung von bis zu 30 Prozent. Auch die Käuferzielgruppe ist durch die Vermietung eingeschränkt, der Fokus liegt hier vor allem auf Käufern, die eine Immobilie als Kapitalanlage nutzen.

Gut zu wissen:

Letztendlich entscheidet immer der Einzelfall darüber, ob und zu welchem Preis sich eine vermietete Eigentumswohnung verkaufen lässt. Mehr dazu in unserem Ratgeber-Artikel: Tipps zum Verkauf einer vermieteten Immobilie

Was ist ein Vorkaufsrecht?

Das Vorkaufsrecht berechtigt bestimmte Personen, einen zum Verkauf stehenden Gegenstand vor anderen (Menschen) zu erwerben. Im Falle einer Wohnung bedeutet das, dass ein bestimmter Berechtigter vor anderen Interessenten einen Anspruch auf die Immobilie hat.

Wann hat ein Mieter ein Vorkaufsrecht?

Der Mieter einer Wohnung hat nicht per se ein Vorkaufsrecht, wenn diese verkauft wird. Der Anspruch besteht nur dann, wenn die Wohnung zum ersten Mal nach Aufteilung in Wohnungseigentum als dieses verkauft wird. Das ist etwa der Fall, wenn ein Eigentümer ein ganzes Mehrfamilienhaus besitzt und sich entschließt, einzelne Wohnungen als Wohneinheiten zu verkaufen. Der Mieter ist dann durch das Vorkaufsrecht berechtigt, seine Mietwohnung zu kaufen.

Haben Nachbarn ein Vorkaufsrecht?

Es gibt kein Gesetz, das Nachbarn ein Vorkaufsrecht für ein Grundstück oder eine Immobilie einräumt. Der Eigentümer hat jedoch nach §1094 Abs. 1 BGB die Möglichkeit einer bestimmten Person ein Vorkaufsrecht einzuräumen. Dies ist beispielsweise für Nachbarn eines Grundstücks interessant, die ihr eigenes Grundstück vergrößern möchten. Auch ist ein Vorkaufsrecht für das Nachbargrundstück oft für Menschen attraktiv, deren Kinder in der Nähe ihres Elternhauses bauen möchten. Beliebt ist die Variante auch in der Landwirtschaft, wenn sich ein Bauer das Vorkaufsrecht beim Eigentümer der benachbarten Grundstücke eintragen lässt. In der Regel werden sich die Parteien finanziell über das Vorkaufsrecht einig.

Ist ein Vorkaufsrecht übertragbar?

Nein. §473 BGB besagt ganz klar: „Das Vorkaufsrecht ist nicht übertragbar und geht nicht auf die Erben des Berechtigten über, sofern nicht ein anderes bestimmt ist.“ Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn das Vorkaufsrecht nur für eine bestimmte Zeit gilt.

Welche Dokumente sind notwendig um eine Wohnung zu verkaufen?

Wer eine Eigentumswohnung verkaufen möchte, kommt um die Bürokratie nicht herum. Denn um eine Wohnung zu verkaufen, benötigt ein Eigentümer eine Reihe von wichtigen Unterlagen:

Unterlage Bezugsquelle
Grundbuchauszug (maximal drei Monate alt) Amtsgericht
Teilungserklärung inklusive Aufteilungsplan und Gemeinschaftsordnung Eigentümer oder WEG-Verwaltung
Sanierungsnachweise Eigentümer
Bau- und Grundrisszeichnungen Architekt, Bauträger
Gebäudeversicherungsnachweis WEG-Verwaltung
Aktuelle Wohngeldabrechnung Eigentümer oder WEG-Verwaltung
Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen Eigentümer oder WEG-Verwaltung
Kubaturberechnung als Veranschaulichung des umbauten Raums Bauträger, Architekt
Energieausweis WEG-Verwaltung oder Energiedienstleister
Mietvertrag + evtl. Mieterhöhnungsschreiben bei vermieteten Wohnungen Eigentümer
Gut zu wissen:

Wenn Sie Ihre Wohnung mit Homeday verkaufen, sparen Sie sich die zeitaufwendigen Wege zu den zuständigen Ansprechpartnern und Ämtern. Wir besorgen alle notwendigen Dokumente. Falls Sie sich für den privaten Verkauf entscheiden, hilft Ihnen diese kostenlose Checkliste einen Überblick über notwendige Dokumente zu erhalten:

Wie läuft der Verkauf einer Eigentumswohnung ab?

