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Wer ein Haus verkaufen möchte, hat viele Fragen: Welche Dokumente brauche ich? Wie viel ist mein Haus eigentlich wert? Schaffe ich den Hausverkauf allein oder brauche ich professionelle Unterstützung? Antworten gibt dieser Ratgeber.

Bitte beachten Sie:

Die nachfolgenden Inhalte beziehen sich auf den Hausverkauf unter “normalen” Bedingungen. In Zeiten des Coronavirus kann es zu Abweichungen vom üblichen Prozess kommen. Homeday ist natürlich weiterhin für Sie da. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0800 822 66 11.

Brauche ich einen Makler, um mein Haus zu verkaufen?

Eine der ersten Fragen, die vor einem Hausverkauf aufkommt, betrifft die Entscheidung, wer das Haus verkaufen soll. Das heißt: Möchte der Eigentümer das Haus privat verkaufen oder dafür einen Makler beauftragen?

Bei der Entscheidung spielen vor allem zwei Faktoren eine Rolle:

    • Wie viel Zeit hat der Eigentümer für den Hausverkauf?
    • Hat der Eigentümer schon Erfahrung mit dem Verkauf von Häusern?

Wer viel Zeit hat und in der Vergangenheit bereits Immobilien erfolgreich privat verkaufen konnte, bewältigt einen Hausverkauf sicher ohne Makler. Fehlt es jedoch an Zeit und Erfahrung, empfiehlt sich die Zusammenarbeit mit einem Experten. Dafür sprechen vor allem die Vorteile, die ein Makler beim Hausverkauf bietet.

Hausverkauf: Privat oder mit Makler – Vor- und Nachteile

Ein Immobilienmakler bietet gleich mehrere Vorteile gegenüber einem privaten Hausverkauf:

    • Er hat Erfahrung mit dem Verkauf von Häusern (optimale Beratung)
    • Er kennt den regionalen Immobilienmarkt (aktuelle Preise/Angebot-Nachfrage-Situation)
    • Er besitzt ein Kundennetzwerk mit potenziellen Käufern
    • Er nimmt dem Eigentümer sämtliche Schritte im Verkaufsprozess ab: vom Papierkram über die Preisverhandlung bis hin zur Schlüsselübergabe und hält ihn Schritt für Schritt über den Verkauf auf dem Laufenden

Als Nachteil empfinden viele Eigentümer die Maklerprovision, die für die Leistung des Maklers anfällt und – je nach Region – teils vom Käufer und Verkäufer zu zahlen ist. In der Regel zahlt sich die Maklergebühr jedoch für den Eigentümer aus, da der Makler meist einen höheren Verkaufspreis aushandeln kann als ein privater Verkäufer.

Gut zu wissen:

Bei Homeday verkaufen Eigentümer ihr Haus provisionsfrei – egal, in welcher Region sich ihre Immobilie befindet. Und auch Käufer zahlen weniger als marktüblich.

Wie verkauft Homeday mein Haus in Zeiten von Corona?Wie verkauft Homeday mein Haus in Zeiten von Corona?Wie verkauft Homeday mein Haus in Zeiten von Corona?

  1. 01

    Wir beraten Sie und ermitteln Ihren Hauswert

    Sie starten Ihren Hausverkauf mit einer kostenlosen und unverbindlichen Hausbewertung. Dafür meldet sich Ihr Homeday-Makler per Telefon oder Videokonferenz bei Ihnen und befragt Sie zu Lage, Zustand und Ausstattung Ihrer Immobilie. Durch Ihre Angaben und unser spezielles Tool zur Wertberechnung ermittelt er auch ohne Vor-Ort-Termin den präzisen Wert Ihrer Immobilie und berät Sie zu Ihren Optionen beim Verkauf.

  2. 02

    Wir erstellen ein hochwertiges Exposé

    Unsere Bewertung überzeugt Sie? Dann beauftragen Sie Homeday mit dem kostenlosen Verkauf Ihres Hauses. Wir erstellen ein attraktives Exposé, für das wir Ihnen nach individueller Absprache einen professionellen Fotografen schicken. Der Fototermin findet selbstverständlich unter Einhaltung besonderer Hygienemaßnahmen statt. Sollte ein Einzeltermin vor Ort nicht möglich oder gewünscht sein, helfen wir Ihnen mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Fotos auch selbst aufzunehmen.

  3. 03

    Wir bewerben Ihr Haus prominent

    Wir bewerben Ihr Haus auf allen wichtigen Portalen (Immobilienscout24, Immowelt etc.). Dafür geben Sie Ihr Exposé einfach mit nur einem Klick frei. In unserem Kundenportal myHomeday sehen Sie tagesaktuell, wie viele Interessenten es für Ihr Haus gibt. Darüber hinaus ermitteln wir passende Kaufinteressenten aus unserer Datenbank mit mittlerweile mehr als 170.000 registrierten Nutzern und sprechen diese individuell an.

  4. 04

    Wir besorgen alle wichtigen Unterlagen

    Ob Grundbuchauszug, Grundriss oder Energieausweis: Wir besorgen alle für den Verkauf notwendigen Unterlagen für Sie (meist schnell und effizient) auf digitalem Weg. Sie brauchen das Haus nicht zu verlassen.

  5. 05

    Wir schaffen digitale Lösungen

    Um Ihr Haus auch in diesen Zeiten erfolgreich zu verkaufen, haben wir auch für Ihre Kaufinteressenten digitale Lösungen geschaffen: Sollte ein Vor-Ort-Termin nicht möglich sein, stellen wir ihnen Ihr Haus in Videokonferenzen und Video-Besichtigungstouren live vor. Auf unserer Kundenplattform myHomeday können Ihnen die Interessenten anschließend direkt ein Angebot für Ihr Haus machen. Welches Angebot Sie annehmen möchten, entscheiden selbstverständlich Sie allein.

  6. 06

    Wir schließen den Hausverkauf rechtssicher ab

    Käufer und Kaufpreis passen für Sie? Dann kümmern wir uns um Kaufvertrag und Notartermin, um den Hausverkauf rechtssicher abzuschließen. Die vollmachtlose Unterschrift macht die rechtskräftige Beurkundung des Vertrags unter den aktuellen Umständen auch ohne die Anwesenheit aller Parteien möglich.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Hausverkauf?

Ist die Entscheidung für oder gegen einen Makler gefallen, gilt es, einen Verkaufszeitpunkt festzulegen. Grundsätzlich lassen sich Immobilien zu jeder Jahreszeit verkaufen. Besonders eignen sich jedoch das Frühjahr und der Sommer dazu, ein Haus zu verkaufen. Denn: Auch, wenn sich der Immobilienmarkt in der Sommerurlaubszeit etwas beruhigt, bieten die langen, hellen Tage ideale Voraussetzungen für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine.

Gleichzeitig spielt aber auch die Nachfrage am Markt eine entscheidende Rolle. Ist diese niedrig, empfiehlt es sich – falls möglich – mit dem Hausverkauf zu warten.

Ebenso sollten Eigentümer den Verkauf verschieben, wenn eine Wertsteigerung ihres Hauses zu erwarten ist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich die Lage des Hauses beziehungsweise das Image des Viertels positiv verändert – etwa, weil sich die Infrastruktur verbessert, sich attraktive Firmen ansiedeln oder das Kulturangebot steigt.

Wie kann ich ein geerbtes Haus verkaufen?

Oft entscheiden sich Erben dafür, ein geerbtes Haus zu verkaufen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sie:

    • bereits selbst eine eigene Immobilie bewohnen
    • Lage, Zustand oder Ausstattung des Hauses nicht ihren Vorstellungen entspricht
    • die Immobilie noch nicht abgezahlt ist

Um ein geerbtes Haus zu verkaufen ist es notwendig, dass der Erbe das Grundbuch aktualisieren und sich als neuen Eigentümer der Immobilie eintragen lässt. Hierfür benötigen Sie einen Nachweis über die Erbschaft. Das kann beispielsweise ein notarielles Testament sein. Etwas komplizierter ist der Hausverkauf, wenn eine Erbengemeinschaft das Haus geerbt hat und nicht alle Erben das Haus verkaufen möchten. In diesem Fall bietet sich eine Teilungsversteigerung an, die eine Erbauseinandersetzung nach sich zieht. Die Teilungsversteigerung hat allerdings den Nachteil, das der Kaufpreis in der Regel niedriger ausfällt.

Kann ich ein Haus verkaufen, obwohl es noch nicht abbezahlt ist?

Ja, es ist möglich ein Haus zu verkaufen, dessen Kredit noch nicht vollständig abgezahlt ist. Der Kredit wird dann in der Regel durch den Kaufpreis getilgt. Durch die vorzeitige Tilgung kann die Bank von ihrem Kreditnehmer allerdings eine zusätzliche Gebühr, die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, verlangen. Die Gebühr wird jedoch nicht fällig, wenn der Käufer des Hauses die laufende Finanzierung übernimmt.

Wie lange dauert ein Hausverkauf?

Letztendlich entscheiden Angebot und Nachfrage darüber, wie schnell sich ein Haus verkaufen lässt. Dabei spielt vor allem die Lage der Immobilie eine entscheidende Rolle. Eigentümer sollten sich grob auf eine Dauer von drei bis fünf Monaten für den Hausverkauf einstellen. Erfahrungsgemäß gelingt es einem Makler durch seinen Kundenstamm und seine Erfahrung schneller ein Haus zu verkaufen als einem Eigentümer, der sich zum ersten Mal an das Projekt Hausverkauf wagt.

Welche Vorbereitungen benötigt ein Hausverkauf?

Ein Hausverkauf ist nicht mit dem Verkauf eines Fahrrads oder alten Handys auf einer Internetplattform zu vergleichen. Auch um rechtliche Risiken beim Hausverkauf auszuschließen, ist es notwendig, zunächst einige Vorbereitungen zu treffen.

Wie ermittle ich den Wert meines Hauses?

Wer ein Haus verkaufen möchte, sollte zunächst den Markt- bzw. Verkehrswert seiner Immobilie kennen. Schließlich gilt es, einen realistischen Angebotspreis festzulegen, dessen Höhe sich den potenziellen Käufern auch erschließt. Denn: Ein zu niedrig angesetzter Preis lässt Interessenten möglicherweise Mängel vermuten. Ein zu hoher Preis schreckt von vornherein ab. Und ein Preis, den Sie nachträglich senken, lässt auf eine geringe Nachfrage schließen. Eine erste Einschätzung zum Wert Ihres Hauses bietet der Homeday-Preisatlas.

Was sind die wichtigsten Faktoren bei der Wertermittlung?

Um den Wert einer Immobilie zu berechnen, spielen drei Faktoren eine Rolle: Lage, Zustand und die individuelle Ausstattung des Hauses. Der Faktor Lage schließt dabei sowohl die Makrolage (die Region inklusive Infrastruktur, wirtschaftlicher Entwicklung etc.) als auch die Mikrolage (das unmittelbare Wohnumfeld der Immobilie) ein.

Der Zustand einer Immobilie hängt etwa von Faktoren wie dem Alter, Energiestandard oder Modernisierungsgrad ab. Bei der Ausstattung beeinflussen zum Beispiel die Bauweise der Immobilie oder die Qualität der Baumaterialien den Immobilienwert.

Gut zu wissen:

Mit einer detaillierten Immobilienbewertung durch einen Profi finden Sie zuverlässig heraus, zu welchem Preis sich Ihr Haus verkaufen lässt. Die Homeday-Makler bewerten Ihr Haus kostenlos und unverbindlich. Mehr dazu in unserem Ratgeber-Artikel:
Haus bewerten: So lässt sich der Hauswert ermitteln

Wie bestimme ich die Zielgruppe für meinen Hausverkauf?

Um ein Haus erfolgreich zu verkaufen, kommt es auch darauf an, die richtige Zielgruppe zu kennen und anzusprechen. Sie lässt sich beispielsweise nach der Art und Lage des Hauses sowie dessen Ausstattungsmerkmalen bestimmen. Hier einige Beispiele:

Junge Familien mit Kindern

Junge Familien mit Kindern

    • Bevorzugen bezugsfertige Häuser mit solidem Standard
    • Lage: vornehmlich Stadtrand/ Vorstadt mit guter Verkehrsanbindung
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein Einfamilienhaus verkaufen möchten
Singles und Paare

Singles und Paare

    • Präferieren sowohl bezugsfertige als auch Häuser mit Umbaupotenzial
    • Lage: bevorzugt in der Stadt oder am Stadtrand
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein kleines Reihenhaus verkaufen möchten
Kapitalanleger

Kapitalanleger

    • Bevorzugen vor allem vermietete, bereits modernisierte Häuser
    • Lage: sämtliche Lagen möglich
    • Interessant für Eigentümer, die z.B. ein vermietetes Einfamilienhaus verkaufen möchten

Von der Zielgruppe und ihren Vorstellungen hängt nicht nur die Käuferansprache, sondern auch die Vorbereitung der Immobilie ab. So lohnt es sich beispielsweise nicht, darüber nachzudenken, ob Sie ein Haus renoviert verkaufen sollten, wenn die Zielgruppe sowieso einen Umbau bevorzugt.

Wie lege ich die richtige Verkaufsstrategie fest?

Ist die Zielgruppe bestimmt, gilt es, einen angemessenen Angebotspreis festzulegen. Er bildet die Grundlage für spätere Verhandlungen im Rahmen der jeweiligen Verkaufsstrategie. Beim sogenannten Bieterverfahren, bei dem sich die Interessenten gegenseitig überbieten, liegt der Angebotspreis zu Beginn niedrig. Diese Verkaufsstrategie eignet sich etwa, wenn eine entsprechend große Nachfrage für das Haus besteht. Andernfalls besteht die Gefahr, dass die Immobilie den Besitzer zu einem zu niedrigen Preis wechselt. Eine andere Verkaufsstrategie ist ein gezielter Preisnachlass. Dabei wird der Angebotspreis zum Verkaufsstart fünf bis zehn Prozent höher angesetzt, potenzielle Käufer erhalten dann im Verkaufsgespräch einen entsprechenden Nachlass.

Tipp: Ein erfahrener Immobilienmakler kennt die richtige Zielgruppe und Verkaufsstrategie für Ihren Hausverkauf und unterstützt Sie bei der Preisverhandlung.

Welche Unterlagen benötige ich für den Hausverkauf?

Es gibt zahlreiche Dokumente, die für den Hausverkauf notwendig sind und dem Hausverkäufer wichtige Informationen liefern. So lässt sich aus dem Grundbuchauszug etwa entnehmen, ob und welche Rechte Dritter bestehen. Auch Käufer, die den Hauskauf über einen Immobilienkredit oder eine Hypothek finanzieren, benötigen zahlreiche Dokumente mit Angaben zur Immobilie.

Um den Verkauf optimal vorzubereiten, gilt es, die folgenden Dokumente bestenfalls im Vorfeld zu besorgen:

Unterlagen Bezugsquelle
Baupläne Architekt, Bauträger oder das Bauarchiv
Energieausweis Energiedienstleister und Architekten
Auszug aus der Flurkarte Katasteramt
Grundbuchauszug Amtsgericht
Nutz-, Wohn- und Grundflächenberechnung; Kubaturberechnung Architekt, Bauträger
Sanierungsnachweise Eigentümer
Gut zu wissen:

Beim Hausverkauf mit Homeday entfällt für Sie der Gang zu den entsprechenden Ämtern beziehungsweise Ansprechpartnern. Unsere Makler besorgen für Sie sämtliche für den Verkauf benötigten Unterlagen – kostenlos. Falls Sie sich für den privaten Verkauf entscheiden, behalten Sie mit dieser kostenlosen Checkliste einen Überblick über notwendige Dokumente:

Wie läuft der Hausverkauf ab?

Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, steht dem Hausverkauf nichts mehr entgegen. Los geht es mit der sogenannten Vermarktung, das heißt: der Präsentation der Immobilie auf sämtlichen relevanten Kanälen über das Immobilienexposé.

Wie erstelle ich ein Exposé?

Das Exposé der Immobilie ist ein wichtiger Erfolgsfaktor, um ein Haus zu verkaufen. Es sollte neben aussagekräftigen und professionellen Innen- und Außenaufnahmen die folgenden Informationen enthalten:

    • Baujahr
    • Grundriss und Lageplan
    • Quadratmeterzahl der Wohnfläche
    • Zimmerzahl
    • laufende Betriebskosten
    • Einzugstermin (bei Eigennutzung)
    • Ausstattung (Balkon, Terrasse, Garten, Garage, Stellplatz, Dachboden, Keller, Waschküche, Trockenspeicher, Lift)
    • Wohnumfeld (Kindergärten, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung, Ärzte, Apotheken, Freizeitmöglichkeiten, Kulturangebote, Naherholungsgebiete)

Je nach Zielgruppe sind die Informationen dabei unterschiedlich zu gewichten. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage sucht, interessiert sich zum Beispiel eher für die laufenden Kosten bzw. die Rendite einer Immobilie als für die Information, wie viele Durchgangszimmer es gibt.

Wie sind die Immobilienbesichtigungen zu planen?

Sind potenzielle Käufer gefunden, stehen die ersten Termine für die Immobilienbesichtigung an. Hier empfiehlt es sich, den Interessenten die Gelegenheit zu geben, das Haus bei einem Einzeltermin zu begutachten und individuelle Fragen zu stellen. Für den Verkäufer oder einem von ihm befragten Makler bietet sich so ebenfalls Gelegenheit, einen persönlichen Eindruck von den potenziellen Käufern zu machen.

Hier würden Sie das Bild einer Immobilie sehen, die zur Besichtigung für den Hausverkauf in Szene gesetzt wird.

Setzen Sie für die Immobilienbesichtigung Ihr Haus in Szene

Wie läuft die Auswahl des richtigen Käufers ab?

Haben alle Interessenten das Haus besichtigt, gilt es zu entscheiden, an wen Sie das Haus verkaufen möchten. Hier kommt es zum einen auf die Kaufpreisverhandlung an: Welcher Kaufinteressent ist bereit, ihren Wunschpreis zu zahlen? Im zweiten Schritt ist zu klären, ob er auch die notwendige Bonität besitzt.

Was gibt es beim Kaufvertrag zu beachten?

Sind sich Verkäufer und Käufer über den Preis einig geworden, gilt es, den Immobilienkaufvertrag aufzusetzen. In ihn gehören nicht nur Formalien wie die Namen von Verkäufer und Käufer, den Kaufpreis der Immobilie oder die Zahlungsvereinbarungen. Im Vertrag stehen auch etwaige Mängel oder individuelle Vereinbarungen zwischen den Vertragsparteien – zum Beispiel, wenn der Käufer Mobiliar wie eine Einbauküche übernimmt.

Wichtig: Damit der Kaufvertrag für das Haus rechtsgültig wird, muss ein Notar den Vertrag beurkunden.

Wie bereite ich den Notartermin vor?

Als Verkäufer einer Immobilie müssen Sie sich um die Wahl eines Notars nicht selbst kümmern. Dies ist in der Regel die Aufgabe Ihres Käufers. Dennoch fungiert der Notar als neutraler Vermittler und wahrt sowohl die Interessen von Käufer als auch Verkäufer. Der Notar erhält von Ihnen (oder Ihrem Makler) und Ihrem Kaufinteressenten alle wichtigen Informationen und setzt das entsprechende Vertragsdokument auf. Anschließend prüfen Sie und der Käufer den Vertrag sorgfältig und legen einen Termin fest, an dem sie ihn unterzeichnen und beurkunden lassen. Zu diesem Termin bringen Sie und der Käufer ihre Personalausweise und Steueridentifikationsnummern mit. Als Eigentümer haben Sie dann auch den Energieausweis und etwaige Nachweise mit. Beim Notartermin liest verliest der Notar das gesamte Vertragsdokument noch einmal vor Ihnen und dem Käufer. Danach beginnt der Notar mit der Abwicklung des Kaufvertrags, sprich: der Auflassung und Umschreibung der Immobilie im Grundbuch.

Gut zu wissen:

Ist die Immobilie beim Verkauf noch belastet, kümmert sich der Notar auch darum, dass das bestehende Darlehen mit dem Kaufpreis getilgt wird. Anschließend veranlasst er die Löschung der Grundschuld.

Wie läuft die Übergabe nach dem Hausverkauf ab?

Hat der Käufer den kompletten Kaufpreis gezahlt, wird das Haus an ihn übergeben. Falls nicht anders vereinbart, erhält der neue Eigentümer die Immobilie besenrein und frei von Mobiliar. Zudem werden ihm sämtliche Dokumente ausgehändigt. In einem Übergabeprotokoll halten Käufer und Verkäufer jegliche Mängel und Besonderheiten fest und vermerken die übergebenen Unterlagen.

Was kostet mich der Hausverkauf?

Welche Kosten einem Eigentümer beim Hausverkauf entstehen, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So fallen bei einem privaten Hausverkauf etwa zahlreiche Kosten an, die beim Verkauf mit einem Homeday-Makler nicht entstehen. Eine Übersicht aller Kosten finden Sie in unserem Ratgeber-Artikel „Kosten beim Hausverkauf“.

Haus verkaufen: Welche Steuern fallen an?

Viele Eigentümer fragen sich, ob, wenn Sie Ihr Haus verkaufen, Steuern anfallen. Bei privaten Immobilienverkäufern hat der Gesetzgeber in §23 Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt, wie der Gewinn aus dem Verkauf zu besteuern sind. Als Eigentümer zahlen Sie beim Hausverkauf Steuern, wenn:

    • Sie nicht selbst in dem Haus gewohnt haben und es weniger als zehn Jahre nach dem Erwerb verkaufen (Spekulationssteuer)
    • Sie mehr als drei Immobilien in einem Zeitraum von fünf Jahren verkaufen (Hier geht der Gesetzgeber unter Umständen von einem gewerblichen Grundstückshandel aus.)

