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Beim Immobilienverkauf beziehungsweise Immobilienkauf mit einem Makler fällt in der Regel eine Maklerprovision an. Erfahren Sie hier u.a., wie hoch die Maklerprovision aktuell ist, wer sie zahlt, wie Sie die Maklerprovision berechnen und was die Maklerprovision-Änderung 2020 für Verkäufer und Käufer bedeutet.

Hinweis:

Sie möchten eine Immobilie verkaufen und wissen, wie viel diese aktuell wert ist? Mit der kostenlosen Immobilienbewertung von Homeday finden Sie es schnell und unverbindlich heraus.

Was ist eine Maklerprovision?

Die Maklerprovision (auch Maklergebühr oder Maklercourtage) ist der Lohn, den Hausmakler, Wohnungsmakler oder Grundstücksmakler erhalten, wenn sie eine Immobilie erfolgreich vermitteln. Nach § 652 BGB ist dies immer dann der Fall, wenn

    • Makler und Verkäufer beziehungsweise Käufer einen wirksamen Maklervertrag miteinander schließen und
    • der Makler eine Leistung erbringt und

Was kostet ein Makler?Maklerprovision: Was kostet ein Makler?Maklerprovision: Was kostet ein Makler?

„Was kostet ein Makler?“ Diese Frage stellen sich die meisten Immobilienverkäufer, bevor sie einen Makler beauftragen. Die Antwort ist etwas kompliziert. Denn von wem ein Immobilienmakler seine Provision erhält beziehungsweise welchen Anteil Käufer und Verkäufer jeweils übernehmen, ist in Deutschland erst ab dem 23. Dezember 2020 gesetzlich einheitlich geregelt und unterscheidet sich aktuell noch von Region zu Region. Zudem ist die Höhe der Maklerprovision frei verhandelbar zwischen den Parteien. Eingebürgert hat sich im Laufe der Jahre in Deutschland jedoch, dass der Makler in der in der Regel (bei 19 Prozent Mehrwertsteuer) eine Provision in Höhe von bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises erhält.

Nicht gesetzlich geregelt

Bis zu 7,14 % des Kaufpreises

Wie lässt sich die Maklerprovision berechnen?

Da die Maklerprovision einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises beträgt, lässt sie sich ganz einfach berechnen. So fallen bei einem Kaufpreis von 200.000 Euro und einem Provisionssatz von 7,14 Prozent Maklerkosten in Höhe von 14.280 Euro an.

Maklerprovision: Wie hoch ist sie in anderen Ländern?

Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, dass die reine Vergütung des Immobilienvermittlers in Deutschland mit bis zu 6 Prozent (zuzüglich Mehrwertsteuer) vom Verkaufspreis oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten liegt. So fallen beim Eigentümerwechsel einer Immobilie in Österreich zwischen 3 Prozent und 4 Prozent Maklerprovision an, in Belgien oder Schweden 3 Prozent bis 5 Prozent. Konkret bedeutet das: Für ein Haus im Wert von 300.000 Euro erhält ein Makler in Österreich zwischen 9.000 Euro und 12.000 Euro zuzüglich fälliger Steuern. Dagegen bekommt ein Vermittler als Maklerprovision in Deutschland bis zu 18.000 Euro vom Verkaufspreis – die Mehrwertsteuer noch nicht eingerechnet.

Maklerprovision im Vergleich

Die Maklerprovision in Deutschland ist oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten.

Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?

