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Grundstück verkaufen –
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Grundstück verkaufen – Darauf kommt es an!

Eine Erbschaft, eine veränderte Lebenssituation oder einfach ideale Marktbedingungen: Es gibt viele Gründe, warum Eigentümer ihr Grundstück verkaufen möchten. Erfahren Sie hier u.a., wie Sie den Wert Ihres Grund und Bodens ermitteln und welche Unterlagen Sie für den Grundstücksverkauf benötigen.

Wie ermittel ich den Wert meines Grundstücks?

Um ein Grundstück zu verkaufen, sollten Eigentümer dessen Markt- beziehungsweise Verkehrswert kennen. Hinter dem Begriff verbirgt sich der Preis, den eine Immobilie oder ein Grundstück aktuell bei einem Verkauf erzielen können.

Um ein Grundstück zu bewerten, spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle:

  • Lage
  • Zuschnitt
  • Größe
  • Erschließung
  • Bodenbeschaffenheit
  • Stand des Grundbuchs
  • etwaige Altlasten
  • Rechte Dritter
  • Bebauungsgrad beziehungsweise Bebaubarkeit

Vor allem die Art und Weise, wie sich ein Grundstück bebauen lässt, entscheidet über seinen Wert. Handelt es sich um:

  • ein Wald- oder Wiesengrundstück: darf es möglicherweise nicht bebaut werden

  • Bauerwartungsland: ist davon auszugehen, dass es zu einem späteren Zeitpunkt bebaut werden kann

  • Rohbauland: ist das Grundstück noch nicht erschlossen, von der Gemeinde jedoch angedacht, dass es zu einer Bebauung kommt

  • Bauland: darf das Grundstück im Rahmen des Bebauungsplans bebaut werden

Über die Nutzung eines Grundstücks geben der Flächennutzungsplan und/oder Bebauungsplan Auskunft. Sie sind bei der jeweiligen Kommune erhältlich und stehen teils auch online zur Verfügung. Gibt es keinen Bebauungsplan, empfiehlt sich, eine Bauvoranfrage, bevor Sie Ihr Grundstück verkaufen. Der Grundstückseigentümer reicht dafür Bebauungsvorschläge bei der Baubehörde ein. Die Bauvoranfrage stellt eine verbindliche Rechtsauskunft darüber dar, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Abhängig vom Bundesland hat der Bescheid unterschiedliche Gültigkeit. In Nordrhein-Westfalen gilt er beispielsweise zwei Jahre mit der Option zur Verlängerung um zwölf Monate. In Berlin sind es von vornherein drei Jahre. Eine Bauvoranfrage kann mehrere Wochen dauern und kostet Gebühren, die abhängig von der Gemeinde variieren.

Grundsätzlich gilt im Hinblick auf die Grundstücksnutzung: Je mehr ein Grundstück mit Wohn- oder Gewerbefläche bebaubar ist, desto wertvoller ist es.

Gut zu wissen: Um den Wert eines Grundstücks zu ermitteln, gibt es verschiedene Vorgehensweisen (Vergleichswertverfahren versus Bodenrichtwert ). Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeberartikel Grundstücksbewertung.

Wie finde ich den richtigen Käufer für den Grundstücksverkauf?

Wie ein Grundstück bebaut werden darf, spielt eine große Rolle, wenn es darum geht, die Käuferzielgruppe zu bestimmen. Möchten Sie ein kleines Grundstück verkaufen, welches sich für ein Ein- oder Zweifamilienhaus eignet, ist dies eher für eine Privatperson interessant. Ein großes Grundstück, welches die Bebauung durch ein Mehrfamilienhaus erlaubt, könnte zum Beispiel für Investoren oder Bauträger relevant sein. Baureife Grundstücke haben großes Potenzial, schnell verkauft zu werden. Wenn es baurechtlich möglich ist, empfiehlt es sich, ein sehr großes Grundstück vor dem Grundstücksverkauf zu teilen. Dafür wird eine Neuvermessung und entsprechende Neueintragungen in das Grundbuch nötig.