Sind Dokumente besorgt, Zielgruppe und Angebotspreis festgelegt, gilt es, die Immobilie potenziellen Käufern vorzustellen. Das heißt: Die Präsentation Ihrer Wohnung auf den geeigneten Kanälen steht an.

Wie bewerbe ich meine Wohnung optimal?

Um Ihre Immobilie für den Wohnungsverkauf zu bewerben, benötigen Sie zunächst einmal ein aussagekräftiges Exposé Ihrer Immobilie. Es sollte sowohl professionelle Fotos sowie einen informativen Text mit den folgenden Informationen enthalten:

    • Aus welchem Jahr stammt das Gebäude, in dem sich die zu verkaufenden Wohnung befindet?
    • In welchem Zustand befindet sich die Wohnung?
    • Wie viele Zimmer hat die Wohnung?
    • Wie groß ist sie (Quadratmeterzahl)?
    • Wie sieht der Grundriss aus?
    • Wie ist die Wohnung ausgestattet (Balkon, Stellplatz, Dachboden, Kellerabteil, Garage, Terrasse etc.)?
    • Wie ist das Wohnumfeld? (Wie steht es um Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken, Ärzte oder Kulturangebote?)

Abhängig von der Zielgruppe gewichten sich auch die Informationen zur Wohnung. Kapitalanleger interessieren sich etwa weniger für den Grundriss der Immobilie als vielmehr dafür, ob die Wohnung vermietet ist oder welche Rendite bei einer Neuvermietung zu erwarten ist.

Wie sind Besichtigungen bei einem Wohnungsverkauf zu organisieren?

Ist das Exposé gelungen und die Nachfrage entsprechend, lassen die ersten Kaufinteressenten nicht lange auf sich warten: Die Wohnungsbesichtigungen stehen an. Jetzt gilt es, die Wohnung den potenziellen Käufern so attraktiv wie möglich zu präsentieren. Die Immobilie sollte daher aufgeräumt und sauber sein. Wer seine Wohnung möglichst schnell verkaufen möchte, setzt zudem auf den Trend „Home Staging“. Der englische Begriff bezeichnet eine Inszenierung der Wohnung, die ihre Vorzüge hervorhebt. Home Staging bietet sich vor allem für leerstehende Wohnungen an, die für den Zeitraum der Immobilienbesichtigungen eingerichtet werden. Durch die Einrichtung können sich potenzielle Käufer besser vorstellen, später in der Wohnung zu leben. Home Staging eignet sich darüber hinaus aber auch für bereits eingerichtete Wohnungen. Hier gilt es beispielsweise, kleine Reparaturarbeiten zu erledigen oder allzu persönliche Dekogegenstände vorübergehend zu entfernen.

Im Idealfall haben die Interessenten Gelegenheit, die Wohnung bei einem Einzeltermin zu besichtigen. In der Praxis ist dieser Idealfall jedoch nicht immer realisierbar. Denn häufig sind Eigentumswohnungen beim Verkauf vermietet und die Termine mit dem aktuellen Mieter abzustimmen sowie in ihrer Anzahl begrenzt.

Worauf kommt es beim Kaufvertrag für Wohnungen an?

Ist der richtige Käufer gefunden, der Kaufpreis verhandelt und die Bonität geprüft, steht dem Kaufvertrag nichts mehr im Wege. Um eine Wohnung zu verkaufen und dabei alle rechtlichen Rahmenbedingungen zu erfüllen, formuliert ein Notar den Kaufvertrag. Er ist es auch, der den Vertrag in einem Termin vor dem Verkäufer und Käufer verliest, das Dokument beurkundet und ihn abwickelt. Das heißt: Der Notar lässt beispielsweise die entsprechende Änderung im Grundbuch vornehmen.

Wie unterscheidet sich der Wohnungsverkauf vom Hausverkauf?

