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Ist die Immobilie einige Jahre alt, stehen verschiedene Sanierungen an. Von der Erneuerung des Dachs über eine Fassadendämmung bis zum Austausch der Fenster sind zahlreiche Maßnahmen denkbar. Nicht immer reichen die Rücklagen aus, um hohe Kosten zu bewältigen. In diesem Fall ist ein Sanierungskredit die perfekte Wahl. Im folgenden Artikel erfahren Sie unter anderem, wie Sie einen Kredit für die Sanierung aufnehmen, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind und was Sie bei der Beantragung beachten sollten.

Was versteht man unter einer Haussanierung?

Kleinere Reparaturen sind üblich, um das Haus oder die Wohnung instand zu halten. Gehen die Arbeiten jedoch darüber hinaus, handelt es sich um eine Sanierung. Die Maßnahmen dienen zur Behebung von Schäden, stellen die Substanz einer Immobilie wieder her und versetzen das Gebäude in einen neuwertigen Zustand. Besonders gängig ist eine energetische Sanierung, die den Energiebedarf der Immobilie optimiert.

Wann sollte eine Sanierung durchgeführt werden?

Als Hausbesitzer kennen Sie Ihre Immobilie genau und wissen um den Zustand. Es lohnt sich, rechtzeitig Rücklagen zu bilden, um größere Sanierungsvorhaben zu finanzieren.

Verschiedene Durchschnittswerte geben an, wie lange die Bauteile einer Immobilie halten. Der Sanierungsplan für ein Haus im Überblick:

Metall- oder Kunststofffenster 40 Jahre
Holzfenster 25 bis 30 Jahre
Dach 50 bis 80 Jahre
Innentüren 50 Jahre
Außentüren 30 Jahre
Rohrleitungen aus Kupfer 50 Jahre
Heizung 30 Jahre
Küche 30 Jahre
Bad und Sanitär 40 Jahre

Bei den Werten handelt es sich um eine grobe Orientierung. Wann erste Sanierungsmaßnahmen anstehen, ist vom Zustand der Immobilie und der bisherigen Pflege abhängig.

Welche Möglichkeiten gibt es, eine Sanierung zu finanzieren?

Auch wenn Sie im Laufe der Zeit Kapital angespart haben, reichen die Mittel unter Umständen nicht aus, um die Sanierungskosten zu bezahlen. Mit einem Sanierungskredit erhalten Sie die notwendigen Mittel, um die Arbeiten wie geplant durchzuführen. Banken stellen für die Finanzierung verschiedene Möglichkeiten bereit:

  • Sanierungskredit
  • Baufinanzierungsdarlehen
  • Klassischer Ratenkredit
  • KfW Sanierungskredit
Hinweis:

Sie ziehen die Sanierung oder Modernisierung einer Immobilie in Betracht? Mit dem Homeday Finanzierungsrechner können Sie bequem verschiedene Optionen für einen Sanierungskredit berechnen. Wählen Sie dazu einfach im Menü unten “Modernisierung”.

Dies ist ein Service der Homeday Hyp GmbH: Hinweise zum Datenschutz

Was ist ein Sanierungskredit?

Einige Banken haben spezielle Sanierungskredite für den Umbau im Programm. Die Sanierungskredite überzeugen mit einer einfachen Abwicklung und attraktiven Konditionen. Die Kreditbeträge liegen in der Regel zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Der Kredit ist genau auf die Anforderungen des Vorhabens zugeschnitten. Üblicherweise reicht ein Nachweis, dass Sie Eigentümer der Immobilie sind aus, um den Kredit für die Modernisierung zu beantragen, eine Grundbucheintragung ist nicht erforderlich. Abhängig von den Regelungen der Bank müssen Sie zudem einen Sanierungsplan und eine Kostenaufstellung vorlegen.

Was ist ein Baufinanzierungsdarlehen?

Möglich ist die Finanzierung auch über eine klassische Baufinanzierung. In diesem Fall wird das Darlehen über eine Grundschuld gesichert und Sie müssen mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen. Dafür sind die Zinssätze im Vergleich zu einem Sanierungskredit durch die grundbuchliche Sicherung günstiger.

Haben Sie bereits ein Darlehen zur Finanzierung der Immobilie aufgenommen, ist eine weitere Belastung unter Umständen problematisch. Oftmals gilt bei Banken eine Beleihungsgrenze von 80 Prozent. Übersteigen Sie diesen Wert mit der neuen Kreditaufnahme, wird Ihr Kreditantrag gegebenenfalls abgelehnt.

Sinnvoll ist vor allem die Finanzierung größerer Vorhaben über eine Baufinanzierung. Ein neues Dach, eine Wärmedämmung oder ähnliche aufwertende Maßnahmen wirken sich wertsteigernd aus, sodass auch der Beleihungswert Ihrer Immobilie steigt.

Tipp:

Haben Sie bereits einen großen Teil Ihrer Hausfinanzierung zurückgezahlt, können Sie die bereits bestehende Grundschuld als Sicherheit für die neue Kreditaufnahme nutzen. Lag der ursprüngliche Kreditbetrag beispielsweise bei 150.000 Euro und Sie haben schon 50.000 Euro getilgt, könnten Sie nochmals bis zu 100.000 Euro revalutieren. Suchen Sie in diesem Fall am besten das Gespräch mit Ihrer Hausbank.

Was ist ein klassischer Ratenkredit?

Ein Ratenkredit ist nicht zweckgebunden, das heißt, Sie können die Kreditsumme nach Ihrem Ermessen verwenden. Die meisten Banken bieten Kreditsummen bis zu 50.000 Euro, sodass sich auch Sanierungen damit finanzieren lassen. Die Kreditvergabe stellen die Banken auf Ihre Einkommenssituation ab, Sicherheiten sind nicht üblich. Im Vergleich mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten schneidet der Ratenkredit bei den Zinsen schlecht ab und ist die teuerste Variante. Ratenkredite müssen in der Regel innerhalb von sieben bis zehn Jahren getilgt sein.

Was ist der KfW Sanierungskredit?

Planen Sie eine energetische Sanierung, unterstützt der Bund mit besonderen Fördermitteln über die KfW. Die Kreditanstalt stellt für die Sanierung einer Immobilie zum Effizienzhaus bis zu 150.000 Euro zinsgünstige Darlehen bereit. Planen Sie einzelne Maßnahmen wie eine Wärmedämmung, den Austausch der Fenster oder der Heizungsanlage, erhalten Sie bis zu 60.000 Euro Kredit. Die Abwicklung des KfW Sanierungskredits erledigen Sie über Ihre Hausbank oder Homeday. Bei einem Vergleich der Sanierungskredite liegt der KfW Kredit mit den günstigen Konditionen an der Spitze.

Welche Voraussetzungen gelten für einen Sanierungskredit?

Unabhängig von der Art des Sanierungskredits prüfen Banken Ihre Einkommenssituation vor der Kreditvergabe. Nur wenn Sie die monatliche Rate problemlos aus Ihren Einkünften bewältigen können, können Sie mit einer Kreditbewilligung rechnen.

Hinweis:

Idealerweise nutzen Sie den kostenlosen Homeday Budgetrechner um zu ermitteln, welchen Kredit Sie aus Ihrem Einkommen bedienen können. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel Sanierungskredit Sie sich leisten können.

Was sollte ich bei der Beantragung eines Sanierungskredits beachten?

Finanzieren Sie Ihre Sanierung über einen Förderkredit der KfW, dürfen Sie erst mit den Arbeiten beginnen, wenn Sie die Bewilligung in den Händen halten. Die Beantragung der Kreditmittel muss immer vor Beginn der Maßnahmen erfolgen.

Wann lohnt sich ein Sanierungskredit?

Ob Sie einen Sanierungskredit aufnehmen sollten, oder sich besser für eine Baufinanzierung entscheiden, hängt von Ihrem Vorhaben ab. Kleinere Maßnahmen lassen sich sehr gut mit einem Sanierungskredit durchführen. Planen Sie jedoch einen großen Umbau mit umfangreichen Maßnahmen, steigt der Kreditbedarf. Für diese Fälle ist eine Baufinanzierung in der Regel besser geeignet. Sie haben hier die Möglichkeit, auch größere Kreditbeträge zu attraktiven Konditionen zu finanzieren.

Sanierungskredit – FAQ

Welche Kreditarten stehen für eine Sanierung zur Wahl?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Sanierung oder Modernisierung zu finanzieren. Einige Banken haben spezielle Sanierungskredite für Immobilieneigentümer im Angebot. Darüber hinaus ist die Finanzierung über eine Baufinanzierung oder einen Ratenkredit möglich. Planen Sie eine energetische Sanierung, stellt die KfW zinsgünstige Fördermittel bereit. Mehr zum Sanierungskredit erfahren

Wer kann einen Sanierungskredit aufnehmen?

Wollen Sie eine Baufinanzierung oder einen Sanierungskredit aufnehmen, müssen Sie Eigentümer der betreffenden Immobilie sein. Einen Ratenkredit erhalten Sie zur freien Verfügung, sodass hier keine Nachweise notwendig sind. Wer als Mieter die Sanierung oder Modernisierung plant, führt das am besten in Absprache mit dem Eigentümer durch.

Ist bei einem Sanierungskredit ein Grundbucheintrag erforderlich?

Ein Grundbucheintrag als Sicherheit für den Kredit ist nur bei einer Baufinanzierung oder einer Finanzierung über ein KfW Darlehen erforderlich. Bei einem Ratenkredit sind keine Sicherheiten üblich.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass unsere Ratgeber-Antworten und -Artikel keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung darstellen oder ersetzen können. Für Klärung Ihrer rechtlichen bzw. finanziellen Angelegenheiten bitten wir Sie, entsprechende Experten (z. B. Rechtsanwälte, Steuerberater bzw. Finanzberater) hinzuzuziehen. Trotz großer Sorgfalt und gewissenhafter Recherche können Fehler nicht ausgeschlossen werden. Wir freuen uns und sind dankbar über entsprechende Hinweise, welche wir versuchen, zeitnah umzusetzen.

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