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Beim Immobilienverkauf beziehungsweise Immobilienkauf mit einem Makler fällt in der Regel eine Maklerprovision an. Erfahren Sie hier u. a., wie hoch die Maklerprovision 2021 ist, wer sie zahlt, wie Sie die Maklerprovision berechnen und was die Maklerprovisions-Änderung 2020 für Verkäuferinnen und Käufer bedeutet.

Hinweis:

Bei Homeday zahlen Verkäufer und Käufer je nur 1,95 % Provision (inklusive 19% MwSt.) und damit sehr viel weniger als marktüblich. So spart Homeday beiden Parteien Tausende von Euro. Erfahren Sie jetzt, wie viel Sie mit Homeday sparen:

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Was ist eine Maklerprovision?

Die Maklerprovision (auch Maklergebühr oder Maklercourtage) ist der Lohn, den Hausmakler, Wohnungsmakler oder Grundstücksmakler erhalten, wenn sie eine Immobilie erfolgreich vermitteln. Nach § 652 BGB ist dies immer dann der Fall, wenn

    • Maklerin und Verkäuferin beziehungsweise Käuferin einen wirksamen Maklervertrag miteinander schließen und
    • der Makler eine Leistung erbringt und

Maklerprovision: Wie viel kostet ein Makler?

„Was kostet ein Makler?“ oder “Was ist eine übliche Maklerprovision?” Diese Fragen stellen sich die meisten Immobilienverkäuferinnen, bevor sie einen Makler beauftragen. Je nach Region stellt ein Makler dem Verkäufer und Käufer für seine Vermittlungsleistung insgesamt bis zu 7,14 Prozent (inklusive MwSt.) des Kaufpreises als Maklerprovision in Rechnung.

Ist die Maklerprovision frei verhandelbar?

Da es in Deutschland keine gesetzliche Vorgabe zur Höhe der Maklerprovision gibt, ist sie theoretisch zwischen den Parteien frei verhandelbar. Zudem verlangen nicht alle Immobilienmaklerinnen als Provision den üblichen Höchstsatz für ihre Leistung. So zahlen Verkäufer und Käufer bei Homeday mit je 1,95 Prozent Maklerprovision insgesamt nur 3,9 Prozent. Je nach Immobilienwert beziehungsweise Verkaufspreis lassen sich so Tausende Euro sparen.

Wer zahlt die Maklerprovision beim Verkauf?

Ein am 23. Dezember 2020 in Kraft getretenes Maklercourtage-Gesetz schreibt vor, dass die Verkäuferin mindestens die Hälfte der Maklerprovision trägt. Bis zur Gesetzeseinführung galt die folgende Aufteilung, die sich im Laufe der Jahrzehnte auf dem Immobilienmarkt im jeweiligen Bundesland etabliert hatte:

Bundesland Anteil Käufer Anteil Verkäufer
Berlin und Brandenburg 7,14% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Hamburg 6,25% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Hessen 5,95% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Bremen 5,95% (inkl. 19% MwSt.) 0%
Alle anderen Bundesländer i.d.R. 3,57% (inkl. 19% MwSt.) 3,57% (inkl. 19% MwSt.)

Neues Maklergesetz – Warum wurde es eingeführt?

Das Gesetz zur Verteilung der Maklerprovision wurde eingeführt, um Käufer beim Immobilienkauf beziehungsweise den dabei anfallenden Nebenkosten finanziell zu entlasten. Durch die Maklerprovision-Neuregelung zahlen Immobilienverkäufer heute mindestens die Hälfte der für den Makler anfallenden Kosten. Es ist nach dem neuen Gesetz auch möglich, dass die Verkäuferin für die gesamte Provision aufkommt, wenn sie dies ausdrücklich verlangt.

Seit wann gilt das Gesetz zur Neuregelung der Maklerprovision beim Verkauf?

Die Politik hat das neue “Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser” per Bundestagsbeschluss vom 14. Mai 2020 auf den Weg gebracht. Es ist am 23. Dezember 2020 in Kraft getreten.

Für welche Verträge gilt das Gesetz zur Provisionsteilung?

Die Provisionsteilung gilt für alle Kaufverträge über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, die nach dem genannten Stichtag geschlossen werden. Das Gesetz gilt jedoch nicht für die Maklerprovision von Mehrfamilienhäusern oder Grundstücken.

Wie sind Maklerverträge 2021 abzuschließen?

Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt neben der Aufteilung der für den Immobilienmakler anfallenden Provision auch vor, in welcher Form der Maklervertrag künftig zu schließen ist. Die bisher mögliche mündliche Form reicht heute nicht mehr aus. Durch die Maklerprovision-Neuregelung ist ein Maklervertrag nur in Textform (z. B. per E-Mail) gültig.

Wie lässt sich die Maklerprovision berechnen?

Da die Maklerprovision einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises beträgt, lässt sie sich ganz einfach berechnen. So fällt bei einem Verkaufspreis von 300.000 Euro und einem Provisionssatz von 3,57 Prozent für Verkäufer beispielsweise eine Maklerprovision in Höhe von 10.710 Euro an. Beim Grundstücks-, Wohnungs- oder Hausverkauf mit Homeday zahlen Verkäuferinnen nur 1,95 Prozent Maklerprovision und damit nur 5.850 Euro.

Wie hoch fällt die Maklerprovision 2021 beim Kauf einer Immobilie aus?

Für den Käufer fallen neben der Maklerprovision noch weitere Kaufnebenkosten an, die insgesamt bis zu 12 Prozent des Kaufpreises betragen können und entsprechend bei der Immobilienfinanzierung berücksichtigt werden sollten.

Beispielrechnung mit ortsüblicher Maklerprovision:

Kaufpreis 300.000 Euro
Ortsübliche Maklerprovision bis 3,57 % 10.710 Euro
Notarkosten pauschal 1,5 % 4.500 Euro
Grunderwerbsteuer max. 6,5 % 19.500 Euro
Gesamtsumme Kaufnebenkosten 34.710 Euro
Kosten Immobilienkauf gesamt 334.710 Euro

Beispielrechnung mit der günstigen Provision von Homeday:

Kaufpreis 300.000 Euro
Maklerprovision Homeday 1,95 % 5.850 Euro
Notarkosten pauschal 1,5 % 4.500 Euro
Grunderwerbsteuer max. 6,5 % 19.500 Euro
Gesamtsumme Kaufnebenkosten 29.850 Euro
Kosten Immobilienkauf gesamt 329.650 Euro

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Wann erhält ein Makler eine Provision?

Einem Makler steht laut Paragraf 652 BGB eine Provision zu, wenn er aktiv zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags für eine Wohnung oder ein Haus beigetragen hat. Vorausgesetzt ist, dass der Makler und seine Kundin zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben.

Wann wird die Provision fällig?

Wann die Maklerprovision 2021 zu zahlen ist, geht in der Regel aus den AGB des Maklers hervor. Meist legen die Immobilienvermittlerinnen bei der Maklerprovision eine Zahlungsfrist von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie fest.

Verkäuferin oder Käuferin – wer muss die Maklerprovision zuerst zahlen?

Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt vor, dass der Verkäufer zunächst nach der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags seinen Anteil der Maklerprovision beim Hausverkauf oder Wohnungsverkauf zahlen muss. Der Käufer hat seine Zahlung erst nach dem Verkäufer zu leisten.

Wann entfällt die Maklerprovision?

Schafft es der Makler nicht, einen Käufer beziehungsweise Mieter zu finden beziehungsweise einen Vertragsabschluss mit diesem zu erwirken, hat die Maklerin keinen Anspruch darauf, eine Maklerprovision zu erhalten.

Was ist eine Innenprovision, was eine Außenprovision?

Die Außenprovision bezeichnet die Provision, die der Käufer einer Immobilie an den Makler zahlt. Sie wird im Exposé der Immobilie ausgewiesen und bemisst sich prozentual am Kaufpreis. Unter Innenprovision ist die Provision zu verstehen, die die Verkäuferin an den Makler zahlt. Sie ist nicht Teil des Exposés, sondern wird von den Parteien im Maklervertrag festgehalten.

Lässt sich die Provision von der Steuer absetzen?

Der Erwerb oder Verkauf einer Immobilie durch eine Privatperson wird steuerlich nicht begünstigt. Wer jedoch eine Immobilie als Kapitalanlage kauft, kann die an den Makler gezahlte Provision als Anschaffungskosten von der Steuer absetzen. Die Maklercourtage wird dabei zum Kaufpreis der Immobilie addiert und linear über die Jahre abgeschrieben.

Vermieter haben die Möglichkeit, die Maklerprovision bei Neuvermietung von der Steuer abzusetzen. Ebenso können Mieterinnen unter bestimmten Umständen die Kosten für die Maklerleistung in der Steuererklärung als Werbungskosten angeben.

Was ist das Bestellerprinzip bei der Vermietung von Immobilien?

Bei der Vermittlung von Mietimmobilien greift seit 2015 das sogenannte Bestellerprinzip. Das heißt: Es zahlt derjenige die Maklerin, der sie beauftragt. In der Regel ist das im Mietmarkt der Verkäufer, der schnell eine Mieterin für seine freiwerdende oder leerstehende Mietwohnung finden möchte und die zeit- und kostenaufwendige Suche nicht selbst übernehmen will. Ursprünglich wollte das Justizministerium das Bestellerprinzip auch für den Verkauf beziehungsweise Kauf von Immobilien einführen. Die Maklerkosten sollte dann immer derjenige zahlen, der den Makler beauftragt. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens hat sich die große Koalition stattdessen jedoch für die Einführung der nun geltenden Provisionsteilung entschieden.

Wie viel Maklerprovision ist bei der Vermietung zu leisten?

Wer den Makler beauftragt, zahlt im Mietmarkt eine Provision in Höhe von 2,38 Kaltmieten. Die Maklerprovision bei Vermietung entspricht damit zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Können Vermieterinnen die Maklerprovision auf ihre Mieter umlegen?

Nein. Vor Einführung des Bestellerprinzips im Mietmarkt zahlte in der Regel der Mieter die Maklerprovision – auch, wenn die Vermieterin den Makler ursprünglich beauftragt hatte. Das Gesetz wurde eingeführt, um diese Praxis zu unterbinden und den Mieter finanziell zu entlasten.

Können Käufer oder Mieter die Maklerprovision umgehen?

Das neue Maklerprovision-Gesetz schreibt vor, dass Verkäufer mindestens 50 Prozent der Maklerprovision tragen. Es sei denn, sie erklären sich bereit, die volle Provision zu zahlen. In diesem Fall kann die Käuferin die Provision “umgehen”. Mieter sparen sich die Provision, wenn sie den Makler nicht selbst beauftragen, sondern nur auf durch Makler inserierte Angebote antworten.
Darüber hinaus ist es auch möglich, eine Immobilie “von privat” zu kaufen beziehungsweise zu mieten. Hier müssen jedoch alle Parteien die teils sehr aufwendigen bürokratischen Aufgaben des Maklers selbst übernehmen.

Wie hoch die Maklerprovision beim Hausverkauf in anderen Ländern?

Ein Blick in die Nachbarländer zeigt, dass die reine Vergütung des Immobilienvermittlers in Deutschland mit bis zu 6 Prozent (zuzüglich Mehrwertsteuer) vom Verkaufspreis oft doppelt so hoch wie in vielen anderen europäischen Staaten liegt. So fallen beim Eigentümerwechsel einer Immobilie in Österreich zwischen 3 Prozent und 4 Prozent Maklerprovision an, in Belgien oder Schweden 3 Prozent bis 5 Prozent. Konkret bedeutet das: Für ein Haus im Wert von 300.000 Euro erhält ein Makler in Österreich zwischen 9.000 Euro und 12.000 Euro zuzüglich fälliger Steuern. Dagegen bekommt ein Vermittler als Maklerprovision – die Mehrwertsteuer noch nicht eingerechnet – in Deutschland bis zu 18.000 Euro vom Verkaufspreis.

Maklerprovision – FAQ

Wie hoch ist die Maklerprovision?

Die Provisionshöhe ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und zwischen den Parteien frei verhandelbar. Es hat sich aber im Laufe der Jahrzehnte durchgesetzt, dass die übliche Maklerprovision (bei 19% MwSt.) bis zu 7,14 Prozent des Kaufpreises beträgt. Bei Homeday zahlen Immobilienverkäufer und -käufer mit je 1,95 Prozent deutlich weniger. Jetzt Maklerprovision berechnen.

Wer zahlt die Maklerprovision – Käufer oder Verkäufer?

Im Dezember 2020 ist ein neues Maklergesetz in Kraft getreten, das die Verteilung der Maklerprovision in Deutschland einheitlich regelt. Die Maklerprovisions-Neuregelung schreibt eine Provisionsteilung zwischen Käuferin und Verkäuferin vor. Zuvor galten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen. So hatte z. B. in Berlin und Hamburg allein der Käufer die Provision zu tragen. Die Maklerprovision in Bayern und die Maklerprovision in NRW wurde – zumindest theoretisch – hälftig zwischen den Parteien geteilt. Mehr zur Maklerprovision & dem neuen Gesetz erfahren

In welchem Fall steht einem Makler die Provision zu und wann erhält er keine Provision?

Hat eine Maklerin aktiv zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrags beigetragen, steht ihr laut Paragraf 652 BGB eine Provision zu. Voraussetzung ist, dass Verkäufer und Maklerin zuvor eine rechtlich einwandfreie Vereinbarung in Form eines Maklervertrags geschlossen haben. Mehr zum Thema “Wer zahlt die Maklerprovision?”

Wann ist die Maklerprovision fällig?

Makler legen in der Regel in ihren AGB fest, wann die Maklercourtage zu zahlen ist. Meist wird ein Zahlungsziel von zwei Wochen nach Abschluss des Kaufvertrags für die Immobilie festgelegt.

Wie hoch ist die Maklerprovision pro Bundesland?

Die Höhe der Maklerprovision variiert von Bundesland zu Bundesland. In Hessen und Bremen zahlen Verkäufer und Käufer für den Makler insgesamt bis zu 5,95 % Provision, in Hamburg 6,25 %. In allen anderen Bundesländern beträgt die Maklerprovision bis zu 7,14 % vom Verkaufspreis. Bei Homeday zahlen Käufer und Verkäufer je 1,95 % und damit zusammen nur 3,9 % Maklerprovision – unabhängig davon, in welchem Bundesland die Immobilie steht.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten und -Artikel keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Klärung Ihrer rechtlichen bzw. finanziellen Angelegenheiten bitten wir Sie, entsprechende Experten (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Finanzberater) hinzuzuziehen. Trotz großer Sorgfalt und gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Wir freuen uns und sind dankbar über entsprechende Hinweise, welche wir versuchen, zeitnah umzusetzen.

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