• Maklerprovision 2021: Infos & Höhe pro Bundesland | Homeday

    Maklerprovision 2022: Alle Informationen und Höhe pro Bundesland

    Beim  Immobilienverkauf  beziehungsweise  Immobilienkauf  mit einem Makler fällt in der Regel eine Maklerprovision an. In diesem Artikel bekommen Sie Antworten auf Fragen wie “Wie hoch ist die Maklerprovision 2022?” oder “Wer zahlt die Maklerprovision?”. Erfahren Sie hier außerdem, wie Sie die Maklerprovision berechnen und warum Sie beim Immobilienverkauf mit Homeday bei der Maklerprovision Tausende Euro sparen können. 

    Inhaltsverzeichnis

    1. Was ist eine Maklerprovision?

    2. Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?

    3. Wie viel kostet ein Makler 2022?

    4. Wie lässt sich die Maklerprovision berechnen?

      1. 4.1 Wie hoch fällt die Maklerprovision 2022 beim Kauf einer Immobilie aus?

      2. 4.2 Was ist die maximale Provisionshöhe?

      3. 4.3 Lässt sich die Maklerprovision verhandeln?

    5. Was sind die Voraussetzungen für die Maklerprovision?

      1. 5.1 Wann wird die Provision fällig?

      2. 5.2 Wann entfällt die Maklerprovision?

    6. Was ist eine Innenprovision, was eine Außenprovision?

    7. Lässt sich die Provision von der Steuer absetzen?

    8. Hintergrundwissen zum neuen Maklergesetz

      1. 8.1 Wie sind Maklerverträge 2022 abzuschließen?

    9. Was ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Immobilien?

    10. Können Käufer oder Mieter die Maklerprovision umgehen?

    11. Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hausverkauf in anderen Ländern?

    Hinweis:

    Bei Homeday zahlen Verkäufer und Käufer je nur 2,94 % Provision (inklusive 19% MwSt.) und können damit gegenüber der  häufig angesetzten Provision  von je 3,57 % Tausende Euro sparen.

    Lernen Sie Ihren
    lokalen Homeday-Makler kennen

    Turgut Durus
    Turgut Durus
    Bochum
    Artur Knitel
    Artur Knitel
    Regensburg
    Margarita Hoehn
    Margarita Hoehn
    Werl
    Homeday-Makler sind bereits an über 200 Standorten persönlich für Sie vor Ort.

    Was ist eine Maklerprovision?

    Die Maklerprovision (auch  Maklergebühr  oder Maklercourtage) ist der Lohn, den  Hausmakler Wohnungsmakler  oder  Grundstücksmakler  erhalten, wenn sie eine Immobilie erfolgreich vermitteln. Nach § 652 BGB ist dies immer dann der Fall, wenn

    • Maklerin und Verkäuferin beziehungsweise Käuferin einen wirksamen Maklervertrag miteinander schließen und

    • der Makler eine Leistung erbringt und

    • durch die Leistung ein wirksamer  Kaufvertrag für ein Haus , eine Wohnung oder ein Grundstück zustande kommt.

    Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?

    Seit Dezember 2020 regelt ein Maklercourtage-Gesetz die Verteilung der Provision für Immobilienmakler zwischen Verkäuferin und Käuferin. Es schreibt vor, dass der Käufer bei der Immobilienvermittlung nicht mehr bezahlen darf als der Verkäufer, was in der Praxis in der Regel zur Provisionsteilung führt. Bis zur Gesetzeseinführung gab es keine bundeseinheitliche Regelung. In Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen und Bremen fiel die gesamte Maklerprovision in der Regel auf den Käufer. In den anderen Bundesländern teilten sich die Parteien die Provision offiziell hälftig.

    Maklerprovision: Wie viel kostet ein Makler?

    Aber was kostet ein Makler überhaupt bzw. was ist eine übliche Maklerprovision? Das hat Homeday im Oktober 2021 exemplarisch und auch im Hinblick auf die Maklerprovisions-Änderung 2020 untersucht*. Das Ergebnis: Aktuell beträgt die gängige Maklerprovision beim Verkauf oder Kauf von Immobilien durchschnittlich 3,27 Prozent. Die niedrigste Provision verlangen Makler durchschnittlich in Bayern (3,12 %). Zum Vergleich: Beim Immobilienverkauf mit Homeday zahlen Verkäufer und Käufer in ganz Deutschland je nur 2,94 % Maklerprovision und können so Tausende Euro sparen.

