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Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet verschiedene Förderprogramme, die den Immobilienkauf oder -bau sowie Umbau- und Sanierungsmaßnahmen finanziell unterstützen. Erfahren Sie hier, welche KfW-Programme es gibt, welche Inhalte die KfW-Förderung hat und welche Vor- und Nachteile sie bietet.

Was ist die KfW-Förderung?

Die KfW ist eine staatliche Förderbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie handelt im öffentlichen Auftrag und vergibt Kredite und Zuschüsse, mit denen sie Investitionen öffentlicher Einrichtungen und kommunaler Unternehmen ebenso unterstützt wie die von Privatpersonen. Inhalt der verschiedenen KfW-Förderprogramme ist zum einen die Vergabe von zinsgünstigen Krediten. Die KfW-Förderbank gewährt zum anderen für bestimmte Zwecke KfW-Zuschüsse, die keiner Rückzahlung bedürfen.
Ziel der KfW-Programme ist es, Investitionen in Immobilien zu unterstützen. Das gilt für den Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ebenso wie für die Errichtung von Neubauten oder für die Sanierung von Altbauten. Im Zentrum der Förderung steht die Energieeffizienz, die Gegenstand aller Förderprogramme ist.

Hinweis:

Die Förderprogramme unterliegen in der Regel einer Deckelung durch den Gesetzgeber und sind daher nach deren Freigabe nur in begrenzter Anzahl und Höhe verfügbar. Eine Beantragung sollte daher schnell erfolgen.

Wie ist ein KfW-Darlehen zu beantragen?

  1. 01

    KfW-Baukredit beantragen

    1. Da die KfW kein eigenes Filialnetz hat, ist der KfW-Baukredit in der Regel bei einem Finanzierungspartner zu beantragen. Das sind Sparkassen, Banken und Versicherungen.

  2. 02

    Beratung mit Finanzierungspartner

    1. Der Finanzierungspartner erläutert die Bedingungen für die KfW-Baufinanzierung und unterstützt den Kunden bei der KfW-Beantragung.

  3. 03

    Bewilligung des Antrags

    1. Wird der Antrag bewilligt, leitet der Finanzierungspartner die Förderung direkt an den Antragsteller weiter.

  4. 04

    KfW-Baukredit-Konto einrichten

    1. Für den KfW-Baukredit wird ein Konto beim Finanzierungspartner eingerichtet.

Hinweis:

Der Förderantrag für die KfW-Förderung muss gestellt werden, bevor das Bauvorhaben beginnt. Die Baumaßnahmen sollten erst beginnen, nachdem die KfW der Förderung zugestimmt hat.

Welche KfW-Programme gibt es?

Die KfW-Baufinanzierung konzentriert sich auf Bauprojekte, die den Energiebedarf reduzieren. Zinsgünstige KfW-Baukredite und KfW-Zuschüsse gibt es für Neubauten und Bestandsimmobilien, die nach der Sanierung einen höheren energetischen Standard erreichen. Zu den wichtigsten KfW-Förderprogrammen gehören KfW 124, KfW 151/152, KfW 153, KfW 159 und KfW 424 (Baukindergeld). Das jeweilige KfW-Programm lässt sich mit anderen Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau kombinieren.

Die KfW-Förderprogramme haben unterschiedliche Rahmenbedingungen und Förderzwecke:

  • KfW 124: Der Förderzweck des KfW-Förderprogramms 124 zielt als Wohneigentumsprogramm auf den Bau oder Kauf einer Immobilie. Die Darlehenssumme der KfW-Förderung bei einem Hauskauf oder -bau beziehungsweise der KfW-Förderung bei einem Wohnungskauf liegt bei maximal 100.000 Euro. Die Darlehenslaufzeit variiert von vier bis 25 Jahren, wobei die Zinsbindung des KfW-Baukredits wahlweise fünf oder zehn Jahre beträgt.
  • KfW 151/152: Die KfW-Förderprogramme KfW 151/152 richten sich an alle, die einen Kredit für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen benötigen. Das KfW-Darlehen hat eine Laufzeit zwischen vier und 30 Jahren mit einer Zinsbindungsfrist von zehn Jahren. Die Kreditsumme für ein KfW-Effizienzhaus (KfW 151) beträgt bis zu 120.000 Euro und für Einzelmaßnahmen (KfW 152) bis zu 50.000 Euro.
  • KfW 153: Das Förderprogramm KfW 153 unterstützt energieeffizientes Bauen. Für den Bau oder Kauf eines KfW-Effizienzhauses oder einer entsprechenden Eigentumswohnung gewährt die KfW ein Darlehen von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit. Die Laufzeit liegt zwischen vier und 30 Jahren, während die Zinsbindungsfrist zehn Jahre beträgt.
  • KfW 159: Die KfW bewilligt außerdem zinsgünstige KfW-Baukredite für altersgerechtes Umbauen von Immobilien und den Kauf von umgebautem Wohnraum. Zu den Rahmenbedingungen des Förderprogramms KfW 159 gehören eine Darlehenssumme von maximal 50.000 Euro, eine Darlehenslaufzeit von vier bis 30 Jahren und eine Zinsbindungsfrist von fünf oder zehn Jahren.
  • KfW 424 (Baukindergeld): Mit dem Baukindergeld erhalten Familien mit Kindern oder Alleinerziehende beim Kauf oder Bau einer Immobilie einen Zuschuss pro Kind in Höhe von 12.000 Euro. Der Zuschuss wird über zehn Jahre gezahlt (pro Jahr 1.200 Euro/Kind). Voraussetzung: Das Haushaltseinkommen beträgt bei einem Kind maximal 90.000 Euro (für jedes weitere Kind jeweils plus 15.000 Euro).
Hinweis:

In allen KfW-Förderprogrammen sind tilgungsfreie Anlaufjahre vorgesehen. Besonderheiten der KfW-Förderung weisen die Förderprogramme KfW 151/152 und KfW 153 auf, bei denen nicht nur ein Darlehen gewährt wird, sondern auch ein Tilgungszuschuss von bis zu 48.000 Euro für KfW 151/152 und von bis zu 30.000 Euro für KfW 153. Das Baukindergeld ist ein Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Mit dem Tilgungsrechner der KfW können Sie Ihre Finanzierung ganz einfach kalkulieren. Zum Online-Rechner

Wann wird das Baukindergeld ausgezahlt?

Um das Baukindergeld zu erhalten, ist ein Antrag im Zuschussportal der KfW zu stellen. Die KfW prüft im Anschluss den Antrag inklusive aller notwendigen Unterlagen. Über das Zuschussportal bekommen Förderberechtigte eine Auszahlungsbestätigung, welche sie zugleich über den Zeitpunkt der ersten Auszahlung auf das im Portal angegebene Bankkonto informiert. Zum gleichen Termin finden auch die Auszahlungen der jährlichen Folgeauszahlungen statt.

Über weitere Möglichkeiten der Baufinanzierung informieren wir Sie in unserem Ratgeberartikel „Baufinanzierung: Wie finanziere ich mein Traumhaus?“

Kann ein KfW-Darlehen auch abgelehnt werden?

Ja, es ist möglich, dass ein KfW-Kredit abgelehnt wird. Das ist etwa der Fall, wenn der Hausbank die Bonität des Antragstellers nicht ausreicht. Denn die KfW trägt „nur“ 90 Prozent des Kreditausfallrisikos. Die übrigen 10 Prozent der Ausfallhaftung fallen auf die Bank, über die der Kreditnehmer die KfW-Baufinanzierung beantragt. Das heißt: Ist der Kreditnehmer nicht mehr in der Lage, die Raten für den KfW-Kredit für einen Hauskauf, -bau oder -umbau zu zahlen, muss auch die Bank für den Ausfall aufkommen – ein Risiko, das sie selten eingehen wird.

Hinweis:

Es ist auch möglich, dass die KfW einen Antrag direkt ablehnt, etwa für das Baukindergeld. Dies ist etwa der Fall, wenn der Antragsteller die Antragskriterien nicht erfüllt – beispielsweise, wenn er mehr als eine Immobilie besitzt.

Welche Vor- und Nachteile hat die KfW-Baufinanzierung?

Die KfW-Baufinanzierung bietet viele Vorteile, hat aber auch Nachteile.

Die Vorteile der KfW-Förderung im Überblick:

    • Der Förderzweck der KfW-Förderung ist auf die jeweiligen Bedürfnisse ausgerichtet. So gibt es KfW-Förderprogramme, die Bauen, Kaufen, energieeffizientes Sanieren und altersgerechtes Umbauen unterstützen.
    • Für Laufzeit, Zinsbindung und die tilgungsfreien Anlaufjahre gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten, sodass Kreditnehmer im Zuge ihrer Kalkulation das passende Angebot finden.
    • Die KfW-Förderung (z.B. KfW-Kredit beim Hauskauf) bietet eine tilgungsfreie Anlaufzeit von mindestens einem Jahr, sodass in dieser Zeit lediglich Zinsen zu zahlen sind.
    • Die KfW-Förderung lässt sich mit anderen Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau kombinieren.
    • Die Wahl des Bankpartners obliegt dem Kreditnehmer, da die KfW über kein eigenes Filialnetz verfügt. Stattdessen läuft die Kreditvergabe meist über Finanzierungspartner.

