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Seit dem 1. Januar 2021 hat die Bundesregierung die energetische Gebäudeförderung mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, neu geordnet. Ziel ist das Erreichen der Vorgaben aus dem Klimaschutzprogramm 2030. Vorgesehen sind Hilfen für Wohngebäude, Einzelmaßnahmen und Nichtwohngebäude. Zur Wahl stehen Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite. Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen die Fördermöglichkeiten für Wohngebäude vor und zeigen Ihnen, wie Sie die Mittel beantragen.

BEG Förderung – welche Maßnahmen werden unterstützt?

Die Förderung setzt sich aus drei verschiedenen Bestandteilen zusammen:

    • BEG Wohngebäude BEG WG
    • BEG Einzelmaßnahmen BEG EM
    • BEG Nichtwohngebäude BEG NWG

Welche Förderung gibt es für Neubauten?

Für Neubauten stellt der Bund seit dem 1. Juli 2021 eine Förderung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bereit. Sie erhalten Fördermittel, wenn Sie ein neues Haus bauen oder kaufen. Zur Wahl stehen zinsgünstige Kredite mit einem Tilgungszuschuss oder direkt ausgezahlte Zuschüsse. Je energieeffizienter das Gebäude, desto höher die Förderung.

Wie hoch ist die BEG Förderung 2021 für Neubauten?

Zu unterscheiden ist zwischen zinsgünstigen Kreditmitteln und einem direkten Zuschuss. Die Höhe der Förderung ist abhängig vom technischen Standard des Neubaus. Sie erhalten bis zu 150.000 Euro Kreditmittel pro Wohneinheit für ein Effizienzhaus. Die genauen Darlehenshöhen richten sich nach der jeweiligen Effizienzhaus-Stufe, die Sie mit Ihrem Neubau erreichen. Darüber hinaus sind Tilgungszuschüsse zwischen 15 und 25 Prozent des Kreditbetrages vorgesehen.

Alternativ zu den vergünstigten Kreditmitteln können Sie auch einen Zuschuss in Anspruch nehmen. Sie erhalten einen Bauzuschuss von bis zu 37.500 Euro pro Wohneinheit.

Tipp:

Als Bauherr können Sie auch für eine Baubegleitung Fördermittel erhalten. Wenn Sie ein Ein- oder Zweifamilienhaus erreichten, erhalten Sie für jedes Vorhaben, bei dem eine neue Effizienzhausstufe erreicht wird, einen zusätzlichen Kreditbetrag von 10.000 Euro sowie einen Tilgungszuschuss von bis zu 5.000 Euro.

Nutzen Sie den kostenlosen Homeday-Baufinanzierungsrechner und planen Sie Ihr Vorhaben unter Berücksichtigung der Zuschüsse und Darlehen.

Dies ist ein Service der Homeday Hyp GmbH: Hinweise zum Datenschutz

Welche Förderung gibt es für Altbauten?

Wenn Sie ein Gebäude energieeffizient sanieren und zum Effizienzhaus umbauen, beteiligt sich der Bund ebenfalls an den Kosten. Vorgesehen sind vergünstigte Darlehen sowie Tilgungszuschüsse und direkt ausgezahlte Zuschüsse.

Den Tilgungszuschuss erhalten Sie nach Abschluss der Maßnahmen als Gutschrift auf Ihrem Kreditkonto. Eine Barauszahlung der Förderung erfolgt nicht. Durch den Zuschuss müssen Sie also einen geringeren Schuldbetrag zurückzahlen.

Tipp:

Nutzen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan iSFP, den ein Energieeffizienzexperte für Ihr Vorhaben erstellt, steigern Sie Ihren Tilgungszuschuss um fünf Prozent.

Wie hoch ist die BEG Förderung für Altbauten?

