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Selbst der wohlklingende französische Ausdruck Courtage kann nicht beschönigen, was für die meisten Verkäufer und Käufer einen bitteren Beigeschmack beim Immobilienverkauf hat: die für einen Makler anfallenden Kosten. Erfahren Sie hier u.a., wer die Maklerprovision beim Verkauf zahlt, wie hoch sie ist und wie viel Provision sich mit Homeday sparen lässt.

Was ist eine Maklerprovision?

Die Maklerprovision (auch Maklergebühr oder Maklercourtage) ist der Lohn, den ein Immobilienmakler erhält, wenn er eine Immobilie erfolgreich vermittelt.

Was kostet ein Makler?Maklerprovision: Was kostet ein Makler?Maklerprovision: Was kostet ein Makler?

„Was kostet ein Makler?“ Diese Frage stellen sich die meisten Immobilienverkäufer, bevor sie einen Makler beauftragen. Die Antwort ist etwas kompliziert. Denn die Maklercourtage beziehungsweise ihre Höhe ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und damit theoretisch zwischen den Parteien frei verhandelbar. Es hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt, dass ein Immobilienmakler – bei 19 Prozent Mehrsteuer – als Provision bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises erhält.

Nicht gesetzlich geregelt

Bis zu 7,14 % des Kaufpreises

Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?

Ebenso wie die Höhe der Maklerprovision beim Hausverkauf ist auch die Verteilung der für den Makler anfallenden Kosten zwischen Verkäufer und Käufer in Deutschland nicht per Gesetz festgelegt. Wer wie viel zahlt, ist abhängig vom jeweiligen Bundesland:

Bundesland Anteil Käufer Anteil Verkäufer
Berlin und Brandenburg 7,14 % (inkl. 19% MwSt.) 0 %
Hamburg 6,25 % (inkl. 19% MwSt.) 0 %
Hessen 5,95 % (inkl. 19% MwSt.) 0 %
Bremen 5,95 % (inkl. 19% MwSt.) 0 %
Alle anderen Bundesländer i.d.R. 3,57 % (inkl. 19% MwSt.) 3,57 % (inkl. 19% MwSt.)

So zumindest die Theorie. Denn in der Praxis zeigt sich ein anderes Bild: So zeigt eine Untersuchung von Homeday*, dass die Maklercourtage beim Hausverkauf oder Wohnungsverkauf heute auch in den 50:50-Ländern häufig auf den Käufer umgelegt wird. Beispiel Nordrhein-Westfalen: Mussten Käufer im Mai 2017 beim Immobilienkauf mit 3,91 Prozent Provision bereits mehr als die Hälfte der Gesamtprovision zahlen, waren es im April 2020 bereits 4,15 Prozent. Bei einem durchschnittlichen Immobilienwert von 300.000 Euro in NRW zahlt ein Käufer damit 12.450 Euro – rund 700 Euro mehr als noch 2017. Ähnliche Trends zu Lasten der Käufer zeigen sich auch in Bayern und Baden-Württemberg. So stieg die durchschnittliche Käuferprovision in Bayern von 3,82 Prozent (2017) auf 3,94 Prozent. Was auf den ersten Blick nach einem minimalen Anstieg aussieht, bedeutet bei einem Durchschnitts-Immobilienpreis von 450.000 Euro jedoch eine Mehrbelastung von 540 Euro. In Baden-Württemberg liegt die durchschnittliche Maklerprovision für Käufer heute bei 4,43 Prozent. 2017 waren es noch 4,26 Prozent. Die Homeday-Analyse zeigt zudem, dass der Käufer in keinem einzigen der 50:50-Länder die Hälfte der Maklerprovision trägt, sondern immer mehr als der Verkäufer zahlt.

Homeday stellt sich jedoch gegen diesen Trend. Beim Kauf einer Immobilie über Homeday zahlen Käufer mit 3,5 Prozent (50:50-Länder) oder 4,75 Prozent (100:0-Länder) weniger Provision als marktüblich. Eine Umverteilung der Provision auf Käufer findet nicht statt. Da wir die Mehrwertsteuersenkung der Budnesregierung 1:1 weitergeben, ist die Käuferprovision mit 3,41 Prozent bzw. 4,63 Prozent aktuell noch günstiger. Eigentümer verkaufen ihre Immobilie mit Homeday sogar provisionsfrei. Sie zahlen für den gesamten Service keinen Cent.