Die Nachteile der KfW-Baufinanzierung im Überblick:

    • Nicht immer ist die KfW-Baufinanzierung zinsgünstiger als ein von einer Bank angebotenes Darlehen. Das gilt insbesondere dann, wenn nicht nur ausschließlich das KfW-Darlehen abgeschlossen wird, sondern noch weitere ergänzende Finanzierungsmittel bereitgestellt werden müssen.
    • Ein KfW-Immobilienkredit und die dazugehörige Grundschuld sind zweckgebunden. Eine künftige Verwendung und Abtretung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden.
    • Im Rahmen der KfW-Förderung werden Zinsbindungen für fünf oder zehn Jahre angeboten. Das bedeutet, dass Zinsen nicht länger als zehn Jahre festgeschrieben werden können. So lässt sich die bei niedrigen Zinsen empfehlenswerte langfristige Zinssicherheit nicht umfassend nutzen. Zwar ist es möglich, den KfW-Kredit nach Ablauf der Zinsbindung mit einer KfW-Anschlussfinanzierung weiterzuführen. Allerdings kann dies zu anderen Zinskonditionen erfolgen. Sind Sollzinsbindung und Vertragslaufzeit des KfW-Darlehens abgelaufen, lässt sich dieser nicht durch eine KfW-Anschlussfinanzierung fortführen.
    • Die tilgungsfreie Anlaufzeit ist einerseits von Vorteil. Der Nachteil ist, dass sich die Raten der Tilgung nach dieser Zeitspanne erhöhen.

Wie funktioniert die Beantragung der KfW-Förderung?

    • Da die KfW kein eigenes Filialnetz hat, wird die KfW-Förderung meist bei einem Finanzierungspartner beantragt. Das sind Sparkassen, Banken und Versicherungen.
    • Der Finanzierungspartner erläutert die KfW-Förderbedingungen und unterstützt den Kunden bei der Antragstellung.
    • Wird der Antrag bewilligt, leitet der Finanzierungspartner die KfW-Förderung direkt an den Antragsteller weiter.
    • Für den KfW-Kredit wird ein Konto beim Finanzierungspartner eingerichtet.
Hinweis:

Der Förderantrag für die KfW-Förderung muss gestellt werden, bevor das Bauvorhaben beginnt. Die Baumaßnahmen sollten erst beginnen, nachdem die KfW der Förderung zugestimmt hat.

Fazit

Insgesamt ist die KfW-Baufinanzierung eine gute Möglichkeit, die Finanzierung von Bau- oder Sanierungsmaßnahmen sicherzustellen. KfW-Förderprogramme sind ein maßgeschneiderter Baustein in der Gesamtfinanzierung. Welches Programm das richtige ist, hängt von der baulichen Maßnahme ab. Die Transparenz der KfW-Programme und die fachkundige Beratung bei einem der Finanzierungspartner der KfW machen es möglich, das richtige KfW-Förderprogramm zu finden und gegebenenfalls mit weiteren Programmen zu kombinieren.

Gut zu wissen:

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KfW-Baufinanzierung – FAQ

Was ist die KfW-Förderung?

Die KfW ist eine staatliche Förderbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie bietet verschiedene Förderprogramme an, die den Kauf einer Wohnung oder Bau eines Hauses sowie Umbau- und Sanierungsmaßnahmen finanziell unterstützen. Die KfW vergibt zum einen zinsgünstigen Kredite, zum anderen gewährt sie für bestimmte Zwecke KfW-Zuschüsse, die keiner Rückzahlung bedürfen. Mehr über die Fördermöglichkeiten erfahren

Was kostet ein KfW-Kredit?

Wer bei seiner Immobilienfinanzierung auf einen Zuschuss oder Kredit der KfW setzt, kann erheblich bei den Zinskosten (Stichwort: Sollzinsbindungsfrist) sparen. Außerdem profitieren KfW-Kreditnehmer von einem Zuschuss zur Tilgung (z.B. KfW-153: bis zu 30.000 Euro, KfW-151/152: bis zu 48.000 Euro) und tilgungsfreien Jahren am Anfang der Laufzeit. Mehr dazu lesen

Wie wird das KfW-Darlehen ausgezahlt?

Die Förderungskredite 124, 151/152, 153 und 159 sind in der Regel als Gesamtsumme oder in Teilsummen innerhalb des ersten Jahres nach der Kreditbewilligung abrufbar. Eine Verlängerung des Abrufzeitraums auf 36 Monate ist möglich. Das Baukindergeld (KfW-424) wird einmal jährlich über einen Gesamtzeitraum von 10 Jahren ausgezahlt.

Welche Förderung gibt es für eine neue Heizung?

Für eine neue Heizung gibt es zahlreiche Förderprogramme von Gemeinden, Bund, Ländern sowie Energieversorgern. Bekannt sind vor allem die Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Allerdings übernimmt die BAFA seit 1. Januar 2020 bei Einzelmaßnahmen die Heizungsförderung komplett, da die KfW-Förderungen (u.a. für Gas-Brennwert-Heizungen, Öl-Brennwert-Heizungen) entfallen.

Welche Heizung wird ab 2020 gefördert?

Ab 2020 entfällt bei der KfW das Förderprogramm 430 für Heizungen. Das bedeutet: Wer sich eine neue Gas- oder Ölbrennwertheizung anschafft, erhält dafür keine Förderung mehr. Stattdessen bezuschusst jedoch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine neue Heizung mit 20 Prozent bis 45 Prozent. Im Fokus der Förderung stehen erneuerbare Energien. Mehr zum Thema

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