Da eine Eigentumswohnung zugleich Teil eines Wohnhauses ist, erwirbt der Käufer nicht nur die Wohnung selbst, sondern anteilig auch Nutzungsrechte am jeweiligen Wohnkomplex. In der Fachsprache stellt die Wohnung das sogenannte Sondereigentum dar, andere Teile des Gebäudes, an denen beispielsweise auch Eigentümer anderer Wohnungen in dem Wohnkomplex Anteile haben, gelten als Gemeinschaftseigentum.

Zum Gemeinschaftseigentum zählen etwa die folgenden Gebäudebestandteile:

    • Decken und das Fundament
    • Außenwände und tragende Innenwände
    • Türen
    • Das Dach
    • Das Treppenhaus und die Flure
    • Die Eingangstür mit Gegensprechanlage und Briefkästen
    • Aufzüge
    • Heizungs- und Versorgungsleitungen
    • Gemeinschaftsräume
    • Die Außenanlagen des Gebäudes (Garten, Innenhof)
    • Garagen
    • Parkplätze

Das Gemeinschaftseigentum wird von der Hausverwaltung betreut und gemeinschaftlich von der Eigentümergemeinschaft genutzt. Möchte ein Wohnungseigentümer außerhalb seiner Wohnung bauliche Veränderungen vornehmen – beispielsweise die Wohnungstür wechseln, eine tragende Wand durchbrechen oder einen Balkon anbauen – ist er verpflichtet, sein Vorhaben in der Eigentümerversammlung zu besprechen.

Gibt es Besonderheiten bei dem Verkauf einer geerbten Wohnung?

Vor dem Verkauf einer Wohnung aus einer Erbschaft gibt es für den neuen Wohnungseigentümer einiges zu beachten:

    • Stellen Sie als Erbe sicher, dass Sie als neuer Eigentümer im Grundbuch der zu verkaufenden Wohnung stehen. Denn nur als eingetragener Eigentümer sind Sie berechtigt, die geerbte Wohnung zu verkaufen. Sollte es noch weitere Erben beziehungsweise im Grundbuch eingetragene Eigentümer der Immobilie geben, müssen diese dem Verkauf der Wohnung ebenfalls zustimmen. Sollten Sie sich in der Eigentümergemeinschaft nicht darauf einigen können, die Eigentumswohnung zu verkaufen, haben Sie noch die Möglichkeit einer Erbauseinandersetzung.
    • Erkundigen Sie sich, ob die Immobilie abbezahlt oder noch mit einer Hypothek belastet ist und klären Sie gegebenenfalls mit der Bank eine aus dem Verkauf resultierende Tilgung.
    • Prüfen Sie, ob Rechte Dritter an der Immobilie bestehen wie etwa ein Nießbrauchrecht oder Wohnrecht, die sich negativ auf den Verkaufspreis auswirken können.
Gut zu wissen:

Der Verkauf einer geerbten Wohnung läuft ähnlich ab wie der Verkauf eines geerbten Hauses. Detaillierte Informationen zum Thema erhalten Sie in unserem Ratgeberartikel „Erbschaft: Was tun, wenn Sie ein Haus erben?“

Welche Kosten fallen beim Wohnungsverkauf an?

Welche Kosten für Eigentümer bei einem Wohnungsverkauf entstehen, ist nicht pauschal zu sagen. Entscheidend sind hier verschiedene Faktoren. Verkaufen Sie Ihre Wohnung beispielsweise, obwohl noch Verbindlichkeiten gegenüber der Bank bestehen, kann diese eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Haben Sie die Eigentumswohnung beispielsweise selbst vor weniger als zehn Jahren als Kapitalanlage erworben, fällt auf den Gewinn beim Verkauf der Wohnung die sogenannte Spekulationssteuer an. Haben Sie die Wohnung dagegen selbst genutzt und zwar im Jahr des Verkaufs und den beiden vorangegangenen Jahren, müssen Eigentümer keine Steuern zahlen.

Eigentumswohnung verkaufen – mit oder ohne Makler?

Ob für Sie als Eigentümer über die oben genannten Kosten hinaus noch weitere Ausgaben anfallen, kommt auch darauf an, ob Sie Ihren Wohnungsverkauf mit oder ohne Wohnungsmakler planen. So fallen beim privaten Wohnungsverkauf etwa Kosten für die Anzeigenerstellung (Online-Exposé) und -bewerbung an.