    Die aktuell erhobenen, durchschnittlichen Provisionssätze der Makler in Deutschland im Überblick:

    Bundesland Durchschnittliche Verkäufer- bzw. Käuferprovision Homeday-Provision (pro Partei)
    Baden-Württemberg 3,29 % 2,94 %
    Bayern 3,12 % 2,94 %
    Berlin 3,45 % 2,94 %
    Brandenburg 3,47 % 2,94 %
    Bremen 3,37 % 2,94 %
    Hamburg 3,23 % 2,94 %
    Hessen 3,24 % 2,94 %
    Mecklenburg-Vorpommern 3,39 % 2,94 %
    Niedersachsen 3,33 % 2,94 %
    Nordrhein-Westfalen 3,22 % 2,94 %
    Rheinland-Pfalz 3,35 % 2,94 %
    Saarland 3,44 % 2,94 %
    Sachsen 3,47 % 2,94 %
    Sachsen-Anhalt 3,44 % 2,94 %
    Schleswig-Holstein 3,28 % 2,94 %
    Thüringen 3,44 % 2,94 %
    Bundesdurchschnitt 3,27 %

    Zudem hat die Auswertung gezeigt, dass die Provision für Käufer und Verkäufer – je nach Makler und Immobilienangebot – auch höher liegen kann. So wiesen 69 Prozent der untersuchten Inserate eine Käuferprovision von 3,57 Prozent aus:

    Hier würden Sie eine Grafik zu den Anteilen an Provisionssätzen bundesweits sehen.
    Anteil der Provisionssätze im bundesweiten Vergleich Quelle: Auswertung von 28.000 Immobilieninseraten (Stand: Oktober 2021)

    Insgesamt verlangen rund 81 Prozent der Immobilienmakler in Deutschland eine höhere Provision von Immobilienverkäufern und -käufern als Homeday. Homeday ist damit oftmals günstiger als andere deutsche Makler.

    Hier würden Sie eine Grafik der durchschnittlichen Käuferprovision bundesweit sehen.
    Durchschnittliche Provisionshöhen in Deutschland Quelle: Auswertung von 28.000 Immobilieninseraten (Stand: Oktober 2021)

    Wie lässt sich die Maklerprovision berechnen?

    Da sie einem bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises entspricht, ist es ganz einfach, die Maklerprovision zu berechnen. So würden bei einem Verkaufspreis von 400.000 Euro und dem häufig verlangten Provisionssatz von 3,57 Prozent für Verkäufer Maklerkosten in Höhe von 14.280 Euro anfallen. Beim Grundstücks-, Wohnungs- oder  Hausverkauf  mit Homeday wären es 2.520 Euro weniger – und zwar jeweils für Verkäufer und Käufer.

    Hinweis:

    Sie wissen nicht, wie viel Ihre Immobilie aktuell wert ist? Finden Sie es jetzt mit der kostenlosen und unverbindlichen Immobilienbewertung von Homeday heraus:

    Wie hoch fällt die Maklerprovision 2022 beim Kauf einer Immobilie aus?

    Für den Käufer fallen neben der Maklerprovision noch weitere  Kaufnebenkosten  an, die insgesamt bis zu 12 Prozent des Kaufpreises betragen können und entsprechend bei der  Immobilienfinanzierung  berücksichtigt werden sollten.

    Beispielrechnung:

    Kaufpreis 400.000 Euro
    Maklerprovision von 3,57 % 14.280 Euro
    Notarkosten pauschal 1,5 % 6.000 Euro
    Grunderwerbsteuer max. 6,5 % 26.000Euro
    Gesamtsumme Kaufnebenkosten 46.280 Euro
    Kosten Immobilienkauf gesamt 446.280 Euro

    Beispielrechnung mit der günstigeren Provision von Homeday:

    Kaufpreis 400.000 Euro
    Maklerprovision Homeday 2,94 % 11.760 Euro
    Notarkosten pauschal 1,5 % 6.000 Euro
    Grunderwerbsteuer max. 6,5 % 26.000 Euro
    Gesamtsumme Kaufnebenkosten 43.760 Euro
    Kosten Immobilienkauf gesamt 443.760 Euro

    Was ist die maximale Provisionshöhe?

