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Bauvoranfrage -
ist Ihr Vorhaben genehmigungsfähig?
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Mit einer Bauvoranfrage prüfen Bauherren, ob für ein geplantes Vorhaben eine Baugenehmigung grundsätzlich erteilt wird. Insbesondere bei Grundstücken, für die es keinen Bebauungsplan gibt, ist dieses Verfahren sinnvoll.

Wozu dient die Bauvoranfrage?

Die Bauvoranfrage wird auch als kleines Genehmigungsverfahren bezeichnet. Schon vor der detaillierten Planung eines Bauvorhabens erhalten Sie mit dem Bauvorbescheid Rechtssicherheit darüber, ob und in welchem Umfang eine bauliche Nutzung möglich ist. Legen Sie bei der Bauvoranfrage umfangreiche Unterlagen vor, wird die spätere Baugenehmigung in der Regel auf dieser Grundlage erteilt. Wollen Sie ein Grundstück verkaufen oder kaufen und sind nicht sicher, ob das Grundstück bebaut werden darf, klären Sie das idealerweise im Rahmen einer Voranfrage.

Wer erstellt die Bauvoranfrage?

Es gibt keine Vorgaben, wer eine entsprechende Anfrage stellen kann. Auch wenn Sie nicht Eigentümer eines Grundstücks sind, aber ein berechtigtes Interesse an der Bebaubarkeit haben, können Sie die Bauvoranfrage stellen. Interessieren Sie sich für den Kauf eines Grundstückes, leiten Sie ein kleines Genehmigungsverfahren beim zuständigen Bauamt ein. Stellt eine andere Person als der Eigentümer den Antrag, ist eine Vollmacht des Grundstückseigentümers vorzulegen. Empfehlenswert ist die Beantragung über einen Architekten, der die erforderlichen Unterlagen direkt zusammenstellt.

Welche Unterlagen sind für die Erteilung des Bauvorbescheids notwendig?

Die Regelung des Baurechts obliegt den jeweiligen Kommunen. Welche Unterlagen einzureichen sind, ist daher von der Landesbauordnung abhängig. Üblicherweise erwarten die zuständigen Behörden die Vorlage:

  • des ausgefüllten Formulars zur Bauvoranfrage
  • Angaben über das Grundstück
  • Unterlagen über das geplante Bauvorhaben mit Maßen und Gebäudeklasse
  • einen Lageplan
  • einen Auszug aus der Flurkarte
  • Angaben über Entwässerung und Wasserversorgung

Um einen rechtswirksamen Bauvorbescheid zu bekommen, sind die Formvorschriften einzuhalten. Der Bescheid ist üblicherweise drei Jahre lang gültig, ersetzt aber nicht die Baugenehmigung, welche während der dreijährigen Frist zu beantragen ist. Denn die kleine Genehmigung berechtigt Sie noch nicht dazu, mit dem Bau zu beginnen.

Die Kosten für den Vorbescheid sind abhängig vom Bundesland und dem Umfang der geplanten Baumaßnahme. Die Landesbaubehörden regeln auch, wie lange das Genehmigungsverfahren dauern darf. Üblich sind Bearbeitungszeiten von etwa drei Monaten, unter Umständen kann die Bearbeitung bis zu sechs Monate dauern. Innerhalb der Geltungsdauer kann der Vorbescheid nicht zurückgezogen werden.

Welche Möglichkeiten gibt es bei einer Ablehnung der Bauvoranfrage?

Lehnt die Behörde ihre Bauvoranfrage ab, setzt sie Sie über die Gründe in Kenntnis. Wenn Sie gegen den Ablehnungsbescheid vorgehen wollen, legen Sie einen Widerspruch ein, um Ihre Interessen durchzusetzen. Ihr Antrag wird in diesem Fall erneut überprüft. Informieren Sie sich vorher beim Bauamt, welche Anpassungen für einen positiven Bescheid notwendig sind. Unter Umständen ist auch die Zusammenarbeit mit einem Anwalt für Baurecht zu empfehlen. Wichtig ist, den Widerspruch entsprechend zu begründen. Wird auch gegen den Widerspruch entschieden, haben Sie die Möglichkeit, eine Klage am Verwaltungsgericht einzureichen.

Checkliste: Darauf müssen Sie bei einer Voranfrage achten

  • Prüfen Sie, welche Formulare für Ihren Antrag erforderlich sind
  • Abhängig von der Behörde ist eine formlose Beantragung möglich
  • Fertigen Sie eine umfangreiche Baubeschreibung der geplanten Maßnahme an
  • Je detaillierter die Angaben, desto besser ist die Entscheidungsgrundlage für die Behörde
  • Arbeiten Sie im Zweifel mit einem Architekten zusammen
  • Wichtig ist, dass der Grundstückseigentümer den Antrag unterzeichnet
  • Holen Sie rechtzeitig eine eventuell erforderliche Zustimmung der Nachbarn ein