Sie haben eine Frage?

Das haben unsere Kunden oft gefragt
Fragen und Antworten - FAQ

Rückruftermin vereinbaren
Sie können uns unter 0800 5 800 550 anrufen oder besser noch, einen
Rückruftermin vereinbaren.

Rückruf vereinbaren
Ihr Bewertungsformular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Bewertungsformular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Formular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Maklervergleich wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.
Ihr Formular wurde minimiert. Sie können es jederzeit wieder aufrufen.

Aktuelle Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

Der Zins ist für viele Käufer der wichtigste Bestandteil eines Immobiliendarlehens. Und das nicht zu unrecht, denn der Zins beeinflusst die Höhe des Annuitätendarlehens stark und schon kleinste Unterschiede können erhebliche Auswirkungen auf die monatliche Belastung haben. Bei Homeday Hyp beobachten wir die Entwicklung der Zinsen daher genau, um unsere Kunden professionell beraten zu können. Lesen Sie im folgenden Artikel, wie die Zinsen aktuell stehen, was sie beeinflusst und wie Sie sich Top-Zinsen für Ihre Baufinanzierung sichern können.

Wie haben sich die Bauzinsen aktuell entwickelt?

Bauzinsentwicklung zum Jahresstart

Für Kaufinteressenten lässt sich ein spannendes Jahr 2022 prognostizieren. Direkt zu Jahresbeginn haben große Institute wie etwa die Commerzbank, oder auch die ING, die Konditionen teils beachtlich angehoben. Eine 10- Jahres Kondition liegt aktuell bei rund einem Prozent, was jedoch ca. 0,3% höher als vor einem Jahr ist. Wenn die Aussichten in eine Richtung tendieren und dann die Big Player die Konditionen anpassen, bewegt sich natürlich der Markt mit.
Mit Blick auf die Geld- und Zinspolitik, Konjunkturaussichten und die Inflation halten die meisten Experten einen weiteren Anstieg der Baugeldzinsen in diesem Jahr für wahrscheinlich.
Für alle die sich für dieses Jahr einen Immobilienkauf vorgenommen haben, sollte dennoch die Zinsentwicklung allein nicht der entscheidende Faktor sein. Viel eher sollte man gut in sich hinein hören und schauen, welche Ansprüche und Wünsche an eine Immobilie tatsächlich bestehen und wo ggf. Kompromisse möglich sind, bei der Lage beispielsweise.
Experten, die momentan auf die Entwicklung der Bauzinsen schauen, identifizieren neben der Zinsentwicklung im Allgemeinen und der generellen Angebots- und Nachfrage Systematik auch die politischen Ambitionen im Bezug auf Ökologie und Wohnen. Welche Schwerpunkte die Ampel, gerade auch mit dem neu ausgegliederten Bauen- und Wohnen Ministerium setzen wird, bleibt noch ein wenig abzuwarten.
In Summe können wir festhalten, dass wir im Verlauf des Jahres durchaus von weiterhin moderat steigenden Zinsen ausgehen. In den nächsten Wochen wird die Unsicherheit im Bezug auf Omikron noch vorherrschend sein, sodass der Zinsmarkt sicherlich recht volatil sein wird.

Geldpolitik und Inflation

Die großen Wirtschaftsforschungsinstitute gehen für Deutschland in 2022 von einem Wirtschaftswachstum zwischen 3,5- 4% aus und korrigieren damit ihre Erwartungen etwas nach unten. Corona ist hier natürlich weiterhin Taktgeber. So wie die Wirtschaftsleistung in 2021 eingedämmt wurde, hängt die Entwicklung im neuen Jahr entsprechend auch von neuerlichen Beschränkungen, Lieferengpässen oder gar Lockdowns ab.
Ein weiterer Fokus bleibt die Inflation, welche bei ca. 4,9% derzeit liegt. Auch wenn die EZB nur etwa die Hälfte anstrebt, gehen die meisten Experten davon aus, dass zumindest in der ersten Jahreshälfte die Teuerungsrate verhältnismäßig hoch bleiben wird. Sollte es sich hierbei ein Stück weit um Kompensationseffekte handeln, wird es spannend zu beobachten, wie sich die Inflation in Q3 und Q4 verhält.
Die Notenbanken steuern langsam auf ein Ende ihrer bisherigen Politik zu. DIe EZB will das Anleihe- Notkaufprogramm auslaufen lassen, jedoch den Leitzins wahrscheinlich unberührt lassen. Die amerikanische Fed reduziert bereits seit diesem Monat die Anleihekäufe und stellt bei positiver Arbeitsmarktentwicklung auch eine Erhöhung der Leitzinsspanne in Aussicht. Die Bank of England hat einen ersten größeren Schritt gemacht und den Leitzins in Großbritannien um 0,15 % erhöht, was durchaus als Antwort auf die Inflationsrate gesehen werden kann.
Sollte nun ein gewisser Optimismus einsetzen und institutioneller Anleger gehen anstatt auf deutsche Staatsanleihen auf alternative Anlageformen könnten der Anstieg der Bauzinsen ein echter Trend werden.