Wie viel Provision sparen Sie mit Homeday?

PLZ Ihrer Immobilie

i
Geschätzter Preis in €

i

Gesparte Provision

bis zu
Dies ist eine Beispielrechnung. Bitte geben Sie die Postleitzahl Ihrer Immobilie ein, um die Ersparnis für Sie und den Käufer im Vergleich zum Marktdurchschnitt im Landkreis zu berechnen. Im Postleitzahlengebiet Ihrer Immobilie empfehlen wir Ihnen einen Partner-Makler aus unserem Netzwerk. Dieser bewertet Ihre Immobilie kostenlos. Beim Verkauf mit diesem Partner kann die Provision von der Homeday-Provision abweichen.
  • Sie zahlen bei Homedaybei Homeday 0 %.
  • Ihr Käufer zahlt  % statt  %.
  • Sie zahlen bei Homedaybei Homeday 0 %.
  • Ihr Käufer zahlt  % statt  %.

Sind Homeday-Makler auch gute Makler?

Bei Homeday erhalten Verkäufer genau den Service, den sie von einem guten Makler erwarten dürfen:

Erfahrene Makler

Unsere Homeday-Makler kennen den lokalen Immobilienmarkt und sind persönlich für Sie vor Ort.

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Sie berechnen den Wert Ihrer Immobilie oder Ihres Grundstücks völlig kostenlos und unverbindlich.

Volle Serviceleistung

Im Verkaufsprozess übernehmen sie sämtliche Aufgaben: von der Besichtigung bis hin zur Übergabe.

Was ist das Bestellerprinzip?

Das sogenannte „Bestellerprinzip“ bezeichnet eine Regelung zur Verteilung der Maklercourtage zwischen Verkäufern und Käufern. Nach dem Prinzip soll derjenige die Maklerprovision zahlen, der den Makler beauftragt, also bestellt. Das Prinzip gilt seit 2015 im Mietmarkt und sollte auf Wunsch des Justizministeriums auch für Kaufimmobilien eingeführt werden. Der aktuelle Beschluss des Bundestags vom 14. Mai 2020 zum „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ sieht jedoch nur ein „halbes“ Bestellerprinzip vor. Das heißt: Künftig soll derjenige, der den Makler beauftragt, mindestens 50 Prozent der Maklerprovision beim Hausverkauf tragen. Das hieße, dass Verkäufer zukünftig mindestens die Hälfte der für den Makler anfallenden Kosten zahlen müssen. Das Gesetz tritt voraussichtlich am 23. Dezember 2020 in Kraft. Homeday wird in diesem Zuge sein Geschäftsmodell entsprechend umstellen – gesetzeskonform und nach wie vor mit besten Preis-Leistungs-Verhältnis für Verkäufer und Käufer gegenüber dem traditionellen Markt.

Was ist eine Innenprovision, was eine Außenprovision?

Die Außenprovision bezeichnet die Provision, die der Käufer einer Immobilie an den Makler zahlt. Sie wird im Exposé der Immobilie ausgewiesen und bemisst sich prozentual am Kaufpreis. Unter Innenprovision ist die Provision zu verstehen, die der Verkäufer an den Makler zahlt. Sie ist nicht Teil des Exposés, sondern wird von den Parteien im Maklervertrag festgehalten.

Gut zu wissen:

Beim Immobilienverkauf mit Homeday zahlen Eigentümer weder eine Innenprovision noch sonst eine Gebühr. Unser Service ist für Sie 100 Prozent provisionsfrei. Starten Sie jetzt Ihren provisionsfreien Verkauf mit einer kostenfreien Immobilienbewertung.

Lässt sich die Provision von der Steuer absetzen?

Der Erwerb oder Verkauf einer Immobilie durch eine Privatperson wird steuerlich nicht begünstigt. Wer jedoch eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, kann die an den Makler gezahlte Provision als Anschaffungskosten von der Steuer absetzen. Die Maklercourtage wird dabei zum Kaufpreis addiert und linear über die Jahre abgeschrieben.

