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Grundstück verkaufen – Darauf kommt es an!

Ob Erbe, veränderte Lebenssituation oder optimale Marktbedingungen: Es gibt viele Gründe, warum Eigentümer ihr Grundstück verkaufen wollen. Erfahren Sie hier, wie Sie den richtigen Käufer finden und welche Unterlagen Sie für den Verkauf benötigen.

Den Grundstückswert ermitteln

Wer ein Grundstück verkaufen will, sollte zunächst herausfinden, wie viel sein Grund und Boden wert ist. Dafür empfiehlt sich eine Grundstücksbewertung, in deren Rahmen der Markt- bzw. Verkehrswert eines Grundstücks ermittelt wird. Wichtige Faktoren bei der Bewertung sind etwa Lage, Zuschnitt, Erschließung, Bodenbeschaffenheit, Grundbuchstand, Altlasten sowie Bebauungsgrad und Bebauungsmöglichkeit des Grundstücks. Detaillierte Informationen zur Wertermittlung und dazu, wer sie durchführt, erhalten Sie im Ratgebertext „Grundstücksbewertung“.

Den richtigen Käufer finden

Um herauszufinden, wer sich als Käufer eignet, sollten Verkäufer wissen, wie sich ihr Grundstück nutzen lässt. Handelt es sich um Bauland, Bauerwartungsland oder Rohbauland? Darf ein Grundstück bebaut werden, spielt vor allem das „Wie“ eine Rolle, wenn es darum geht, die Käuferzielgruppe zu bestimmen.

Über die Nutzung eines Grundstücks geben Flächennutzungsplan und/oder Bebauungsplan Auskunft. Sie sind bei der jeweiligen Kommune erhältlich und stehen teils auch online zur Verfügung. Gibt es keinen Bebauungsplan, empfiehlt es sich, vor dem Verkauf eines Grundstücks eine Bauvoranfrage zu stellen. Der Verkäufer reicht dafür Bebauungsvorschläge bei der Baubehörde ein. Die Bauvoranfrage stellt eine verbindliche Rechtsauskunft darüber dar, wie ein Grundstück bebaut werden darf. Abhängig vom Bundesland hat der Bescheid unterschiedliche Gültigkeit. In Nordrhein-Westfalen sind das beispielsweise zwei Jahre mit der Option zur Verlängerung um zwölf Monate. In Berlin sind es von vornherein drei Jahre. Die Bauvoranfrage kann mehrere Wochen dauern und kostet Gebühren, die abhängig von der Gemeinde variieren.

Grundsätzlich gilt in Hinblick auf die Grundstücksnutzung: Je mehr ein Grundstück mit Wohn- oder Gewerbefläche bebaubar ist, desto wertvoller ist es. Entsprechend ist beispielsweise ein kleines Grundstück, welches sich für ein Ein- oder Zweifamilienhaus eignet, eher für eine Privatperson interessant. Ein großes Grundstück etwa, welches die Bebauung durch ein Mehrfamilienhaus erlaubt, könnte zum Beispiel für Investoren oder Bauträger relevant sein. Baureife Grundstücke haben großes Potenzial, schnell verkauft zu werden. Wenn es baurechtlich möglich ist, empfiehlt es sich, ein sehr großes Grundstück zu teilen. Dafür wird eine Neuvermessung und die grundbuchliche Fortschreibung nötig.

Tipp: Mit dem Service von Homeday sparen Verkäufer zahlreiche Kosten. Die Homeday-Makler ermitteln kostenfrei den Wert Ihres Grundstücks und finden für Sie einen passenden Käufer. Das Beste: In vielen Bundesländern zahlen Sie als Verkäufer keine Maklerprovision.

Wichtige Dokumente für den Verkauf

Ist ein passender Käufer für das Grundstück gefunden, steht vor allem jede Menge Papierkram an. Oft benötigen Käufer verschiedene Nachweise für die Bank oder wollen diese einfach aus Interesse sehen. Verkäufer sollten daher die folgenden Unterlagen parat halten:

  • Grundbuchauszug
  • Flurkartenauszug/Lageplan
  • Altlastenauskunft
  • Baulastenauskunft
  • Nachweise über die Erschließung
  • Grundsteuerbescheid
  • Flächennutzungsplan (falls vorhanden)
  • Bebauungsplan (falls vorhanden)
  • Bauvoranfrage (falls vorhanden)
  • Vermessungsunterlagen (falls vorhanden)

Ist ein Grundstück bebaut, sind für den Verkauf noch eine Reihe weiterer Dokumente wie der Energieausweis erforderlich.

Sind sich Käufer und Verkäufer einig, wird ein notarieller Kaufvertrag geschlossen und der neue Eigentümer ins Grundbuch eingetragen.

Hinweis

Mit dem Grundstücksverkauf fallen verschiedene Kosten an, beispielsweise für den Notar oder Ein- und Austragungen im Grundbuch.
Sie werden – abhängig vom Posten – entweder vom Käufer, Verkäufer oder beiden getragen. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie in unserem Ratgebertext.
Zum Artikel: Kosten beim Immobilienverkauf

Benötigte Unterlagen und Bezugsquelle auf einen Blick

Art der Unterlage Bezugsquelle
Flurkarte Bezirksamt
Liegenschaftskarte Bezirksamt (Fachbereich Vermessung)
Bebauungsplan Bezirksamt
Grundbuchauszug Grundbuchamt
Baulastenverzeichnis Bezirksamt

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