Zinsprognose (12 Monate)

Nachfolgend finden Sie unsere Prognose unserer Experten für die kurz- und mittelfristige Zinsentwicklung:

Kurzfristige Zinsentwicklung

1-6 Monate

Mittelfristige Zinsentwicklung

6-12 Monate

Wonach richten sich die aktuellen Bauzinsen?

Die aktuellen Bauzinsen richten sich in der Regel (leicht verzögert) nach der Entwicklung der Renditen von Pfandbriefen, über die sich die Banken refinanzieren. Die Pfandbriefrendite wiederum richtet sich gemeinhin nach der Zinsentwicklung der Bundesanleihen. Deshalb können die Entwicklung der Zinsen für Bundesanleihen und die daraus resultierende Pfandbriefrendite als ein Indikator für die kurzfristige Entwicklung der Bauzinsen gesehen werden.

Der Abstand zwischen der Rendite für zehnjährige Bundesanleihen und den aktuellen Bauzinsen beträgt dabei in etwa ein Prozent. Diese Differenz ist dabei auf die Zinsmarge der Banken zurückzuführen. Durch die Zinsmarge verdienen die Banken letztlich ihr Geld. Vereinfacht ausgedrückt, gilt dabei die folgende Formel:

Zinsmarge = Bauzinsen - Zinsen für Pfandbriefe (10 Jahre Restlaufzeit)

Historische Entwicklung der Zinsen

Um die Jahrtausendwende betrugen die Zinsen für ein zehnjähriges Darlehen etwa sechs Prozent, was verglichen mit den historischen Zinsen von über neun Prozent in den 80er und 90er Jahren schon eine deutliche Verringerung darstellte. Seit dem Jahr 2000 spricht man deshalb in Deutschland von einer sogenannten “Niedrigzinsphase”. Nachdem die Bauzinsen jedoch zwischenzeitlich auf unter drei Prozent fielen, stiegen sie zu den Hochzeiten der Wirtschaftskrise von 2008 erneut auf ein Niveau von gut fünf Prozent an.

Im obenstehenden Graph sehen Sie die Entwicklung der letzten zehn Jahre. Seit der Wirtschaftskrise sind die Bauzinsen insbesondere aufgrund der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stetig gefallen. Sie befinden sich aktuell selbst für die Niedrigzinsphase auf einem historisch niedrigen Niveau.

Während diese Entwicklung für Sparer negativ zu bewerten ist, begünstigt sie den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie aktuell stark. Die Zeiten für einen Immobilienkauf waren nie günstiger als im Moment.

Weitere Einflussfaktoren für den Zins

Durch die gesunkenen Zinsen sind die meisten Banken in den letzten Jahren immer risikoscheuer geworden. Deshalb sind in dieser Zeit auch die Anforderungen an potenzielle Kreditnehmer gestiegen. Hier bekommen Sie einen guten Überblick über die Faktoren auf die Banken bei der Bestimmung des Zinses besonders achten:

Eigenkapital
Einer der wichtigsten Faktoren bei der Bestimmung des Risikos für die Bank und des damit einhergehenden Zinses für den Kreditnehmer ist die Höhe des eingebrachten Eigenkapitals. Generell gilt hier: Je mehr Eigenkapital, desto geringer der Zins. Falls möglich ist in jedem Fall eine Finanzierung der Kaufnebenkosten (in der Regel etwa zehn Prozent des Kaufpreises) aus Eigenkapital zu empfehlen. Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist jedoch in vielen Fällen trotzdem möglich.

Immobilienwert
Eine weitere Sicherheit für die Bank ist die Immobilie selbst. Unabhängig vom Kaufpreis bestimmt die Bank in der Regel den Immobilienwert in ihren Augen. Oftmals ist dieser sogenannte “Beleihungswert” konservativer angesetzt als der Verkaufspreis (etwa 70-90 Prozent des Immobilienwertes). Je höher das Verhältnis von Beleihungswert zu Darlehenssumme (Kaufpreis + Nebenkosten - Eigenkapital), desto geringer ist der sogenannte Beleihungsauslauf der Finanzierung. Dieser Beleihungsauslauf beeinflusst maßgeblich die Zinshöhe. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Immobilie lohnt sich also unter Umständen doppelt durch eine geringere Darlehenssumme und einen geringeren Zins.

Einkommen
Um die monatliche Rate einer Finanzierung nachhaltig stemmen zu können, ist ein stabiles Einkommen wichtig. Damit Käufer zusätzlich zu Ihren sonstigen Ausgaben die Rate zahlen können, sollte diese nicht mehr als 35 Prozent des Nettomonatseinkommens ihres Haushalts betragen. Hier ist es wichtig, konstante monatliche Einnahmen nachweisen zu können.

Beruf
Geregelte Einkommensverhältnisse sind den Banken sehr wichtig. Dies kann sowohl eine Anstellung (idealerweise unbefristet und außerhalb der Probezeit) als auch eine langjährige Selbstständigkeit oder eine stabile Rente sein.

SCHUFA-Auskunft
Banken fordern zur Beurteilung der Bonität potenzieller Kreditnehmer standardmäßig eine SCHUFA-Auskunft an. Der SCHUFA-Score reflektiert dabei Ihre aktuellen Zahlungsverpflichtungen und Ihr Zahlungsverhalten aus vergangenen Verträgen. Ein guter SCHUFA-Score verringert den Zins zwar nicht, wenn bei der SCHUFA jedoch Negativmerkmale hinterlegt sind, kann dies den Zins stark in die Höhe treiben.

Zinsbindung
Die Zinsbindung bestimmt für wie lange Sie sich den im Kreditvertrag den vereinbarten Zins sichern. Gängige Zeiträume sind dabei meistens 10, 15 oder 20 Jahre. Manche Banken bieten jedoch auch Zinsbindungen von 5, 8, 12, 25 oder 30 Jahren an. Aktuell befinden sich die Zinsen auf einem sehr niedrigen Stand und werden in Zukunft wahrscheinlich eher steigen als sinken. Deshalb gilt derzeit die Faustregel: Je länger die Zinsbindung, desto höher der Zinssatz.

Tilgungssatz
Ein hoher Tilgungssatz führt dazu, dass der Kredit schneller abbezahlt werden kann. Dies reduziert das Risiko der Bank und führt damit oftmals zu geringeren Zinsen. Insbesondere bei Volltilgerdarlehen (Rückzahlung der Restschuld innerhalb der vereinbarten Sollzinsbindung) gewähren Banken daher gerne einen Zinsabschlag.

Sondertilgung
Außerhalb des vereinbarten Tilgungssatzes haben Kreditnehmer oft standardmäßig ein Sondertilgungsrecht im Vertrag vorgesehen. Sondertilgungsrechte ermöglichen es Ihnen auch mehr als den vereinbarten Tilgungssatz zurückzuzahlen. Die meisten Banken bieten jedoch standardmäßig nur Sondertilgungen in Höhe von maximal 5% der Darlehenssumme jährlich an - für zusätzliche Sondertilgungen müssen Sie einen Zinsaufschlag in Kauf nehmen. In unserem Ratgeber-Artikel zum Thema Sondertilgungen, finden Sie weiterführende Informationen hierzu.

Gut zu wissen:

Die genaue Bestimmung des Zinssatzes ist oft komplex und noch dazu von Bank zu Bank unterschiedlich, was schnell zu Verwirrung führen kann. Unsere Experten beraten Sie deshalb gerne persönlich und finden für Sie die attraktivsten Konditionen aus den Angeboten von über 400 Partnerbanken.

Ihre Finanzierung

Warum mit Homeday finanzieren?

