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Wer ein Haus verkaufen möchte, hat viele Fragen: Welche Dokumente brauche ich? Wie viel ist mein Haus eigentlich wert? Brauche ich professionelle Unterstützung beim Verkauf? Und wie ist der Haus Verkauf Ablauf? Antworten gibt dieser Ratgeber.

Hinweis:

Sie planen einen Hausverkauf? Mit der kostenlosen Immobilienbewertung von Homeday finden Sie schnell und unverbindlich heraus, wie viel Ihr Haus aktuell wert ist.

Brauche ich einen Makler, um mein Haus zu verkaufen?

Egal, ob sie ein Einfamilienhaus verkaufen, ein Reihenhaus verkaufen oder ein Ferienhaus verkaufen wollen – Verkäufer haben vorab viele Fragen. Eine der ersten Fragen, die vor einem Hausverkauf aufkommt, betrifft die Entscheidung, wer das Haus verkaufen soll. Das heißt: Möchte der Eigentümer das Haus privat verkaufen oder dafür einen Makler beauftragen?

Bei der Entscheidung spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle:

    • Wie viel Zeit hat der Eigentümer für den Hausverkauf?
    • Hat der Eigentümer schon Erfahrung damit, Häuser zu verkaufen?

Wer viel Zeit hat und in der Vergangenheit bereits Immobilien erfolgreich privat verkaufen konnte, bewältigt einen Hausverkauf mitunter ohne Hausmakler. Eventuell können auch erfahrene Freunde und Bekannte zum Thema Haus verkaufen Tipps geben. Fehlt es jedoch an Zeit und Erfahrung, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Experten. Dafür sprechen vor allem die Vorteile, die ein Makler beim Immobilienverkauf bietet.

Hausverkauf: Privat oder mit Makler – Vor- und Nachteile

Ein Immobilienmakler bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber einem privaten Hausverkauf:

    • Er hat Erfahrung damit, Häuser zu verkaufen (optimale Beratung)
    • Er kennt den regionalen Immobilienmarkt (aktuelle Preise/Angebot-Nachfrage-Situation)
    • Er besitzt ein Kundennetzwerk mit potenziellen Käufern
    • Er nimmt dem Eigentümer sämtliche Schritte im Verkaufsprozess ab: vom Papierkram über die Preisverhandlung bis hin zur Schlüsselübergabe und hält ihn Schritt für Schritt über den Verkauf auf dem Laufenden

Als Nachteil empfinden viele Eigentümer die Maklerprovision, die für die Leistung des Maklers anfällt und seit Dezember 2020 zumeist hälftig von Käufer und Verkäufer zu zahlen ist. In der Regel zahlt sich die Maklergebühr jedoch für den Eigentümer aus, da der Makler meist einen höheren Verkaufspreis aushandeln kann als ein privater Verkäufer.

Wie hoch sind Maklergebühren beim Hausverkauf?

Die Höhe der Maklerprovision ist in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt. Dementsprechend ist sie theoretisch frei zwischen den beteiligten Parteien verhandelbar. Wie eine Untersuchung der Maklerprovision in Deutschland zeigt, beträgt die bundesweit häufigste Provision für Verkäufer und Käufer je 3,57 Prozent. Bei Homeday zahlen beide Parteien je nur 2,94 Prozent Provision und können so Tausende Euro sparen. Es lohnt sich also, zu vergleichen.

Hausverkauf: Wer zahlt den Makler?

Seit am 23.12.2020 das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ in Kraft trat, teilen sich Verkäufer und Käufer die Maklergebühren in der Praxis meist. Das Gesetz besagt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, mindestens die Hälfte der Maklergebühren zahlen muss. Da dies bei einem Immobilienverkauf meistens der Verkäufer ist, trägt er mindestens 50 Prozent der Kosten.

Gut zu wissen:

Bei Homeday zahlen Verkäufer und Käufer je nur 2,94 Prozent Provision und können so Tausende Euro sparen.

Wie verkauft Homeday mein Haus?Wie verkauft Homeday mein Haus?Wie verkauft Homeday mein Haus?