Um die richtige Zielgruppe für den Grundstücksverkauf anzusprechen, ist das Grundstück auf den entsprechenden Kanälen (Immobilienportale, Tages-/Wochenzeitungen etc.) zu bewerben.

Welche Unterlagen sind für den Grundstücksverkauf nötig?

Ist ein passender Käufer für das Grundstück gefunden, steht vor allem jede Menge Papierkram an. Oft benötigen Käufer verschiedene Nachweise für die Bank oder wollen diese einfach aus Interesse sehen. Wer ein Grundstück verkaufen möchte, sollte die folgenden Unterlagen parat haben:

Art der Unterlage Bezugsquelle
Flurkarte bzw. Liegenschaftskarte Katasteramt oder Fachbereich Vermessung
Bebauungsplan Fachbereich Stadtentwicklung oder Bauen in der Gemeinde
Grundbuchauszug Grundbuchamt
Baulastenverzeichnis Fachbereich Stadtentwicklung oder Bauen in der Gemeinde

In einigen Fällen sind zudem diese Unterlagen wichtig, um ein Grundstück zu verkaufen:

  • Altlastenauskunft
  • Baulastenverzeichnis
  • Nachweise über die Erschließung (wenn es sich um ein erschlossenes Grundstück handelt)
  • Grundsteuerbescheid
  • Flächennutzungsplan (falls vorhanden)
  • Bauvoranfrage (falls vorhanden)
  • Vermessungsunterlagen (falls vorhanden)

Bei einem bebauten Grundstück kommen noch eine Reihe weiterer Dokumente beim Immobilienverkauf hinzu – wie der Energieausweis. Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Ratgebern Haus verkaufen und Wohnung verkaufen.

Was macht den Grundstücksverkauf rechtswirksam?

Ist ein passender Käufer für das Grundstück gefunden, gilt es, sich über den Kaufpreis einig zu werden und die Zahlungsfähigkeit des Käufers sicherzustellen. Sind alle Voraussetzungen geklärt, schließen beide Parteien einen notariell beurkundeten Kaufvertrag miteinander. Im Anschluss lässt der Notar den neuen Eigentümer in das Grundbuch eintragen – der Abschluss des Grundstücksverkaufs.

Grundstück verkaufen: Steuern zahlen?

Wer ein Grundstück verkaufen möchte, muss damit rechnen, im Zuge des Verkaufs eventuell Steuern zu zahlen. So erhebt der Fiskus etwa die sogenannte Spekulationssteuer, wenn Eigentümer ihr Grundstück weniger als zehn Jahre nach dessen Erwerb wieder veräußern.

Gut zu wissen

Mit dem Grundstücksverkauf fallen generell verschiedene Kosten an, die entweder der Käufer, Verkäufer oder beide tragen. Detaillierte Informationen erhalten Sie in unserem Ratgebertext:
Hausverkauf: Kosten für den Eigentümer

Grundstücksverkauf – mit oder ohne Makler?

Beim Grundstücksverkauf empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Immobilienmakler. Hauptgrund ist, dass er Ihnen als Verkäufer zahlreiche Aufgaben im Verkaufsprozess, die teils sehr zeitaufwendig sind, abnimmt. Er bewirbt die Immobilie auf den verschiedenen Kanälen, berät Sie bei der Auswahl der Interessenten, übernimmt Besichtigungen und die Kaufpreisverhandlung. Zudem erkennt ein Makler das Potenzial von Grundstücken, weiß ganz genau, welche Zielgruppe für welche Art infrage kommt und hat manchmal sogar schon einen potenziellen Käufer in seiner Kundenkartei.

Tipp: Beim Grundstücksverkauf mit Homeday zahlen Verkäufer weder eine Maklerprovision noch sonstige Gebühren. Ihr Homeday-Makler ermittelt kostenfrei den Wert des Grundstücks und übernimmt – in enger Abstimmung mit Ihnen – auch alle weiteren Aufgaben im Verkaufsprozess. Auch für Dokumente wie den Energieausweis oder den Grundbuchauszug zahlen Verkäufer bei Homeday keinen Cent.