    Da die Provision für Makler in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt ist, gibt es an sich keine maximale Provisionshöhe. Gängig sind jedoch 3,57 Prozent Provisionssatz sowohl für Verkäufer als auch Käufer. In Einzelfällen kann die Provision für Makler auch noch höher ausfallen. Es kann sich lohnen, hier zu verhandeln und die Vereinbarung vertraglich festzuhalten. 

    Lässt sich die Maklerprovision verhandeln?

    Da es in Deutschland keine gesetzliche Vorgabe zur Höhe der Maklercourtage gibt, ist die Provision für Makler theoretisch zwischen den Parteien frei verhandelbar. Für Verkäufer ist es da von Vorteil, eine besonders gefragte Immobilie an der Hand zu haben, die einen hohen Verkaufspreis erzielt. In diesem Fall werden Immobilienmakler eher gewillt sein, bei der Maklerprovision zu verhandeln. Für Käufer gilt das Gegenteil: Bekunden sie Interesse an einer Immobilie, die schon lange auf dem Markt ist und schwer zu verkaufen ist, stehen die Chancen gut, dass der Makler einen Preisnachlass gewährt. Ansonsten riskieren Käufer, dass andere Interessenten mit mehr Zahlungsbereitschaft die gewünschte Immobilie erwerben. 

    Nicht alle Immobilienmaklerinnen verlangen als Provision den üblichen Höchstsatz für ihre Leistung. Insbesondere Homeday punktet mit einer vergleichsweise günstigen Provision. Während bundesweit eine Provision von 3,57 Prozent gängig ist, zahlen Verkäufer und Käufer bei Homeday nur 2,94 Prozent und können so Tausende Euro sparen.

    Was sind die Voraussetzungen für die Maklerprovision?

    Damit ein Makler die Courtage als Vergütung für seine Arbeit bekommt, müssen einige Kriterien erfüllt sein. Folgende Faktoren gelten als Voraussetzungen für die Provision für Makler:  

    • vorheriger Abschluss eines gültigen Maklervertrags

    • Nachweis der Maklertätigkeit (Paragraf 652 BGB schreibt den aktiven Beitrag zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags für eine Wohnung oder ein Haus vor)

    • Es liegt ein notariell beglaubigter Kauf- oder Mietvertrag vor

    • Der Vertragsabschluss kommt eindeutig durch die Maklertätigkeit zustande.

    Wann wird die Provision fällig?

    Wann die Maklerprovision 2022 zu zahlen ist, geht in der Regel aus den AGB des Maklers hervor. Meist legen die Immobilienvermittlerinnen bei der Maklerprovision eine Zahlungsfrist von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie fest.

    Wann entfällt die Maklerprovision?

    Schafft es der Makler nicht, einen Käufer beziehungsweise Mieter zu finden beziehungsweise einen Vertragsabschluss mit diesem zu erwirken, hat die Maklerin keinen Anspruch darauf, eine Maklerprovision zu erhalten.

    Was ist eine Innenprovision, was eine Außenprovision?

    Die  Außenprovision bezeichnet die Provision, die der Käufer einer Immobilie an den Makler zahlt. Sie wird im  Exposé der Immobilie  ausgewiesen und bemisst sich prozentual am Kaufpreis. Unter Innenprovision ist die Provision zu verstehen, die die Verkäuferin an den Makler zahlt. Sie ist nicht Teil des Exposés, sondern wird von den Parteien im  Maklervertrag  festgehalten.

    Lässt sich die Provision für Immobilienmakler von der Steuer absetzen?

    Ob die Maklercourtage steuerlich geltend gemacht werden kann, kommt darauf an. In einigen Fällen geht es, in anderen nicht:

    Steuerlich absetzbar

    Nicht steuerlich absetzbar

    Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage (Provision gilt als Anschaffungskosten, wird zum Kaufpreis der Immobilie addiert und linear über die Jahre abgeschrieben)

    Erwerb oder Verkauf der Immobilie durch eine Privatperson

    Vermieter können Maklerkosten bei Neuvermietung absetzen

    Unter Umständen können Mieterinnen die Maklerprovision als Werbungskosten angeben

    Provision Immobilienmakler: Hintergrundwissen zum neuen Maklergesetz

    Neues Maklergesetz – Warum wurde es eingeführt?

    Das Gesetz zur Verteilung der Maklerprovision wurde eingeführt, um Käufer beim Immobilienkauf beziehungsweise den dabei anfallenden Nebenkosten finanziell zu entlasten. Durch die Maklerprovision-Neuregelung zahlen Immobilienverkäufer heute mindestens die Hälfte der für den Makler anfallenden Kosten. Es ist nach dem neuen Gesetz auch möglich, dass die Verkäuferin für die gesamte Provision aufkommt, wenn sie dies ausdrücklich verlangt.

