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Mit einem Baukredit (auch: Baudarlehen) erfüllen Sie sich den Wunsch von der eigenen Immobilie. Gegen die Eintragung einer Grundschuld als Sicherheit erhalten Sie von der Bank eine langfristige Finanzierung. Ein Baudarlehen erhalten Sie für den Kauf oder Neubau einer Immobilie sowie für Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten.

Was kostet ein Baukredit?

Um den Kredit zu gewähren, berechnet die Bank einen bestimmten Zinssatz. Dieser gilt für die vereinbarte Laufzeit. In Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen empfiehlt sich eine lange Zinsfestschreibung. Auf diese Weise sichern Sie sich den günstigen Zinssatz für zehn oder sogar fünfzehn Jahre. Zusätzlich zahlen Sie den Baukredit mit einem vereinbarten Tilgungssatz durch eine monatliche Rate ab. Zins und Tilgung zusammen bilden die sogenannte Annuität. Möglich sind bei einer Baufinanzierung auch andere Rückzahlungsmöglichkeiten: etwa durch eine fällige Lebensversicherung oder einen Sparvertrag am Ende der Laufzeit.

Wie viel Eigenkapital benötige ich für einen Baukredit?

Der Einsatz von Eigenkapital spielt bei einem Baukredit eine wichtige Rolle. Ermitteln Sie zunächst die Gesamtkosten Ihres Vorhabens. Neben dem reinen Kauf- oder Baupreis kommen weitere Nebenkosten auf Sie zu. Als Faustformel empfiehlt sich ein Eigenkapitaleinsatz von 20 bis 30 Prozent, um den Baukredit auf eine solide Basis zu stellen. Banken gewähren den Baukredit in der Regel in Höhe von 60 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Unter Umständen ist auch eine 100-Prozent-Finanzierung möglich – hier ist der Einzelfall entscheidend.

Gut zu wissen:

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Welche Laufzeit hat der Baukredit?

Die Laufzeit des Baukredits ergibt sich aus der Rate, die Sie monatlich für Ihren Kredit zurückzahlen. Je geringer die Rate, desto länger die Laufzeit. Üblich bei einem Baukredit sind Laufzeiten zwischen 20 und 30 Jahren. Die Zinskosten reduzieren sich bei einer kürzeren Laufzeit. Die Rate sollten Sie problemlos jeden Monat aus Ihren Einkünften erbringen können.

Kann ich den Baukredit ablösen?

Während der Zinsbindungsfrist können Sie den Baukredit nicht ohne weiteres umschulden. Wollen Sie den Kredit dennoch vorzeitig zurückzahlen, ist die Bank berechtigt, Ihnen die entgangenen Zinsen in Form der sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung zu stellen. Bei Ablauf der Zinsfestschreibung haben Sie jederzeit die Möglichkeit, umzuschulden und zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Eine Ausnahme gibt es bei Krediten mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren: Nach zehn Jahren steht Ihnen ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht zu. Sie können also nach zehn Jahren kündigen und zu einem anderen Anbieter umschulden oder einen Teil des Darlehens ablösen.

Was ist bei einer Nachfinanzierung zu beachten?

Reicht der Baukredit nicht aus, wird die Nachfinanzierung teuer, da die Bank hohe Zinssätze verlangt. Kalkulieren Sie die Kosten so genau wie möglich, um eine Nachfinanzierung zu vermeiden. Eine Reserve für Unvorhergesehenes ist zu empfehlen. Zu hoch sollte der Baukredit jedoch auch nicht sein. Für Beträge, die Sie nicht abrufen, verlangt die Bank eine Nichtabnahmeentschädigung.

Welche Konditionen sind beim Baukredit wichtig?

Ein wichtiger Faktor bei dem Baudarlehen sind die Konditionen. Neben dem reinen Sollzinssatz spielen weitere Kosten wie

    • die Höhe der Bereitstellungszinsen
    • der Zeitpunkt, ab dem Bereitstellungszinsen zu zahlen sind
    • Kosten für die Erstellung eines Gutachtens

wichtige Rollen. Gerade bei einem Neubau wird der Baukredit nicht in einer Summe ausgezahlt. Hier macht es also einen Unterschied, ob die Bank nach drei oder sechs Monaten Bereitstellungszinsen berechnet. Unter Umständen ist das Angebot mit einem höheren Sollzins aber einer längeren bereitstellungszinsfreien Zeit die bessere Wahl.

Welche staatlichen Fördermöglichkeiten gibt es?

Für Bauherren, die eine energetische Modernisierung oder einen Neubau eines energieeffizienten Hauses planen, gibt es Förderkredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Darlehen sind sehr zinsgünstig. Sie erhalten das KfW-Darlehen über die finanzierende Bank, die auch Ihren Baukredit abwickelt. Ideal ist eine Kombination aus einem zinsgünstigen KfW-Darlehen und einer Baufinanzierung.

Baukredit – FAQ

Was kostet ein Baukredit?

Die Kosten des Baukredits hängen von den Zinsen ab. Der Kreditgeber berechnet einen Zinssatz, der für die vereinbarte Laufzeit gilt. Sind die Kapitalmarktzinsen niedrig, ist eine lange Zinsfestschreibung ratsam. So sind die günstigen Zinsen bis zu fünfzehn Jahre gesichert. Durch monatliche Raten, eine Einmalzahlung durch beispielsweise eine Lebensversicherung oder einen Sparvertrag am Ende der Laufzeit wird der Kredit zurückgezahlt. Hier mehr dazu lesen

Wie viel Eigenkapital benötigen Sie für einen Baukredit?

In der Regel empfiehlt es sich, ein Eigenkapital von 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten des Bau- oder Kaufvorhabens mitzubringen. Neben den Beträgen für Bau, Kauf oder Sanierung sind dabei die Nebenkosten wie Steuern, Notarkosten und weiteres zu berücksichtigen. Zumeist gewähren Banken den Baukredit in Höhe von rund 70 Prozent der Gesamtkosten, dennoch ist unter Umständen auch eine 100-Prozent-Finanzierung möglich.

Welche Laufzeit hat der Baukredit?

Die Laufzeit des Baukredits hängt vor allem von der Höhe der monatlichen Rate ab. Je geringer die Rate, desto länger die Laufzeit. Die typische Laufzeit beträgt zwischen 20 und 30 Jahren. Die meisten Menschen wollen den Baukredit vor Eintritt in die Rente abbezahlt haben. Mehr Informationen dazu finden Sie hier

Kann der Baukredit abgelöst werden?

Solange die Zinsbindungsfrist läuft, kann ein Baukredit nicht ohne weiteres abgelöst werden. Der Bank entgehen durch vorzeitige Rückzahlungen Zinsen, weshalb eine Vorfälligkeitsentschädigung als Ausgleich zum Einsatz kommt. Nach Ablauf der Zinsfestschreibung ist es jederzeit möglich, den Kredit abzulösen und/oder zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Finden Sie hier mehr dazu.