Checkliste Hausverkauf

Diese Checkliste bietet Eigentümern, die ihr Haus verkaufen möchten, einen Überblick über die notwendigen Schritte:

    • Entscheidung treffen: Haus mit oder ohne Makler verkaufen?

Vorbereitung Hausverkauf (übernimmt der Eigentümer oder Makler):

    • Wert des Hauses ermitteln
    • Zielgruppe bestimmen
    • Verkaufsstrategie festlegen
    • Unterlagen besorgen

Schritte im Verkaufsprozess (von Makler oder Eigentümer übernommen):

    • Präsentation der Immobilie
    • Immobilienbesichtigungen
    • Auswahl und Verhandlung mit dem Käufer
    • Kaufvertrag aufsetzen
    • Übergabe des Hauses
Gut zu wissen:

Der Homeday-Makler unterstützt Sie im gesamten Verkaufsprozess: Er ermittelt den Angebotspreis, bewirbt Ihr Haus auf den relevanten Kanälen und führt Besichtigungen durch. Er begleitet Sie zum Notar und übergibt die Schlüssel final an Ihren Käufer. Das Beste: Der Hausverkauf mit Homeday ist für Sie als Verkäufer provisionsfrei. Und auch Ihr Käufer zahlt weniger Provision als marktüblich. Starten Sie jetzt mit einer kostenlosen Immobilienbewertung:

Haus verkaufen – FAQs

Wie kann ich ein Haus verkaufen in Zeiten von Corona?

Digitale Lösungen wie virtuelle Besichtigungstermine oder Videokonferenzen mit Makler und Notar machen den Hausverkauf auch in Zeiten von Corona möglich – sogar ohne dass Sie das Haus verlassen müssen. Aber ist überhaupt gerade ein guter Zeitpunkt für den Verkauf Ihres Hauses? Und welcher Verkaufspreis lässt sich erzielen? Antworten erhalten Sie hier.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Hausverkauf?

Grundsätzlich lassen sich Immobilien zu jeder Jahreszeit verkaufen. Besonders eignen sich jedoch das Frühjahr und der Sommer dazu, die langen, hellen Tage ideale Voraussetzungen für Fotoaufnahmen und Besichtigungstermine bieten. Auch die Nachfrage am Markt spielt eine Rolle. Wir sehen trotz Corona-Krise weiterhin eine Nachfrage nach Immobilienbesichtigungen -käufen von Immobilien und können keinen Rückgang der Preise für Wohnimmobilien beobachten.

Ändert sich der Wert meines Hauses wegen der Corona-Krise?

Trotz Corona sehen wir weiterhin eine Nachfrage nach Immobilienbesichtigungen und -käufen und sehen keinen Rückgang der Preise für Wohnimmobilien. Wir gehen daher davon aus, dass die Preise im deutschen Häusermarkt mittelfristig eher stabil bleiben und erwarten auch angesichts einer möglicherweise auf die Corona-Krise folgende Rezessionsphase keinen starken Preisverfall.

Wie ermittle ich den Wert meines Hauses?

Um den Wert eines Hauses zu berechnen, spielen drei Faktoren eine Rolle: Lage, Zustand und die individuelle Ausstattung des Hauses. Mit Ihren Angaben und unserem speziellen Tool zur Wertberechnung ermittelt ein Homeday-Makler aus Ihrer Region den präzisen Wert Ihrer Immobilie und berät Sie zu Ihren Verkaufschancen in Zeiten von Corona. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Was kostet mich der Hausverkauf?

Welche Kosten einem Eigentümer beim Hausverkauf entstehen, lässt sich nicht pauschal sagen. Hier spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Bei privaten Immobilienverkäufen hat der Gesetzgeber in § 23 Einkommensteuergesetz (EStG) festgelegt, wie der Gewinn aus dem Verkauf zu besteuern sind. Ob sie als Eigentümer Steuern zahlen müssen, erfahren sie hier.

Kann ich ein Haus verkaufen, auch wenn es noch nicht abbezahlt ist?

Ja, auch wenn ein Haus noch nicht abbezahlt ist, hat der Eigentümer die Möglichkeit, es zu verkaufen. Hierbei können allerdings zusätzliche Gebühren entstehen, da Banken in der Regel für die vorfristige Auflösung eines Kreditvertrags eine Entschädigung verlangen.

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