  1. 01

    Wir beraten Sie und ermitteln Ihren Hauswert

    Um den optimalen Verkaufspreis zu ermitteln, berät Sie Ihr lokaler Homeday-Makler persönlich vor Ort oder per Videokonferenz. Ein komplett neu entwickeltes, digitales Bewertungstool führt Sie dabei Schritt für Schritt durch alle relevanten Faktoren (Lage, Zustand, Ausstattung) zur Preisberechnung. Ihre Angaben gleicht das Tool direkt mit kürzlich verkauften und vergleichbaren Immobilien aus Ihrer Region ab. So ermitteln wir präzise den optimalen Verkaufspreis für Sie – kostenlos und unverbindlich.

  2. 02

    Wir bewerben Ihr Haus prominent

    Bewertung und Makler haben Sie überzeugt? Dann beauftragen Sie uns mit dem Verkauf Ihrer Immobilie: Schon wenige Tage später fotografiert ein professioneller Fotograf Ihr Haus für den virtuellen 360°-Rundgang und das Exposé, das wir auf allen großen Portalen (z.B. Immowelt, ImmoScout24) und individuell bei unseren mehr als 430.000 registrierten Kaufinteressenten bewerben.

  3. 03

    Wir besorgen alle wichtigen Unterlagen

    Ob Grundbuchauszug, Grundriss oder Energieausweis: Wir besorgen alle für den Verkauf notwendigen Unterlagen für Sie (meist schnell und effizient) auf digitalem Weg.

  4. 04

    Wir beraten, Sie entscheiden

    Natürlich übernehmen wir für Sie auch die Kommunikation mit Ihren Kaufinteressenten: Wir besichtigen mit ihnen – zunächst virtuell, später persönlich – die Immobilie, prüfen ihre Zahlungsfähigkeiten und stellen Ihnen die passende Kandidaten vor. Mit unserer Kundenplattform myHomeday sehen Sie live das Feedback zu Ihrem Haus und eingehende Kaufangebote. Bei der Wahl des Käufers und beim Kaufpreis haben natürlich Sie das letzte Wort.

  5. 05

    Wir schließen den Hausverkauf rechtssicher ab

    Käufer und Kaufpreis passen für Sie? Dann kümmern wir uns um Kaufvertrag und Notartermin, um den Verkauf rechtssicher abzuschließen. Übrigens: In den letzten zwei Jahren waren 89 Prozent unserer Kunden mit unserem Service, der Vermarktungsdauer und dem Preis sehr zufrieden. In vielen Fällen übertrifft der erzielte Preis die Erwartungen unserer Kunden.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Hausverkauf?

Ist die Entscheidung für oder gegen einen Makler gefallen, gilt es, einen Verkaufszeitpunkt festzulegen. Grundsätzlich lassen sich Immobilien zu jeder Jahreszeit verkaufen. Besonders eignen sich jedoch das Frühjahr und der Sommer dazu, ein Haus zu verkaufen. Denn: Auch, wenn sich der Immobilienmarkt in der Sommerurlaubszeit etwas beruhigt, bieten die langen, hellen Tage ideale Voraussetzungen für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine.

Gleichzeitig spielt aber auch die Nachfrage am Markt eine entscheidende Rolle. Ist diese niedrig, empfiehlt es sich – falls möglich – mit dem Hausverkauf zu warten.

Ebenso sollten Eigentümer den Verkauf verschieben, wenn eine Wertsteigerung ihres Hauses zu erwarten ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich die Lage des Hauses beziehungsweise das Image des Viertels positiv verändert – etwa, weil sich die Infrastruktur verbessert, sich attraktive Firmen ansiedeln oder das Kulturangebot steigt.

Wie lässt sich ein geerbtes Haus verkaufen?

Oft entscheiden sich Erben dafür, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie:

    • bereits selbst eine eigene Immobilie bewohnen
    • Lage, Zustand oder Ausstattung des Hauses nicht ihren Vorstellungen entspricht
    • die Immobilie noch nicht abgezahlt ist

Um ein geerbtes Haus zu verkaufen ist es notwendig, dass der Erbe das Grundbuch aktualisieren und sich als neuen Eigentümer der Immobilie eintragen lässt. Hierfür benötigen Sie einen Nachweis über die Erbschaft. Das kann beispielsweise ein notarielles Testament sein. Etwas komplizierter ist der Verkauf, wenn eine Erbengemeinschaft das Haus geerbt hat und nicht alle Erben das Haus verkaufen möchten. In diesem Fall bietet sich eine Teilungsversteigerung an, die eine Erbauseinandersetzung nach sich zieht. Die Teilungsversteigerung hat allerdings den Nachteil, das der Kaufpreis in der Regel niedriger ausfällt.

Kann ich mein Haus verkaufen und wohnen bleiben?

Es ist möglich, seine Immobilie zu verkaufen und dennoch darin wohnen zu bleiben. Dazu wird im Grundbuch ein lebenslanges Wohnrecht eingetragen. In den meisten Fällen erhalten Verkäufer dann statt einer Einmalzahlung für die Immobilie eine monatliche Rente, die sogenannte Zeit- oder Leibrente. Die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung sind weiterhin von den Wohnberechtigten zu tragen, der neue Eigentümer muss nur für größere Sanierungsarbeiten aufkommen. Da auch der Verkaufspreis oft niedriger liegt, ist ein Verkauf mit Wohnrecht zumindest aus finanzieller Sicht nicht immer eine gute Idee.

Haus an Kind verkaufen: Sinnvoll oder nicht?

Neben dem Vererben oder einer Schenkung gibt es auch die Möglichkeit, die Immobilie an sein Kind zu verkaufen. Der größte Vorteil liegt dabei darin, dass bei einem Verkauf an Verwandte erstes Grades und Ehepartner keine Grunderwerbsteuer anfällt. Je nach Bundesland beträgt diese zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises. Allerdings darf das Haus nicht deutlich unter dem Verkehrswert verkauft werden, da das Finanzamt sonst eine getarnte Schenkung vermuten könnte, die anders versteuert wird.

Kann ich ein Haus verkaufen, obwohl es noch nicht abbezahlt ist?

Ja, es ist möglich ein Haus zu verkaufen, dessen Kredit noch nicht vollständig abgezahlt ist. Der Kredit wird dann in der Regel durch den Kaufpreis getilgt. Durch die vorzeitige Tilgung kann die Bank von ihrem Kreditnehmer allerdings eine zusätzliche Gebühr, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, verlangen. Die Gebühr wird jedoch nicht fällig, wenn der Käufer des Hauses die laufende Finanzierung übernimmt.

Wie lange dauert ein Hausverkauf?

Letztendlich entscheiden Angebot und Nachfrage darüber, wie schnell sich ein Haus verkaufen lässt. Dabei spielt vor allem die Lage der Immobilie eine entscheidende Rolle. Eigentümer sollten sich grob auf eine Dauer von drei bis fünf Monaten einstellen. Erfahrungsgemäß gelingt es einem Makler durch seinen Kundenstamm und seine Erfahrung schneller ein Haus zu verkaufen als einem Eigentümer, der sich zum ersten Mal an das Projekt Immobilienverkauf wagt. Einen Überblick über die verschiedenen Schritte beim Hausverkauf bietet folgende Infografik:

Welche Vorbereitungen benötigt ein Hausverkauf?

Ein Hausverkauf ist nicht mit dem Verkauf eines Fahrrads oder alten Handys auf einer Internetplattform zu vergleichen. Auch um rechtliche Risiken beim Hausverkauf auszuschließen, ist es notwendig, zunächst einige Vorbereitungen zu treffen.

Wie ermittelt sich der Verkaufspreis eines Hauses?

Wer ein Haus verkaufen möchte, sollte zunächst den Markt- bzw. Verkehrswert seiner Immobilie kennen. Anhand dessen lässt sich dann der mögliche Verkaufspreis in etwa ermitteln. Da der Verkaufspreis immer der Preis ist, für den die Immobilie tatsächlich verkauft wurde, lässt er sich vorab nicht genau bestimmen. Schließlich muss der Verkäufer immer etwas Verhandlungsspielraum einplanen. Deshalb sprechen Experten eher davon, einen realistischen Angebotspreis zu ermitteln.

Was sind die wichtigsten Faktoren bei der Wertermittlung?

Um den Wert einer Immobilie zu berechnen, spielen drei Faktoren eine Rolle: Lage, Zustand und die individuelle Ausstattung des Hauses. Der Faktor Lage schließt dabei sowohl die Makrolage (die Region inklusive Infrastruktur, wirtschaftlicher Entwicklung etc.) als auch die Mikrolage (das unmittelbare Wohnumfeld der Immobilie) ein.

Der Zustand einer Immobilie hängt etwa von Faktoren wie dem Alter, Energiestandard oder Modernisierungsgrad ab. Bei der Ausstattung beeinflussen zum Beispiel die Bauweise der Immobilie oder die Qualität der Baumaterialien den Immobilienwert.

Wie lege ich einen guten Angebotspreis fest?

Ist der Wert der Immobilie bestimmt, gilt es, einen realistischen Angebotspreis festzulegen, dessen Höhe sich den potenziellen Käufern auch erschließt. Denn: Ein zu niedrig angesetzter Preis lässt Interessenten möglicherweise Mängel vermuten. Ein zu hoher Preis schreckt von vornherein ab. Und ein Preis, den Sie nachträglich senken, lässt auf eine geringe Nachfrage schließen. Eine erste Einschätzung zum Wert Ihres Hauses bietet der Homeday-Preisatlas. Diesen kritischen Schritt im Verkaufsprozess sollten Sie einem Experten überlassen. Ein erfahrener Makler kennt den Immobilienmarkt in Ihrer Region genau und weiß, was der optimale Angebotspreis für Ihre Immobilie ist.

Gut zu wissen:

Mit einer detaillierten Immobilienbewertung durch einen Profi finden Sie zuverlässig heraus, zu welchem Preis sich Ihr Haus verkaufen lässt. Die Homeday-Makler bewerten Ihr Haus kostenlos und unverbindlich. Mehr dazu in unserem Ratgeber-Artikel:
Haus bewerten: So lässt sich der Hauswert ermitteln

Wie bestimme ich die Zielgruppe für meinen Hausverkauf?

Um ein Haus erfolgreich zu verkaufen, kommt es auch darauf an, die richtige Zielgruppe zu kennen und anzusprechen. Sie lässt sich beispielsweise nach der Art und Lage des Hauses sowie dessen Ausstattungsmerkmalen bestimmen. Eigentümer, die ein luxuriöses Einfamilienhaus verkaufen wollen, sollten sich auf eine andere Zielgruppe konzentrieren als Verkäufer, die ein kleines Reihenhaus verkaufen möchten. Wer ein Ferienhaus verkaufen will, spricht andere Interessenten an als die Verkäufer einer Wohnung. Hier einige Beispiele:

Junge Familien mit Kindern

Junge Familien mit Kindern

    • Bevorzugen bezugsfertige Häuser mit solidem Standard
    • Lage: vornehmlich Stadtrand/ Vorstadt mit guter Verkehrsanbindung
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein Einfamilienhaus verkaufen möchten
Singles und Paare

Singles und Paare

    • Präferieren sowohl bezugsfertige als auch Häuser mit Umbaupotenzial
    • Lage: bevorzugt in der Stadt oder am Stadtrand
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein kleines Reihenhaus verkaufen möchten
Kapitalanleger

Kapitalanleger

    • Bevorzugen vor allem vermietete, bereits modernisierte Häuser
    • Lage: sämtliche Lagen möglich
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein vermietetes Einfamilienhaus verkaufen möchten

Von der Zielgruppe und ihren Vorstellungen hängt nicht nur die Käuferansprache, sondern auch die Vorbereitung der Immobilie ab. So lohnt es sich beispielsweise nicht, darüber nachzudenken, ob Sie ein Haus renoviert verkaufen sollten, wenn die Zielgruppe sowieso einen Umbau bevorzugt.

Wie lege ich die richtige Verkaufsstrategie fest?

Ist die Zielgruppe bestimmt, gilt es, einen angemessenen Angebotspreis festzulegen. Er bildet die Grundlage für spätere Verhandlungen im Rahmen der jeweiligen Verkaufsstrategie. Beim sogenannten Bieterverfahren, bei dem sich die Interessenten gegenseitig überbieten, liegt der Angebotspreis zu Beginn niedrig. Diese Verkaufsstrategie eignet sich etwa, wenn eine entsprechend große Nachfrage für das Haus besteht. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Immobilie den Eigentümer zu einem zu niedrigen Preis wechselt. Eine andere Verkaufsstrategie ist ein gezielter Preisnachlass. Dabei wird der Angebotspreis zum Verkaufsstart fünf bis zehn Prozent höher angesetzt, potenzielle Käufer erhalten dann im Verkaufsgespräch einen entsprechenden Nachlass.

Tipp: Ein erfahrener Immobilienmakler kennt die richtige Zielgruppe und Verkaufsstrategie für Ihren Immobilienverkauf und unterstützt Sie bei der Preisverhandlung.

Welche Unterlagen benötige ich für den Hausverkauf?

Egal, ob Sie ein Ferienhaus verkaufen, ein Reihenhaus verkaufen oder ein Einfamilienhaus verkaufen wollen: Es gibt zahlreiche Dokumente, die für den Verkauf einer Immobilie notwendig sind und dem Hausverkäufer wichtige Informationen liefern. So lässt sich aus dem Grundbuchauszug etwa entnehmen, ob und welche Rechte Dritter bestehen. Auch Käufer, die den Hauskauf über einen Immobilienkredit oder eine Hypothek finanzieren, benötigen zahlreiche Dokumente mit Angaben zur Immobilie.

Um den Verkauf optimal vorzubereiten, gilt es, die folgenden Dokumente bestenfalls im Vorfeld zu besorgen:

Unterlagen Bezugsquelle
Baupläne Architekt, Bauträger oder das Bauarchiv
Energieausweis Energiedienstleister und Architekten
Auszug aus der Flurkarte Katasteramt
Grundbuchauszug Amtsgericht
Nutz-, Wohn- und Grundflächenberechnung; Kubaturberechnung Architekt, Bauträger
Sanierungsnachweise Eigentümer

Warum benötige ich einen Energieausweis für den Verkauf?

Der Energieausweis ist bei einem Immobilienverkauf oder einer Neuvermietung der meisten Gebäude Pflicht. Was vorher schon die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelte, gibt seit Mai 2021 das Gebäudeenergiegesetz (GEG) vor. Da Käuferinnen und Mieterinnen die Möglichkeit haben sollen, ihre Entscheidung auch von der Energieeffizienz der entsprechenden Immobilie abhängig zu machen, müssen ihnen diese Daten vorab mitgeteilt werden. Schon in der Anzeige für Haus oder Wohnung sind daher bestimmte Angaben einzutragen. Spätestens bei der Besichtigung muss der Energieausweis dann vorgelegt werden.

Gut zu wissen:

Beim Hausverkauf mit Homeday entfällt für Sie der Gang zu den entsprechenden Ämtern beziehungsweise Ansprechpartnern. Unsere Makler besorgen für Sie sämtliche für den Verkauf benötigten Unterlagen – ohne zusätzliche Kosten. Falls Sie sich für den privaten Verkauf entscheiden, behalten Sie mit dieser kostenlosen Checkliste einen Überblick über notwendige Dokumente:

Wie ist der Hausverkauf Ablauf?

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, steht dem Haus Verkauf nichts mehr entgegen. Los geht es mit der sogenannten Vermarktung, das heißt: der Präsentation der Immobilie auf sämtlichen relevanten Kanälen über das Immobilienexposé.

Wie erstelle ich ein Exposé?

Das Exposé der Immobilie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, um ein Haus zu verkaufen. Es sollte neben aussagekräftigen und professionellen Innen- und Außenaufnahmen die folgenden Informationen enthalten:

    • Baujahr
    • Grundriss und Lageplan
    • Quadratmeterzahl der Wohnfläche
    • Zimmerzahl
    • laufende Betriebskosten
    • Einzugstermin (bei Eigennutzung)
    • Ausstattung (Balkon, Terrasse, Garten, Garage, Stellplatz, Dachboden, Keller, Waschküche, Trockenspeicher, Lift)
    • Wohnumfeld (Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung, Ärzte, Apotheken, Freizeitmöglichkeiten, Kulturangebote, Naherholungsgebiete)

Je nach Zielgruppe sind die Informationen dabei unterschiedlich zu gewichten. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage sucht, interessiert sich zum Beispiel eher für die laufenden Kosten bzw. die Rendite einer Immobilie als für die Information, wie viele Durchgangszimmer es gibt.

Wie sind die Immobilienbesichtigungen zu planen?

Sind potenzielle Käufer gefunden, stehen die ersten Termine für die Hausbesichtigung bzw. Wohnungsbesichtigung an. Hier empfiehlt es sich, den Interessenten die Gelegenheit zu geben, das Haus bei einem Einzeltermin zu begutachten und individuelle Fragen zu stellen. Für den Verkäufer oder einen von ihm beauftragten Makler bietet sich so ebenfalls die Gelegenheit, einen persönlichen Eindruck von den potenziellen Käufern zu bekommen.

Hier würden Sie das Bild einer Immobilie sehen, die zur Besichtigung für den Hausverkauf in Szene gesetzt wird.

Setzen Sie für die Immobilienbesichtigung Ihr Haus in Szene

Wie läuft die Auswahl des richtigen Käufers ab?

Haben alle Interessenten das Haus besichtigt, gilt es zu entscheiden, an wen Sie es verkaufen möchten. Hier kommt es zum einen auf die Kaufpreisverhandlung an: Welcher Kaufinteressent ist bereit, ihren Wunschpreis zu zahlen? Im zweiten Schritt ist zu klären, ob er auch die notwendige Bonität besitzt.

Was gibt es beim Kaufvertrag zu beachten?

Sind sich Verkäufer und Käufer über den Preis einig geworden, gilt es, den Immobilienkaufvertrag aufzusetzen. Er sollte nicht nur Formalien wie die Namen von Verkäufer und Käufer, den Kaufpreis der Immobilie oder die Zahlungsvereinbarungen enthalten. Im Vertrag stehen auch etwaige Mängel oder individuelle Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien – zum Beispiel, wenn der Käufer Mobiliar wie eine Einbauküche übernimmt.

Wichtig: Damit der Kaufvertrag für das Haus rechtsgültig wird, muss ein Notar den Vertrag beurkunden.

Wie bereite ich den Notartermin vor?

Als Verkäufer einer Immobilie müssen Sie sich um die Wahl eines Notars nicht selbst kümmern. Dies ist in der Regel die Aufgabe Ihres Käufers. Dennoch fungiert der Notar als neutraler Vermittler und wahrt sowohl die Interessen von Käufer als auch Verkäufer. Der Notar erhält von Ihnen (oder Ihrem Makler) und Ihrem Kaufinteressenten alle wichtigen Informationen und setzt das entsprechende Vertragsdokument auf. Anschließend prüfen Sie und der Käufer den Vertrag sorgfältig und legen einen Termin fest, an dem sie ihn unterzeichnen und beurkunden lassen. Zu diesem Termin bringen Sie und der Käufer ihre Personalausweise und Steueridentifikationsnummern mit. Als Eigentümer haben Sie dann auch den Energieausweis und etwaige Nachweise dabei. Beim Notartermin verliest der Notar das gesamte Vertragsdokument noch einmal vor Ihnen und dem Käufer. Danach beginnt der Notar mit der Abwicklung des Kaufvertrags, sprich: der Auflassung und Umschreibung der Immobilie mit dem entsprechenden Grundbucheintrag.

Gut zu wissen:

Ist die Immobilie beim Verkauf noch belastet, kümmert sich der Notar auch darum, dass das bestehende Darlehen mit dem Kaufpreis getilgt wird. Anschließend veranlasst er die Löschung der Grundschuld.

Wie läuft die Zahlungsabwicklung ab und was gibt es dabei zu beachten?

Selbst wenn der Käufer gefunden ist, lauern noch Fallstricke beim Immobilienverkauf. Im folgenden finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen im Hinblick auf die Zahlungsabwicklung:

Wann ist der Kaufpreis beim Hausverkauf fällig?