    Seit wann gilt das Gesetz zur Neuregelung der Maklerprovision beim Verkauf?

    Die Politik hat das neue “Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser” per Bundestagsbeschluss vom 14. Mai 2020 auf den Weg gebracht. Es ist am 23. Dezember 2020 in Kraft getreten.

    Gilt das Gesetz zur Provisionsteilung für alle Verträge?

    Die Neuregelung zur Provisionsteilung gilt nicht für alle Kaufverträge. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick: 

    Gesetz zur Provisionsteilung gilt

    Gesetz zur Provisionsteilung gilt nicht

    für alle Kaufverträge über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, die nach dem genannten Stichtag geschlossen werden (an Privatpersonen)

    für Kaufverträge von Zwei-, Drei- oder Mehrfamilienhäusern

    wenn der Käufer ein Verbraucher ist (§ 656b BGB)

    für Kaufverträge von Grundstücken

    für Kaufverträge für gewerbliche Immobilien und gemischt genutzte Immobilien (Gewerbe und Wohnen)

    wenn der Käufer gewerblich agiert (auch Einfamilienhäuser und Wohnungen)

    Wie sind Maklerverträge 2022 abzuschließen?

    Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt neben der Aufteilung der für den  Immobilienmakler  anfallenden Provision auch vor, in welcher Form der Maklervertrag künftig zu schließen ist. Die bisher mögliche mündliche Form reicht heute nicht mehr aus. Durch die Maklerprovision-Neuregelung ist ein Maklervertrag nur in Textform (z. B. per E-Mail) gültig.

    Verkäuferin oder Käuferin – wer muss die Maklerprovision zuerst zahlen?

    Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt vor, dass der Verkäufer zunächst nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags seinen Anteil der Maklerprovision beim Hausverkauf oder  Wohnungsverkauf  zahlen muss. Der Käufer hat seine Zahlung erst nach dem Verkäufer zu leisten.

    Was ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Immobilien?

    Bei der Vermittlung von Mietimmobilien greift seit 2015 das sogenannte Bestellerprinzip. Das heißt: Es zahlt derjenige die Maklerin, der sie beauftragt. In der Regel ist das im Mietmarkt der Verkäufer, der schnell eine Mieterin für seine freiwerdende oder leerstehende Mietwohnung finden möchte und die zeit- und kostenaufwendige Suche nicht selbst übernehmen will. Ursprünglich wollte das Justizministerium das Bestellerprinzip auch für den Verkauf beziehungsweise Kauf von Immobilien einführen. Die  Maklerkosten  sollte dann immer derjenige zahlen, der den Makler beauftragt. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens hat sich die große Koalition stattdessen jedoch für die Einführung der nun geltenden Provisionsteilung entschieden.

    Wie viel Maklerprovision ist bei der Vermietung zu leisten?

    Wer den Makler beauftragt, zahlt im Mietmarkt eine Provision in Höhe von 2,38 Kaltmieten. Die Maklerprovision bei Vermietung entspricht damit zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

    Können Vermieterinnen die Maklerprovision auf ihre Mieter umlegen?

    Nein. Vor Einführung des Bestellerprinzips im Mietmarkt zahlte in der Regel der Mieter die Maklerprovision – auch, wenn die Vermieterin den Makler ursprünglich beauftragt hatte. Das Gesetz wurde eingeführt, um diese Praxis zu unterbinden und den Mieter finanziell zu entlasten.

    Können Käufer oder Mieter die Maklerprovision umgehen?

    Es ist durchaus möglich, dass Käufer oder Mieter die Maklerprovision umgehen können. Folgende Fälle sind denkbar:

    • Käufer sparen die Provision, wenn der Verkäufer sich bereit erklärt, die volle Provision zu zahlen (verpflichtet ist er zu mindestens 50 Prozent).

    • Mieter sparen sich die Provision, wenn sie den Makler nicht selbst beauftragen, sondern nur auf durch Makler inserierte Angebote antworten. 

    • Eine Immobilie wird “von privat” gekauft oder vermietet und alle Parteien übernehmen die teils sehr aufwändigen bürokratischen Aufgaben des Maklers selbst.

    Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hausverkauf in anderen Ländern?

    Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, dass die reine Vergütung des Immobilienvermittlers in Deutschland mit bis zu 6 Prozent (zuzüglich Mehrwertsteuer) vom Verkaufspreis oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten liegt. So fallen beim Eigentümerwechsel einer Immobilie in Österreich zwischen 3 Prozent und 4 Prozent Maklerprovision an, in Belgien oder Schweden 3 Prozent bis 5 Prozent. Konkret bedeutet das: Für ein Haus im Wert von 300.000 Euro erhält ein Makler in Österreich zwischen 9.000 Euro und 12.000 Euro zuzüglich fälliger Steuern. Dagegen bekommt ein Vermittler als Maklerprovision – die Mehrwertsteuer noch nicht eingerechnet – in Deutschland bis zu 18.000 Euro vom Verkaufspreis.

    *Die Homeday-Analyse basiert auf 28.000 Maklerinseraten zu Wohnimmobilien, die vom Gesetz zur Provisionsteilung betroffen sind und im Oktober 2021 auf diversen Immobilienportalen veröffentlicht waren.

    Maklerprovision – FAQ

    Wie hoch ist die Maklerprovision?

    Die Provisionshöhe ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und zwischen den Parteien frei verhandelbar. Eine aktuelle Studie von Homeday zeigt, dass viele Makler in Deutschland eine Provision von 3,57 Prozent des Kaufpreises für ihre Dienstleistung jeweils vom Verkäufer und Käufer verlangen. Bei Homeday zahlen Immobilienverkäufer und -käufer nur 2,94 Prozent und können so Tausende Euro sparen.

    Wer zahlt die Maklerprovision – Käufer oder Verkäufer?

    Im Dezember 2020 ist ein neues Maklergesetz in Kraft getreten, das die Verteilung der Maklerprovision in Deutschland einheitlich regelt. Die Maklerprovisions-Neuregelung schreibt eine Provisionsteilung zwischen Käuferin und Verkäuferin vor. Zuvor galten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. So hatte z. B. in Berlin und Hamburg allein der Käufer die Provision zu tragen. Die Maklerprovision in Bayern und die Maklerprovision in NRW wurde – zumindest theoretisch – hälftig zwischen den Parteien geteilt. Mehr zur Maklerprovision & dem neuen Gesetz erfahren

    In welchem Fall steht einem Makler die Provision zu und wann gibt es keine Provision für Immobilienmakler?

    Hat eine Maklerin aktiv zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags beigetragen, steht ihr laut Paragraf 652 BGB eine Provision zu. Voraussetzung ist, dass Verkäufer und Maklerin zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben.

    Wann ist die Maklerprovision fällig?

    Makler legen in der Regel in ihren AGB fest, wann die Maklercourtage zu zahlen ist. Meist wird ein Zahlungsziel von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie festgelegt.

    Wie hoch ist die Maklerprovision pro Bundesland?

    Die Höhe der Maklerprovision variiert von Bundesland zu Bundesland beziehungsweise eigentlich von Makler zu Makler. Die aktuell erhobenen, durchschnittlichen Provisionssätze der Makler in Deutschland im Überblick:

    BundeslandDurchschn. 
    Provision
    Provision 
    bei Homeday
    Baden-Württemberg3,29%2,94%
    Bayern3,12%2,94%
    Berlin3,45%2,94%
    Brandenburg3,47%2,94%
    Bremen3,37%2,94%
    Hamburg3,23%2,94%
    Hessen3,24%2,94%
    Mecklenburg-
    Vorpommern
    3,39%2,94%
    Niedersachsen3,33%2,94%
    Nordrhein-Westfalen3,22%2,94%
    Rheinland-Pfalz3,35%2,94%
    Saarland3,44%2,94%
    Sachsen3,47%2,94%
    Sachsen-Anhalt3,44%2,94%
    Schleswig-Holstein3,28%2,94%
    Thüringen3,44%2,94%
    Bundesdurchschnitt3,27% 

    Themengebiet: Immobilienmakler

    Hinweis:

    Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten, -Artikel und Musterdokumente keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Klärung Ihrer rechtlichen bzw. finanziellen Angelegenheiten bitten wir Sie, entsprechende Experten (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Finanzberater) hinzuzuziehen. Trotz großer Sorgfalt und gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Wir freuen uns und sind dankbar über entsprechende Hinweise, welche wir versuchen, zeitnah umzusetzen.

    Lesen Sie jetzt: