• Maklergebühren: Wer zahlt was?

    Maklergebühren 2022: Wer zahlt was?

    Es sind oft Tausende von Euro, die Verkäufer und Käufer beim Immobilienverkauf an den Makler zahlen. Klar, dass sich da automatisch die Frage stellt, wie sich diese Summe erklärt. Erfahren Sie hier, was in der Maklergebühr in Deutschland enthalten ist und wie es auch günstiger geht.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Welche Aufgaben einer Immobilienmaklerin deckt die Maklergebühr ab

    2. Wie hoch sind die Maklergebühren

    3. Wer zahlt die Maklergebühren?

    4. Wann muss eine Maklergebühr gezahlt werden?

    5. Lassen sich die Maklergebühren steuerlich absetzen?

    6. Kann ich die Maklergebühren umgehen oder sparen?

    7. Was macht Homeday anders auf dem deutschen Immobilienmarkt?

    Hinweis:

    Bei Homeday zahlen Verkäufer und Käufer je nur 2,94 % Provision (inklusive 19% MwSt.) und können damit gegenüber der  häufig angesetzten Provision  von je 3,57 % Tausende Euro sparen.

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    Welche Aufgaben einer Immobilienmaklerin deckt die Maklergebühr ab?

    Hausmakler  bzw.  Wohnungsmakler  oder  Grundstücksmakler  haben mehr Aufgaben, als die meisten Menschen annehmen. Vor allem, wenn es um den  Verkauf einer Immobilie  geht, nimmt ein Makler dem Verkäufer viele Dinge ab:

    1. Der Makler übernimmt die Immobilienbewertung im Hinblick auf den Zustand, die Ausstattung und Lage und legt – in Abstimmung mit dem Eigentümer – den Angebotspreis fest.

    2. Er erstellt ein professionelles Exposé , das er auf relevanten Kanälen bewirbt.

    3. Der Makler übernimmt die Kommunikation mit Kaufinteressenten.

    4. Er führt Besichtigungen durch.

    5. Der Makler verhandelt mit dem Käufer den Kaufpreis.

    6. Er besorgt alle für den Verkauf notwendigen Dokumente (z. B. den Grundbuchauszug , Energieausweis , Flurkarte ).

    7. Der Makler prüft, ob der Käufer den Kaufpreis zahlen kann.

    8. Er bespricht den Kaufvertrag mit Verkäufer und Käufer.

    9. Der Makler begleitet den Verkäufer zum Notar bzw. vertritt diesen als Bevollmächtigter dort.

    10. Er übergibt die Schlüssel an den Käufer.

    Immobilienmakler verbringen viel Zeit damit, Unterlagen bei Behörden zu beantragen, Immobilienanzeigen zu erstellen und sich mit Notaren, Hausverwaltungen oder etwaigen Mietern abzusprechen. Nicht nur für diesen Zeitaufwand, der bei einem  privaten Hausverkauf  rund 80 Stunden in Anspruch nimmt, möchte ein Makler natürlich genau wie jeder andere Arbeitnehmer entlohnt werden. Darüber hinaus dient die Maklercourtage auch dazu, die laufenden Kosten des Maklers zu decken: z. B. die Ausgaben für Anzeigenschaltung, Fahrtkosten und natürlich die Miete für das Büro inklusive Ausstattung.

    Wie hoch sind die Maklergebühren?

    Es ist in Deutschland nicht gesetzlich festgelegt, wie viel Immobilienmakler an Gebühren berechnen dürfen. Daher sind die Maklergebühren zwischen den Parteien an sich frei verhandelbar. Eine  Provision , die Makler beim Immobiliengseschäft häufig erheben, liegt bei je 3,57 Prozent für Verkäufer und Käufer. Bei Homeday zahlen beide Parteien je nur 2,94 Prozent Maklerprovision und können so Tausende Euro sparen.

    Wie hoch ist die Maklergebühr in Berlin und anderen Bundesländern?

    In der folgenden Tabelle finden Sie die  durchschnittlich erhobene Maklergebühr  bei einem Immobilienkauf bzw. -verkauf in den einzelnen Bundesländern Deutschlands:

    Bundesland Durchschnittliche Verkäufer- bzw. Käuferprovision
    Maklergebühr Baden-Württemberg 3,29% (inkl. 19% MwSt.)
    Maklergebühr Bayern 3,12% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Berlin 3,45% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Brandenburg 3,47% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Bremen 3,37% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Hamburg 3,23% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Hessen 3,24% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Mecklenburg-Vorpommern 3,39% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Niedersachsen 3,33% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Nordrhein-Westfalen 3,22% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Rheinland-Pfalz 3,35% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Saarland 3,44% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Sachsen 3,47% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Sachsen-Anhalt 3,44% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Schleswig-Holstein 3,28% (inkl. 19% MwSt)
    Maklergebühr Thüringen 3,44% (inkl. 19% MwSt)

    Quelle:  Homeday-Provisionsvergleich

    Welcher Standort entscheidet, wie hoch die ortsüblichen Maklergebühren ausfallen?

    Die meisten Immobilienmakler legen die Höhe ihrer Gebühr anhand des Standortes der Immobilie fest. Die Wohnorte von Verkäufern, Käufern, Vermietern bzw. Mietern sind irrelevant.

    Gut zu wissen:

    Bei einem Immobilienverkauf mit Homeday ist es völlig egal, wo in Deutschland die Immobilie steht. Verkäufer und Käufer zahlen immer nur jeweils 2,94% Provision (vom Kaufpreis, inkl. MwSt.).

    Wer zahlt die Maklergebühren?

    Lange Zeit war es so, dass die Maklergebühren allein vom Käufer bzw. Mieter der Immobilie gezahlt werden mussten. Dieser Praxis hat die Bundesregierung jedoch mit verschiedenen Gesetzen entgegen gewirkt.

    Wer zahlt die Maklergebühr beim Hausverkauf?

    Bis vor Kurzem war es üblich, dass die Käuferin einen Großteil der  Maklerkosten  – in einigen Bundesländern sogar die gesamte Maklergebühr – getragen hat. Am 23. Dezember 2020 trat jedoch das neue „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ in Kraft. Dieses bestimmt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, mindestens die Hälfte der Maklergebühr zahlen müssen. In der Praxis teilen sich Verkäufer und Käufer die Gebühren daher meist hälftig. Vom Gesetz ausgenommen sind Mehrfamilienhäuser und Grundstücke. Bei Homeday teilen sich beide Parteien grundsätzlich die Maklergebühren und zahlen nur je 2,94% Provision – egal, um welche Art von Immobilie es sich handelt.

    Wer zahlt die Maklergebühren beim Hauskauf?

    Die Maklergebühren beim Hauskauf werden auf Basis des Gesetzes zur Verteilung der  Maklerprovision  in der Praxis meist hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.

    Wer zahlt die Maklergebühren bei der Mietwohnung?

    Seit einer Gesetzeseinführung im Jahr 2015 werden die Maklergebühren bei Vermietung über das sogenannte Bestellerprinzip geregelt. Derjenige, der den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch. Da dies in den meisten Fällen der Vermieter ist, werden so vor allem Mieter finanziell entlastet.

    Wie hoch sind die Maklergebühren bei einer Vermietung?

    Auf dem Mietmarkt sind Maklergebühren in Höhe von 2,38 Kaltmieten gängig. Wer den Makler beauftragt, zahlt bei Vermietung zwei Kaltmieten plus Mehrwertsteuer als Provision an die Maklerin.

    Welche Auswirkungen hat das Bestellerprinzip auf die Maklergebühren?

    Das sogenannte Bestellerprinzip wirkt sich nur auf die Verteilung der Maklergebühren aus, nicht aber auf deren Höhe. Bei einer Vermietung liegen die Maklergebühren komplett bei demjenigen, der die Maklerin beauftragt.

    Wann muss eine Maklergebühr gezahlt werden?

    Eine Maklergebühr wird dann fällig, wenn der vertraglich beauftragte Makler einen Käufer bzw. Mieter für eine bestimmte Immobilie gefunden hat und es zum Vertragsabschluss kommt.Wann die Maklergebühr gezahlt werden muss, ist im  Maklervertrag  geregelt. Zumeist wird sie zwei Wochen nach Abschlusses des Kaufvertrags fällig. Generell gilt, dass erst der Verkäufer seine Zahlung leisten muss, der Käufer folgt danach.

    Lassen sich die Maklergebühren steuerlich absetzen?

    Unter gewissen Umständen lassen sich Maklergebühren von der Steuer absetzen. Dient die erworbene  Immobilie als Kapitalanlage , kann der Eigentümer die Maklergebühr als Anschaffungskosten geltend machen. Vermieter können die Maklercourtage ebenfalls bei der Steuer angeben. Bei einer Neuvermietung zählt die Maklergebühr zu den Werbungskosten.

    Kann ich die Maklergebühren umgehen oder sparen?

    Wer seine  Immobilie ohne Makler verkauft spart die Maklergebühr. Allerdings muss der Verkäufer dann die umfangreichen und bürokratischen Aufgaben, die mit dem Haus- oder Wohnungsverkauf einhergehen, selbst übernehmen. Auch hierbei fallen Kosten an, zudem ist der Zeitaufwand nicht zu vernachlässigen. Käufer können Glück haben und einen Verkäufer finden, der die komplette Maklergebühr zahlt. Vermieter sollten sich auf Mietgesuche konzentrieren und nicht selbst einen Makler beauftragen. Auf dem Mietmarkt gilt seit 2015 das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, bezahlt ihn auch.

    Was macht Homeday anders auf dem deutschen Immobilienmarkt?

    Homeday ist davon überzeugt, dass auch Immobilienmakler in Deutschland deutlich effizienter arbeiten, ihre Kosten reduzieren und dadurch ihre Leistung zu besseren Konditionen anbieten können. Homeday-Makler müssen keine Zeit in die Kundenakquise stecken. Denn unsere Kundinnen werden in der Regel über unsere  Homepage , den  Homeday-Preisatlas  oder  Empfehlungen  auf uns aufmerksam. So haben Homeday-Makler mehr Zeit für den Verkauf von Immobilien und die Kommunikation mit Verkäufern und Käufern. Da sie die meiste Zeit bei ihren Kunden verbringen, verzichten wir auf repräsentative Büros in teuren Ladenstraßen. Unser zentrales Expertenteam aus den Bereichen Marketing, Design und Kundenbetreuung greift den Homeday-Makler zudem organisatorisch unter die Arme und erstellt etwa Immobilienanzeigen oder führt Vorgespräche mit potenziellen Käufern. Als Großkunde bei den bekannten Immobilienportalen schalten wir Anzeigen übrigens günstiger als ein einzelner Makler. Auch dank unserer modernen Technologie, die u. a. bei der Terminkoordination oder Beschaffung von Dokumenten hilft, sparen unsere Maklerinnen Zeit und Kosten.

    Diese Effizienz geben wir mit einer fairen Provision an unsere Kunden zurück. Sowohl Verkäufer als auch Käufer zahlen bei Homeday je nur 2,94 Prozent (vom Kaufpreis, inkl. MwSt.) Provision und können so Tausende Euro sparen.

    Sind Homeday-Makler auch gute Makler?

    Bei Homeday erhalten Verkäuferinnen genau den Service, den sie von einem guten Makler erwarten dürfen:

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    Unsere Homeday-Makler kennen den lokalen Immobilienmarkt und sind persönlich für Sie vor Ort.

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    Maklergebühren – FAQ

    Wer zahlt Maklergebühren?

    Seit Dezember 2020 regelt ein Gesetz die Verteilung der Maklergebühren in Deutschland. Wurde früher häufig allein der Käufer zur Kasse gebeten, teilen sich jetzt Eigentümer und Käufer in der Praxis meist die Maklergebühr. Bei Vermietung zahlt derjenige die komplette Gebühr, der die Maklerin beauftragt. Mehr zu den Maklergebühren

    Wie hoch sind die Maklergebühren 2022?

    Die bundesweit häufigste Maklergebühr beträgt für Verkäufer und Käufer je 3,57 Prozent vom Verkaufspreis. Bei Homeday zahlen Verkäufer und Käufer je nur 2,94 Prozent Maklergebühr und können so Tausende Euro sparen.

    Welche Rolle spielt der Standort bei der Höhe der Maklergebühren?

    Über die Jahre haben sich in den verschiedenen Regionen in Deutschland unterschiedliche Provisionssätze etabliert. Dabei ist für die meisten Immobilienmakler der Standort der Immobilie ausschlaggebend, nicht der Wohnort von Verkäufer, Käufer oder Makler. Bei Homeday ist es komplett irrelevant, wo die Immobilie steht – Verkäufer und Käufer zahlen je nur 2,94 Prozent Provision. Mehr zu den Maklergebühren in Berlin und anderen Bundesländern

    Wie wirkt sich das Bestellerprinzip auf die Maklergebühren aus?

    Ein Bestellerprinzip in dem Sinne gibt es nur auf dem Mietmarkt. Hier ist seit 2005 geregelt, dass derjenige, der den Makler beauftragt, diesen auch komplett bezahlen muss. Bei einem Immobilienverkauf bzw. -kauf ist zwar auch oft vom Bestellerprinzip die Rede, die Regelung unterscheidet sich aber deutlich von der bei Vermietungen. Seit Dezember 2020 regelt das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“, dass Immobilienverkäufer in den meisten Fällen mindestens 50 Prozent der Maklergebühr zahlen.

    Lassen sich die Maklergebühren steuerlich absetzen?

    Wer berufsbedingt umzieht und einen Makler mit der Suche nach einer neuen Mietwohnung beauftragt, kann die Maklergebühr als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Das Gleiche gilt für eine Zweitwohnung. Beim Kauf einer Immobilie gilt dieser Grund aber nicht. Anders sieht es beim Kauf einer Immobilie als Kapitalanlage aus: Zahlen Sie als Käufer bei der Anschaffung einer vermieteten Immobilie eine Maklergebühr, so lässt sich diese als Anschaffungsnebenkosten zum Kaufpreis addieren und so linear abschreiben. Wer als Vermieter einen neuen Mieter für seine Immobilie sucht, kann die Maklergebühr wiederum als Werbungskosten geltend machen.

    Wie hoch sind die Maklergebühren bei einer Vermietung?

    Ob Vermieter oder potenzieller Mieter: Wer im Falle einer Vermietung einen Makler beauftragt, zahlt üblicherweise 2,38 Nettokaltmieten als Maklergebühren. In den meisten Fällen ist dies der Vermieter.

    Themengebiet: Immobilienmakler

    Hinweis:

    Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten, -Artikel und Musterdokumente keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Klärung Ihrer rechtlichen bzw. finanziellen Angelegenheiten bitten wir Sie, entsprechende Experten (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Finanzberater) hinzuzuziehen. Trotz großer Sorgfalt und gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Wir freuen uns und sind dankbar über entsprechende Hinweise, welche wir versuchen, zeitnah umzusetzen.

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