Sind die Grundvoraussetzungen für die Fälligkeit des Kaufpreises erfüllt, erhält der Käufer eine Zahlungsaufforderung von der Notarin. In der Regel hat dieser nun zwei Wochen Zeit, den Kaufpreis zu zahlen. Die Grundvoraussetzungen sind erfüllt, wenn eine Auflassungsvormerkung in das Grundbuch eingetragen ist, kein Vorkaufsrecht anderer Personen oder der Gemeinde (mehr) besteht sowie sämtliche Grundschulen gelöscht sind.

Was tun, wenn der Käufer nicht zahlt?

Kommt die Käuferin der notariellen Zahlungsaufforderung nicht nach, beispielsweise weil die Bank den Kredit nicht rechtzeitig auszahlt oder sie aus anderen Gründen zahlungsunfähig ist, darf der Verkäufer vom Kaufvertrag zurücktreten. Ebenso kann er Verzugszinsen einfordern und hat einen Anspruch auf Schadenersatz.

Was passiert mit der Maklerprovision bei Nichtzustandekommen des Kaufvertrags?

Kommt der Kaufvertrag nicht zustande, wird in der Regel keine Maklerprovision fällig. Normalerweise ist diese nämlich erst zu entrichten, wenn der Kaufvertrag von beiden Parteien unterschrieben und notariell beglaubigt ist. Allerdings ist in so einem Fall entscheidend, was genau im Maklervertrag festgehalten ist. Steht dort zum Beispiel, dass die Leistung der Maklerin bereits dann erfüllt ist, wenn sie Kaufinteressenten findet, kann sie dafür bereits ihre Provision verlangen. Selbst wenn der Kaufvertrag nicht zustande kommt.

Auch Formulierungen wie “Sollte der Hauskauf durch eine Ursache, die weder Verkäufer noch Makler zu verschulden haben, nicht zustande kommen, ist dennoch eine Maklerprovision fällig.” berechtigen die Maklerin dazu, ihre Provision zu verlangen. Achten Sie also darauf, dass im Maklervertrag vereinbart wird, die Provision erst dann zu zahlen, wenn das Haus erfolgreich übergeben wurde.

Wie wird der Verkaufserlös nach der Scheidung aufgeteilt?

Wird die Immobilie aufgrund einer Scheidung verkauft, werden vom Verkaufserlös zunächst die eventuell auf ihr lastenden Kredite zurückgezahlt. Geschieht dies vor Ablauf der Kreditlaufzeit, wird auch die dadurch anfallende Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank gezahlt. Was dann noch von der Verkaufssumme übrig bleibt, wird hälftig auf die beiden Ehepartner aufgeteilt. Das ist selbst dann so, wenn ein Ehepartner mehr in das Haus investiert hat oder alleine an der Tilgung des Kredits beteiligt war. Der Zugewinnausgleich kann hier Abhilfe schaffen.

Wie läuft die Übergabe nach dem Hausverkauf ab?

Hat der Käufer den kompletten Kaufpreis gezahlt, wird das Haus an ihn übergeben. Falls nicht anders vereinbart, erhält der neue Eigentümer die Immobilie besenrein und frei von Mobiliar. Zudem werden ihm sämtliche Dokumente ausgehändigt. In einem Übergabeprotokoll halten Käufer und Verkäufer jegliche Mängel und Besonderheiten fest und vermerken die übergebenen Unterlagen.

Was kostet mich der Hausverkauf?

Welche Kosten einem Eigentümer beim Hausverkauf entstehen, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So fallen bei einem privaten Haus Verkauf etwa zahlreiche Kosten an, die beim Verkauf mit einem Homeday-Makler nicht entstehen. Eine Übersicht aller Kosten finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Kosten beim Hausverkauf.

Haus verkaufen: Welche Steuern fallen an?

Viele Eigentümer fragen sich, ob sie ihren Hausverkauf versteuern müssen. Bei privaten Immobilienverkäufern hat der Gesetzgeber in § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt, wie der Gewinn aus dem Verkauf zu besteuern sind. Eigentümer zahlen nachdem sie ihr Haus verkaufen Steuern, wenn:

    • Sie nicht selbst in dem Haus gewohnt haben und es weniger als zehn Jahre nach dem Erwerb verkaufen ( Spekulationssteuer)
    • Sie mehr als drei Immobilien in einem Zeitraum von fünf Jahren verkaufen (Hier geht der Gesetzgeber unter Umständen von einem gewerblichen Grundstückshandel aus.)