Vermieter haben die Möglichkeit, Maklerkosten bei Neuvermietung von der Steuer abzusetzen. Ebenso können Mieter unter bestimmten Umständen die Kosten für die Maklerleistung in der Steuererklärung als Werbungskosten angeben.

Maklerprovision: Wie hoch ist sie in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern?

Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, dass die reine Vergütung des Immobilienvermittlers in Deutschland mit bis zu 6 Prozent vom Verkaufspreis oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten liegt. So fallen beim Eigentümerwechsel einer Immobilie in Österreich zwischen 3 Prozent und 4 Prozent Maklerprovision an, in Belgien oder Schweden 3 Prozent bis 5 Prozent. Konkret bedeutet das: Für ein Haus im Wert von 300.000 Euro erhält ein Makler in Österreich zwischen 9.000 Euro und 12.000 Euro zuzüglich fälliger Steuern. Dagegen bekommt ein Vermittler als Maklerprovision in Deutschland bis zu 18.000 Euro vom Verkaufspreis – die Mehrwertsteuer noch nicht eingerechnet.

Maklerprovision im Vergleich

Die Maklerprovision in Deutschland ist oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten.

Wie funktioniert die Maklerprovision bei Vermietung?

Bei der Vermittlung von Mietimmobilien greift seit 2015 das sogenannte Bestellerprinzip. Das heißt: Es zahlt derjenige den Makler, der ihn beauftragt. In der Regel ist das im Mietmarkt der Verkäufer, der schnell einen Mieter für seine freiwerdende oder leerstehende Mietwohnung finden möchte und die zeit- und kostenaufwendige Suche nicht selbst übernehmen will.

Wie viel Maklercourtage ist bei der Vermietung zu leisten?

Wer den Makler beauftragt, zahlt im Mietmarkt eine Provision in Höhe von 2,38 Kaltmieten. Dies entspricht zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Können Vermieter die Maklerprovision auf ihre Mieter umlegen?

Nein. Vor Einführung des Bestellerprinzips im Mietmarkt zahlte in der Regel der Mieter die Maklergebühr – auch, wenn der Vermieter den Makler ursprünglich beauftragt hatte. Das Gesetz wurde eingeführt, um diese Praxis zu unterbinden und den Mieter finanziell zu entlasten.

*Für seine Untersuchung hat Homeday die Daten von mehr als 1,3 Millionen Immobilieninseraten aus rund 350 Quellen – darunter Immobilienscout24 und Immowelt – zwischen Mai 2017 und April 2020 ausgewertet. Die ermittelten Provisionen beinhalten damit die regluäre Umsatz- beziehungsweise Mehrwertsteuer von 19 Prozent. Die aktuelle Mehrwertsteuersenkung fand bei der Erhebnung keine Berücksichtigung.

Maklerprovision – FAQs

Wie hoch ist die Maklerprovision für den Immobilienmakler?

Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Es hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt, dass die übliche Maklerprovision (bei 19% MwSt.) bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises beträgt. Lesen Sie alle Details hier.

Wer zahlt die Maklerprovision?

In einigen Bundesländern beziehungsweise Regionen zahlt nur der Käufer die Maklerprovision, in anderen teilen sich Verkäufer und Käufer die Gebühr. Bei Homeday zahlen Eigentümer beim Verkauf ihrer Immobilie 0 Prozent Provision. Käufer zahlen mit 3,5 Prozent oder 4,75 Prozent beziehungsweise im Zuge der Mehrwertsteuersenkung aktuell 3,41 Proeznt oder 4,63 Prozent weniger als marktüblich. Informieren Sie sich hier über die Maklerprovision in Ihrer Region.

In welchem Fall steht einem Makler die Provision zu und wann erhält er keine Provision?

Hat ein Makler aktiv zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags beigetragen, steht ihm laut Paragraf 652 BGB eine Provision zu. Voraussetzung ist, dass Verkäufer und Makler zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben.

Wann ist die Provisionszahlung fällig?

Makler legen in der Regel in ihren AGB fest, wann die Maklercourtage zu zahlen ist. Meist wird ein Zahlungsziel von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie festgelegt.

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