Wie bereits erwähnt, wird die Verteilung der Maklerprovision zwischen Verkäufer und Käufer in Deutschland erst ab dem 23. Dezember 2020 per Gesetz festgelegt. Bis dahin gilt diese Aufteilung, die sich im Laufe der Jahrzehnte auf dem Immobilienmarkt im jeweiligen Bundesland etabliert hat:

Bundesland Anteil Käufer Anteil Verkäufer
Berlin und Brandenburg 7,14% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Hamburg 6,25% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Hessen 5,95% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Bremen 5,95% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Alle anderen Bundesländer i.d.R. 3,57% (inkl. 19% MwSt.) 3,57% (inkl. 19% MwSt.)
Gut zu wissen:

Eigentümer verkaufen ihre Immobilie bis Inkrafttreten des neuen Maklerprovision-Gesetzes bei Homeday noch kostenlos. Käufer zahlen mit 3,5 Prozent (50:50-Länder) oder 4,75 Prozent (100:0-Länder) weniger Provision als marktüblich. Da wir die Mehrwertsteuersenkung der Bundesregierung 1:1 weitergeben, ist die Käuferprovision mit 3,41 Prozent bzw. 4,63 Prozent aktuell noch günstiger.

Sind Homeday-Makler auch gute Makler?

Bei Homeday erhalten Verkäufer genau den Service, den sie von einem guten Makler erwarten dürfen:

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Neues Maklergesetz – Wer zahlt die Maklerprovision nach der Neuregelung?

Am 14. Mai 2020 hat der Bundestag ein neues „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ beschlossen. Das Gesetz sieht vor, dass künftig derjenige, der den Makler beauftragt, mindestens 50 Prozent der Maklerprovision trägt. Damit sollen Käufer beim Immobilienkauf beziehungsweise den anfallenden Kaufnebenkosten finanziell entlastet werden. Durch die Maklerprovision-Neuregelung zahlen Immobilienverkäufer mindestens die Hälfte der für den Makler anfallenden Kosten. Es ist nach dem neuen Gesetz auch möglich, dass der Verkäufer für die gesamte Provision aufkommt, wenn er dies ausdrücklich verlangt.

Ab wann gilt das Gesetz zur Neuregelung der Maklerprovision?

Das Gesetz zur Verteilung der Maklerprovision tritt am 23. Dezember 2020 in Kraft. Die Provisionsteilung gilt für Immobilienkaufverträge, die nach diesem Stichtag geschlossen werden.

Wie hoch ist die Maklerprovision nach der Maklerprovision-Neuregelung?

Das neue Gesetz zur Maklerprovision regelt nur die Verteilung der Kosten für den Makler, nicht jedoch ihre Höhe. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die meisten Immobilienmakler in Deutschland auch nach Inkrafttreten des neuen Maklergesetzes die verbreitete Provision in Höhe von 7,14 Prozent verlangen. Durch die Provisionsteilung würden dann auf den Verkäufer und Käufer jeweils 3,57 Prozent fallen. Prinzipiell ist die Höhe der Provision jedoch weiterhin Verhandlungssache zwischen den Parteien.

Maklerprovision: Wer zahlt nach der Gesetzeseinführung bei Homeday?

Homeday stellt sein Geschäftsmodell im Zuge der Maklerprovision-Neuregelung um – gesetzeskonform und nach wie vor mit einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis für Verkäufer und Käufer gegenüber dem traditionellen Markt. Das heißt: Unsere Kunden erhalten unsere Maklerleistung auch weiterhin zu Konditionen, die weit unter den marktüblichen Provisionen liegen. So sparen sie auch nach Inkrafttreten des Gesetzes beim Immobilienverkauf und -kauf mit Homeday an der Provision.

Wie sind Maklerverträge nach dem neuen Gesetz abzuschließen?

Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt neben der Aufteilung der für den Immobilienmakler anfallenden Provision auch vor, in welcher Form der Maklervertrag künftig zu schließen ist. Die aktuell noch mögliche mündliche Form reicht dann nicht mehr aus. Ab dem 23. Dezember 2020 ist ein Maklervertrag nur in Schriftform (z.B. per E-Mail) gültig.

Was ist eine Innenprovision, was eine Außenprovision?

Die Außenprovision bezeichnet die Provision, die der Käufer einer Immobilie an den Makler zahlt. Sie wird im Exposé der Immobilie ausgewiesen und bemisst sich prozentual am Kaufpreis. Unter Innenprovision ist die Provision zu verstehen, die der Verkäufer an den Makler zahlt. Sie ist nicht Teil des Exposés, sondern wird von den Parteien im Maklervertrag festgehalten.