Hausverkauf Checkliste

Diese Hausverkauf Checkliste bietet Eigentümern, die ihr Haus verkaufen möchten, einen Überblick über die notwendigen Schritte:

    • Entscheidung treffen: Haus mit oder ohne Makler verkaufen?

Vorbereitung Hausverkauf (übernimmt der Eigentümer oder Makler):

Schritte im Verkaufsprozess (von Makler oder Eigentümer übernommen):

    • Präsentation der Immobilie
    • Immobilienbesichtigungen
    • Auswahl und Verhandlung mit dem Käufer
    • Kaufvertrag aufsetzen
    • Übergabe des Hauses
Gut zu wissen:

Der Homeday-Makler unterstützt Sie im gesamten Verkaufsprozess: Er ermittelt den Angebotspreis, bewirbt Ihr Haus auf den relevanten Kanälen und führt Besichtigungen durch. Er begleitet Sie zum Notar und übergibt die Schlüssel final an Ihren Käufer. Das Beste: Verkäufer zahlen für den umfangreichen Maklerservice – genau wie Käufer – nur 2,94 % Maklerprovision (inkl. Mehrwertsteuer). Starten Sie jetzt mit einer kostenlosen Immobilienbewertung:

Haus verkaufen – FAQ

Wie verkaufe ich mein Haus?

Wer sein Haus verkaufen will, sollte bei dieser komplexen Aufgabe viele Dinge beachten. Ein Makler kann hier professionell unterstützen. Es gilt, Unterlagen einzuholen, ein Exposé zu erstellen, die Immobilie zu bewerben, mit Interessenten zu kommunizieren sowie Besichtigungen durchzuführen. Danach muss der Verkaufspreis verhandelt werden, der Kaufvertrag aufgesetzt und notariell beurkundet werden. Schließlich muss das Haus übergeben werden. Finden Sie hier den passenden Makler für Ihren Immobilienverkauf.

Ist es sinnvoll, jetzt sein Haus zu verkaufen?

Grundsätzlich lassen sich Immobilien zu jeder Jahreszeit verkaufen. Besonders eignen sich jedoch das Frühjahr und der Sommer dazu, da die langen, hellen Tage ideale Voraussetzungen für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine bieten. Auch die Nachfrage am Markt spielt eine Rolle. Wir sehen trotz Corona-Krise weiterhin eine Nachfrage nach Immobilienbesichtigungen und -käufen von Immobilien und können keinen Rückgang der Preise für Wohnimmobilien beobachten.

Ändert sich der Wert meines Hauses wegen der Corona-Krise?

Trotz Corona sehen wir weiterhin eine Nachfrage nach Immobilienbesichtigungen und -käufen und sehen keinen Rückgang der Preise für Wohnimmobilien. Wir gehen daher davon aus, dass die Preise im deutschen Häusermarkt mittelfristig eher stabil bleiben und erwarten auch angesichts einer möglicherweise auf die Corona-Krise folgende Rezessionsphase keinen starken Preisverfall.

Wie ermittle ich den Wert meines Hauses?

Um den Wert eines Hauses zu berechnen, spielen drei Faktoren eine Rolle: Lage, Zustand und die individuelle Ausstattung des Hauses. Mit Ihren Angaben und unserem speziellen Tool zur Wertberechnung ermittelt ein Homeday-Makler aus Ihrer Region den präzisen Wert Ihrer Immobilie und berät Sie zu Ihren Verkaufschancen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Welche Kosten entstehen beim Hausverkauf für den Verkäufer?

Welche Kosten einem Eigentümer beim Hausverkauf entstehen, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei privaten Immobilienverkäufen hat der Gesetzgeber in § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt, wie der Gewinn aus dem Verkauf zu besteuern sind. Ob sie als Eigentümer Steuern zahlen müssen, erfahren sie hier.

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