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Warum müssen Vermieter die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen?

Vermieter sind seit 1. November 2015 nach § 19 Bundesmeldegesetz dazu verpflichtet, einem neuen Mieter eine sogenannte Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Damit soll der Missbrauch von Wohnanschriften vermieden werden. Das Dokument sollten Vermieter ihrem Mieter spätestens zwei Wochen nach dessen Einzug in Schriftform aushändigen. Stimmen die technischen Voraussetzungen, können sie die Vermieterbescheinigung auch direkt an das Einwohnermeldeamt übermitteln.

Alternativ zum Vermieter kann auch ein Hausverwalter oder eine andere vom Vermieter beauftragte Person die Wohnungsgeberbestätigung ausfüllen. Dazu ist übrigens auch ein Mieter selbst befugt, der seinen Wohnraum untervermietet.

Gut zu wissen: Stellt ein Vermieter die Bestätigung verspätet oder gar nicht aus, zählt dies als Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro nach sich ziehen kann.

Diese Punkte gehören in die Wohnungsgeberbestätigung:

    • Adresse der vermieteten Immobilie
    • Vor- und Nachnamen aller Mieter
    • Name und Adresse des Vermieters
    • Einzugsdatum
    • Unterschrift des Vermieters

Homeday stellt Vermietern ein kostenloses Musterdokument für die Wohnungsgeberbestätigung zur Verfügung.

Hinweis:

Aufgrund der stetigen Veränderung und Entwicklung der Rechtsprechung auf dem Gebiet des Mietrechts, übernehmen wir keine Haftung für den rechtlichen Bestand der Bestimmungen dieser Musterverträge und dazugehöriger Erläuterungen.

Wohnungsgeberbestätigung vom Vermieter _ FAQs

Wozu dient die Wohnungsgeberbestätigung?

Wechselt ein Mieter den Wohnort, muss er dies bei der zuständigen Meldebehörde angeben. Dafür braucht er die Wohnungsgeberbestätigung, die der Vermieter ausstellt. Vermieter sind zur Ausstellung seit 2015 sogar gesetzlich verpflichtet: Denn mit dem Gesetz wird der Missbrauch von Wohnanschriften verhindert. Welche Inhalte in das Dokument gehören, erfahren Sie hier.

Muss der Vermieter die Wohnungsgeberbestätigung ausstellen?

Seit dem 01.11.2015 sind Vermieter gemäß §19 Bundesmeldegesetz verpflichtet, die Wohnungsgeberbestätigung auszustellen. Das Dokument ist innerhalb von zwei Wochen in Schriftform zu übergeben. Der neue Mieter benötigt die Bestätigung zur Anmeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt. Kommt der Vermieter seiner Pflicht nicht nach, droht ihm ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro. Alles Wichtige dazu finden Sie hier.

Welche Informationen gehören in die Wohnungsgeberbestätigung?

Neben der Adresse der Immobilie gehören die personenbezogenen Daten von Vermieter und Mieter in die Bescheinigung. Auch das Einzugsdatum wird in dem Dokument festgehalten. Der Mieter braucht die Bescheinigung zur Vorlage beim Einwohnermeldeamt. Alternativ kann die Übermittlung ans Einwohnermeldeamt auch direkt über den Vermieter erfolgen.

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