Sie erhalten im Rahmen der neuen KfW Förderung 2021 Kreditmittel von bis zu 150.000 Euro. Darüber hinaus sind Tilgungszuschüsse zwischen 25 und 45 Prozent des Kreditbetrages vorgesehen. Maximal gewährt die KfW bis zu 54.000 Euro Tilgungszuschuss für eine Wohneinheit.

Wenn Sie energieeffizient sanieren und statt der Kreditmittel einen Zuschuss beantragen möchten, sind bis zu 75.000 Euro pro Wohneinheit möglich.

  • Dämmung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen
  • Austausch von Fenstern und Außentüren
  • Austausch bestehender Heizungsanlagen
  • Heizungsoptimierung

Für welche Heizungen gilt die BEG Förderung?

Viele Bauherren entscheiden sich, im Rahmen einer Einzelmaßnahme für den Austausch der Heizungsanlage. Für folgende Heizungsarten können Sie Fördermittel abrufen:

  • Gasbrennwert-Heizungen "Renewable Ready"
  • Gas-Hybridheizungen
  • Solarthermieanlagen
  • Wärmepumpen
  • Biomasseanlagen
  • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen

Wie beantrage ich die BEG Förderung?

Wo und wie Sie die Fördermittel beantragen, hängt von der Art der Unterstützung ab. Nehmen Sie einen zinsgünstigen Kredit bei der KfW auf, übernimmt Ihre Hausbank oder Homeday Hyp die Abwicklung. Einen Zuschuss zur direkten Auszahlung wickeln Sie über das KfW Zuschussportal ab.

Geht es um eine Einzelmaßnahme, reichen Sie Ihren Antrag online über das BAFA Zuschussportal ein. Ab 2023 wird die Abwicklung erleichtert, Kreditmittel werden ab dem 1. Januar 2023 von der KfW bearbeitet, Zuschüsse gewährt das BAFA.

Gut zu wissen:

Bei Antragstellung dürfen Sie noch nicht mit den Arbeiten begonnen haben. Es ist möglich, Kostenvoranschläge einzuholen, damit Sie die Kosten Ihres Vorhabens abschätzen können. Mit den Maßnahmen dürfen Sie erst anfangen, wenn Sie den Förderbescheid erhalten haben.

BEG Förderung – FAQ

Welche Maßnahmen unterstützt die BEG Förderung?

Mit der BEG Förderung unterstützt der Bund Maßnahmen nach dem aktuell gültigen Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG. Dabei werden der Bau und Ersterwerb energieeffizienter Gebäude ebenso gefördert, wie die Sanierung zum Effizienzhaus. Darüber hinaus erhalten Sie für Einzelmaßnahmen, die die Energieeffizienz eines Gebäudes optimieren, Fördermittel. Mehr zur BEG Förderung

Wie hoch sind die Fördermittel?

Die Höhe der Fördermittel sind abhängig von Ihrem Vorhaben. Bei einem Neubau haben Sie Anspruch auf zinsgünstige Darlehen bis zu 150.000 Euro oder direkte Zuschüsse von maximal 37.500 Euro. Für eine Sanierung erhalten Sie Kreditmittel bis zu 150.000 Euro oder Zuschüsse von 75.000 Euro. Einzelmaßnahmen fördert der Bund mit bis zu 35 Prozent der Gesamtkosten.

Wo bekomme ich die BEG Förderung?

Wo Sie die Förderung bekommen, hängt von der Förderart ab. Kreditmittel und Tilgungszuschüsse beantragen Sie über die durchleitende Bank oder Homeday Hyp bei der KfW. Zuschüsse erhalten Sie direkt von der KfW. Geht es um einen Zuschuss für eine Einzelmaßnahme, ist das BAFA zuständig.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten und -Artikel keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Klärung Ihrer rechtlichen bzw. finanziellen Angelegenheiten bitten wir Sie, entsprechende Experten (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Finanzberater) hinzuzuziehen. Trotz großer Sorgfalt und gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Wir freuen uns und sind dankbar über entsprechende Hinweise, welche wir versuchen, zeitnah umzusetzen.