Darüber hinaus sollten sich Eigentümer generell vor dem Verkauf entscheiden, ob sie ihre Immobilie privat oder mit Unterstützung eines Maklers verkaufen möchten. Vor allem, wenn Sie zum ersten Mal eine Wohnung verkaufen, profitieren Sie bei der Beauftragung eines Maklers von zahlreichen Vorteilen:

    • Immobilienmakler haben bereits Erfahrung beim Wohnungsverkauf und können Sie z.B. optimal im Hinblick auf die Verkaufsstrategie beraten
    • Sie kennen ihren lokalen Immobilienmarkt
    • Durch seine guten Kundenkontakte hat ein Makler möglicherweise schon passende Käufer an der Hand
    • Makler nehmen Ihnen sämtliche Aufgaben im Verkaufsprozess ab: von der Bewertung der Immobilie bis zur Übergabe der Wohnung an ihren neuen Besitzer
Gut zu wissen:

Beim Wohnungsverkauf mit Homeday zahlen Sie als Eigentümer eine deutlich geringere Provision als marktüblich. Dabei erhalten Sie genau die Leistung, die sie von einem erfahrenen Makler erwarten sollten. Überzeugt? Dann starten Sie jetzt mit einer kostenlosen Immobilienbewertung:

Wohnung verkaufen – FAQs

Wann ist ein guter Zeitpunkt, um eine Wohnung zu verkaufen?

Grundsätzlich lassen sich Immobilien zu jeder Jahreszeit verkaufen. Besonders eignen sich jedoch das Frühjahr und der Sommer dazu, da die langen, hellen Tage ideale Voraussetzungen für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine bieten. Auch die Nachfrage am Markt spielt eine Rolle für den Verkaufszeitpunkt. Wir sehen trotz Corona-Krise weiterhin eine Nachfrage nach Besichtigungen sowie Käufen von Immobilien und beobachten keinen Rückgang der Preise für Wohnimmobilien.

Welche Unterlagen brauche ich, um eine Wohnung zu verkaufen?

Wer seine Wohnung verkaufen möchte, benötigt fast die identischen Unterlagen, die er beim Kauf erhalten hat. Allerdings kommt inzwischen noch der Energieausweis hinzu. Zu den Unterlagen zählen unter anderem die Grundbuchunterlagen einschließlich Teilungserklärung und Brandversicherungsurkunde. Informieren Sie sich hier über alle notwendigen Dokumente beim Wohnungsverkauf.

Wann kann ich eine Wohnung steuerfrei verkaufen?

Damit der Eigentümer steuerfrei die Wohnung verkaufen kann, müssen Auflagen erfüllt sein. Die Steuer entfällt, wenn die Wohnung ausschließlich selbst genutzt und nicht vermietet wurde. Möchte er eine vermietete Eigentumswohnung verkaufen, müssen zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen. Ist die Wohnung zu verkaufen, wenn der Verkäufer im Jahr der Nutzung und den beiden vorangegangenen Jahren selbst darin wohnte, fällt auch keine Steuer an. Alle Details zu Steuern beim Wohnungsverkauf lesen Sie hier.

Wann muss ich Spekulationssteuer bezahlen?

Der Gesetzgeber sieht vor, dass bei dem Verkauf einer Wohnung unter bestimmten Umständen Spekulationssteuer anfällt. Dies ist der Fall, wenn der Eigentümer eine vermietete Eigentumswohnung verkaufen möchte. Spekulationssteuer fällt an, wenn zwischen Kauf und Verkauf der vermieteten Wohnung weniger als zehn Jahre liegen. Sie fällt auch an, wenn die Eigennutzung zum Zeitpunkt des Verkaufs weniger als zwei Jahre vor dem Jahr des Verkaufs betrug.

Kann ich meine Wohnung verkaufen, wenn sie noch nicht abbezahlt ist?

Ein Eigentümer kann seine Wohnung verkaufen, auch wenn die Finanzierung noch nicht vollständig getilgt ist. Allerdings kann die Bank von ihm in diesem Fall für die noch offene Restschuld eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Das ist der Fall, wenn die offene Finanzierung durch den Verkaufserlös getilgt wird. Die Gebühr entfällt, wenn es gelingt, die Wohnung zu verkaufen und der Erwerber übernimmt die laufende Finanzierung.

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