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Flurkarte: Diese Informationen beinhaltet das DokumentFlurkarte: Diese Informationen
beinhaltet das Dokument
Flurkarte:
Diese Informationen beinhaltet das Dokument

Die Flurkarte bildet eine wesentliche Grundlage im Grundstücksrecht und sollte daher bei keinem Kauf oder Verkauf eines Grundstücks fehlen. Erfahren Sie u.a., was das Dokument beinhaltet und wo es hinterlegt ist.

Was ist eine Flurkarte?

Eine Flurkarte (auch: Katasterkarte) ist ein Dokument, das die Lage von bebauten und unbebauten Grundstücken und deren Grenzen beschreibt. Es wird vom kommunalen Katasteramt erarbeitet. Bundesweit existiert die klassische Flurkarte heute in digitalisierter Form unter der Bezeichnung (Automatisierte) Liegenschaftskarte. Die Flurkarte wird in individuellen Maßstäben erarbeitet und stellt Flurstücke dar, denen Grundstücke zugeordnet sind.

Eine Flurkarte enthält im Wesentlichen die folgende Angaben:

  • Flurstücke und Flurstücksnummern
  • Ortsangaben
  • Gemarkungsgrenzen
  • Angabe von Maßstäben
  • Bestehende Gebäude mit Hausnummern
  • Ausstellende Behörde
  • Datum, an dem der Flurkartenauszug erstellt wurde

Wofür wird eine Flurkarte benötigt?

Die Flurkarte bildet die grafische Darstellung und zusammen mit dem Liegenschaftskataster die Grundlage für die Ausführungen im Grundbuch. Alle wesentlichen Daten der Flurkarte, zum Beispiel Flur, Flurstück, Ortsangaben und Gemarkung finden sich auch im Grundbuch der jeweiligen Immobilie wieder. Das Grundbuch ist eines der wichtigsten Dokumente für den Kauf/Verkauf einer Immobilie, da es das Eigentum an dieser dokumentiert und begründet. Es legt die Rechtsverhältnisse an einem Grundstück offen.

Hinweis

Neben dem Grundbuchauszug sind noch weitere Dokumente für den Verkauf einer Immobilie erforderlich. Eine Übersicht der benötigten Unterlagen erhalten Sie in unseren kostenlosen Checklisten für den Immobilienverkauf:
Checkliste Unterlagen Hausverkauf
Checkliste Unterlagen Wohnungsverkauf

Was kostet eine Flurkarte?

Die Kosten für die Flurkarte weichen in den Bundesländern und Kommunen voneinander ab. Üblich sind Gebühren zwischen 15 und 60 Euro. Auskünfte hierüber erteilt das zuständige Kataster- oder Vermessungsamt.

Entspricht mein Grundstück einem Flurstück?

Die Liegenschaftskarte basiert auf exakten Messungen kommunaler Katasterämter. Angaben zu Ort, Gemarkungen, Flur, Flurstücksgrenzen und Flurstücksnummern sind für eine funktionierende Grundstücksverwaltung daher unerlässlich. Flurstücke werden durch amtliche Messungen geometrisch festgelegt und finden sich mit ihren Abgrenzungen in der Flurkarte wieder. Durch die numerischen Bezeichnungen – die Flurstücksnummern – lassen sie sich ferner bezüglich ihrer Eigentumsverhältnisse identifizieren. Ein Grundstück besteht nicht zwingend aus nur einem Flurstück. Ihr Grundstück kann sich also aus mehreren Flurstücken zusammensetzen. Aufschluss hierüber gibt das Grundbuch Ihrer Immobilie.

Gibt die Flurkarte Aufschluss über die Bebaubarkeit meines Grundstücks?

Die Liegenschaftskarte dient in erster Linie der Lagebestimmung eines Grundstückes. Sie gibt keine verbindliche Auskunft über eine mögliche Bebaubarkeit. Jedoch lassen sich erste Anhaltspunkte für die eigene Planung gewinnen, zum Beispiel, wie die geometrischen Abmessungen des Grundstückes sind oder wie die Bebauung der Nachbargrundstücke aussieht. Erkennbar sind bei bestehenden Gebäuden auch die Geschossigkeit, die Flucht, in welcher gebaut wurde, oder welche Abstände zu Grundstücksgrenzen eingehalten wurden.

Die Bebaubarkeit eines Grundstückes wird in der Bauordnung oder im Baugesetzbuch geregelt. Rechtsverbindliche Informationen enthalten nur diese Quellen. Ein Anruf oder ein persönliches Vorsprechen in Ihrer zuständigen Baubehörde sind in jedem Fall zu empfehlen.

Tipp für eine erste eigene Einschätzung:

Überprüfen Sie zuerst den gültigen Flächennutzungsplan Ihrer Gemeinde oder Stadt.
Ist ihr Grundstück als Wohnbaufläche ausgewiesen? Prüfen Sie im Anschluss, ob es einen gültigen Bebauungsplan für Ihre Anschrift gibt. Dieser gibt Ihnen im Detail Aufschluss über die mögliche Bebaubarkeit Ihres Grundstückes. Liegt Ihr Grundstück in einer wohnlich geprägten Umgebung, liegt aber kein Bebauungsplan vor, ist dieses voraussichtlich nach § 34 BauGB ortsüblich bebaubar. Die Bebaubarkeit orientiert sich dann an den Nachbarbebauungen.

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