Top Konditionen

Wir finden für Ihr Projekt die besten Angebote von über 400 Partnerbanken in ganz Deutschland.

Unkomplizierter Ablauf

Sparen Sie sich unnötigen Papierkram: Unser Prozess ist maximal transparent, schlank und digital.

Individuelle Beratung

Ihr persönlicher Finanzierungsexperte unterstützt Sie im gesamten Prozess mit seiner Expertise.

Wie funktioniert die Finanzierung mit Homeday?

  1. 01

    Persönliche Beratung

    Im persönlichen Gespräch erzählen Sie Ihrem Berater, was Ihnen wichtig ist. Er findet dann für Sie die besten Angebote von über 400 Anbietern. Schließlich wählen Sie das Angebot aus, mit dem Sie sich am wohlsten fühlen. Sei es ein klassisches Annuitätendarlehen oder eine andere Form der Baufinanzierung.

  2. 02

    Bequeme Antragstellung

    Laden Sie Ihre persönlichen Unterlagen einfach digital hoch. Homeday kümmert sich um alle Dokumente zur Immobilie und übermittelt diese automatisch an die Bank* - natürlich völlig kostenlos.

  3. 03

    Schnelle Abwicklung

    Wir sind auch nach Vertragsabschluss noch für Sie da, koordinieren auf Wunsch kostenlos den Notartermin* und sorgen dafür, dass Sie möglichst schnell Zugang zu Ihrer neuen Immobilie erhalten.

*kostenlose Serviceleistungen beim Kauf einer Homeday-Immobilie

Bauzinsen – FAQ

Wie hoch sind die aktuellen Bauzinsen?

Seit Anfang Oktober spüren Kaufinteressenten die Unbeständigkeit der Märkte, denn die Bauzinsen steigen seitdem leicht an. Auch wenn wir mittel- bis langfristig von einer steigenden Zinsentwicklung ausgehen, sind Immobilienkredite weiterhin für um einem Prozent erhältlich.

Werden die Zinsen steigen 2022?

Das politische Weltgeschehen, vor allem im Bezug auf die Wirtschaft, hat meist erst mit einiger Verzögerung Auswirkungen auf die Darlehenszinsen. Aktuell ist eine gewisse Uneinigkeit mit sowohl Aufschwungfaktoren als auch Kursschwankungen zu beobachten. So ist eine Prognose der Bauzinsen für 2022 kaum zuverlässig zu treffen. Mit einem Rückgang auf das Niveau vom Sommer ist jedoch eher nicht zu rechnen. Es ist davon auszugehen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) das Zinsniveau niedrig halten wird, die Zinsen werden 2022 dementsprechend wohl nicht steigen.

Wie werden sich die Zinsen in den nächsten 10 Jahren entwickeln?

Seit der Wirtschaftskrise sind die Bauzinsen insbesondere aufgrund der lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stetig gefallen. Sie befinden sich aktuell selbst für die Niedrigzinsphase auf einem historisch niedrigen Niveau. Die Zeiten für einen Immobilienkauf waren dementsprechend nie günstiger als im Moment. Wie lange diese Entwicklung noch anhält, kann niemand mit Sicherheit sagen. Experten gehen davon aus, dass die Zinsen in den nächsten Jahren frühestens mittelfristig leicht steigen werden. Weitere Informationen über die Zinsentwicklung

Wovon hängt die Zinsentwicklung ab?

Neben dem globalen Weltgeschehen haben noch weitere Faktoren Einfluss auf die Zinsentwicklung. Das sind zum Beispiel die Konjunktur, die Inflationsentwicklung, die Geldpolitik der Zentralbanken oder auch die Fiskalpolitik des Staates. Die Zinsentwicklung ist ein komplexer Vorgang bei dem auch die ausländischen Zinsen die inländischen beeinflussen. Auch Angebot und Nachfrage spielen eine Rolle.

Wie lange gibt es noch günstige Bauzinsen?

Aktuell sind die Bauzinsen sehr günstig. Experten gehen davon aus, dass das noch bis etwa 2023 der Fall sein wird. Erst danach rechnen sie mit einem leichten Anstieg der Zinsen. Mit Sicherheit kann natürlich niemand die Zinsentwicklung vorhersehen.