Lässt sich die Provision von der Steuer absetzen?

Der Erwerb oder Verkauf einer Immobilie durch eine Privatperson wird steuerlich nicht begünstigt. Wer jedoch eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, kann die an den Makler gezahlte Provision als Anschaffungskosten von der Steuer absetzen. Die Maklercourtage wird dabei zum Kaufpreis addiert und linear über die Jahre abgeschrieben.

Vermieter haben die Möglichkeit, Maklerkosten bei Neuvermietung von der Steuer abzusetzen. Ebenso können Mieter unter bestimmten Umständen die Kosten für die Maklerleistung in der Steuererklärung als Werbungskosten angeben.

Was ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Immobilien?

Bei der Vermittlung von Mietimmobilien greift seit 2015 das sogenannte Bestellerprinzip. Das heißt: Es zahlt derjenige den Makler, der ihn beauftragt. In der Regel ist das im Mietmarkt der Verkäufer, der schnell einen Mieter für seine freiwerdende oder leerstehende Mietwohnung finden möchte und die zeit- und kostenaufwendige Suche nicht selbst übernehmen will. Ursprünglich wollte das Justizministerium das Bestellerprinzip auch für den Verkauf beziehungsweise Kauf von Immobilien einführen. Die Maklerkosten sollte dann immer derjenige zahlen, der den Makler beauftragt. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens hat sich die große Koalition stattdessen jedoch für die Einführung der beschriebenen Provisionsteilung entschieden.

Wie viel Maklercourtage ist bei der Vermietung zu leisten?

Wer den Makler beauftragt, zahlt im Mietmarkt eine Provision in Höhe von 2,38 Kaltmieten. Dies entspricht zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Können Vermieter die Maklerprovision auf ihre Mieter umlegen?

Nein. Vor Einführung des Bestellerprinzips im Mietmarkt zahlte in der Regel der Mieter die Maklergebühr – auch, wenn der Vermieter den Makler ursprünglich beauftragt hatte. Das Gesetz wurde eingeführt, um diese Praxis zu unterbinden und den Mieter finanziell zu entlasten.

Maklerprovision – FAQ

Maklerprovision: Wie hoch ist sie in Deutschland?

Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und zwischen den Parteien frei verhandelbar. Es hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt, dass die übliche Maklerprovision (bei 19% MwSt.) bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises beträgt. Lesen Sie alle Details hier.

Wer zahlt die Maklerprovision beim Immobilienverkauf und -kauf?

Im Dezember 2020 tritt hinsichtlich der Maklerprovision ein neues Gesetz in Kraft, das die Verteilung der Maklerkosten in Deutschland einheitlich regelt. Die Maklerprovision-Neuregelung sieht eine Provisionsteilung zwischen Käufer und Verkäufer vor. Bis dahin gelten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. So trägt aktuell z.B. in Berlin und Hamburg allein der Käufer die Provision. Die Maklerprovision in Bayern und die Maklerprovision in NRW wird – zumindest theoretisch – aktuell hälftig zwischen den Parteien geteilt. Mehr erfahren

Maklerprovision – neues Gesetz 2020: Ab wann gilt es?

Am 14. Mai 2020 hat der Bundestag ein neues „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ beschlossen. Das Gesetz sieht vor, dass künftig derjenige, der den Makler beauftragt, mindestens 50 Prozent der Maklerprovision trägt. Es tritt am 23. Dezember 2020 in Kraft. Mehr erfahren

In welchem Fall steht einem Makler die Provision zu und wann erhält er keine Provision?

Hat ein Makler aktiv zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags beigetragen, steht ihm laut Paragraf 652 BGB eine Provision zu. Voraussetzung ist, dass Verkäufer und Makler zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben.

Wann ist die Provisionszahlung fällig?

Makler legen in der Regel in ihren AGB fest, wann die Maklercourtage zu zahlen ist. Meist wird ein Zahlungsziel von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie festgelegt.

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