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Wer sein Haus verkaufen möchte, will natürlich auch einen guten Kaufpreis für die Immobilie erzielen. Doch in vielen Fällen ist das eigene Zuhause bereits in die Jahre gekommen: Die Dachziegel sind mit Moos bewachsen, das Weiß der Fassade hat an Glanz verloren, die Innenausstattung stammt aus den 1980ern. Viele Eigentümer fragen sich daher, ob sie ihr Haus renovieren oder das Geld sparen und direkt veräußern sollten? Hilfreiche Antworten zum Thema „Haus renovieren und verkaufen“ finden Sie in diesem Artikel.

Welche Kriterien spielen für den Immobilienwert eine Rolle?

Um herauszufinden, ob eine Renovierung den Verkaufspreis positiv beeinflusst, gilt es zunächst, den aktuellen Markt- beziehungsweise Verkehrswert eines Hauses zu kennen. Er hängt von verschiedenen Kriterien ab:

    • Der Lage der Immobilie
    • Dem Zustand des Hauses
    • Der individuellen Ausstattung der Immobilie
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Außerdem wissen unsere Experten genau, ob es sich vor dem Verkauf lohnen kann, ein altes Haus zu sanieren oder eine Wohnung zu renovieren.

Welche Unterschiede gibt es zwischen einer Renovierung, Sanierung und Modernisierung?

Die Bezeichnungen „Renovierung“, „Sanierung“ und „Modernisierung“ werden im Alltag häufig synonym gebraucht. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den einzelnen Maßnahmen.

Was ist eine Renovierung?

Bei der Renovierung einer Immobilie geht es darum, diese in erster Linie optisch zu verbessern. Diese Verschönerung umfasst die in der Regel im Hausmietvertrag oder Wohnungsmietvertrag vereinbarten Schönheitsreparaturen wie:

    • Das Tapezieren oder Streichen von Wänden und Decken
    • Das Streichen von Türen oder Fenstern

Darüber hinaus zählen auch diese Maßnahmen unter den Begriff „Renovierung“:

    • Ein Neuanstrich der Fassade
    • Die Erneuerung des Fußbodenbelags (z.B. von Teppich zu Laminat)

Renovierungsmaßnahmen sind nicht zwingend notwendig, steigern jedoch das Wohngefühl. Die meisten Arbeiten lassen sich auch von Laien durchführen.

Was ist eine Sanierung?

Anders als bei der Renovierung geht es bei der Sanierung darum, einen ernsthaften Mangel an einer Immobilie zu beseitigen. Unter eine Sanierung fallen etwa Maßnahmen wie die Beseitigung von Schimmel oder die Trockenlegung eines nassen Kellers.

Sanierungsmaßnahmen beseitigen ernsthafte Mängel an einer Immobilie. Diese oft aufwendigen Arbeiten muss in der Regel ein Fachmann durchführen.

Was ist eine Modernisierung?

Bei der Modernisierung geht es darum, eine Immobilie allgemein zu verbessern und damit sowohl den Wohnkomfort als auch Immobilienwert zu steigern. Typische Maßnahmen sind:

    • Eine Fassadendämmung
    • Der Austausch einer veralteten Heizung
    • Der Einsatz von Fenstern mit Isolierglas

Modernisierungsmaßnahmen verbessern eine Immobilie allgemein und steigern somit den Wohnkomfort sowie den Immobilienwert.

Gut zu wissen:

Vermieter haben die Möglichkeit, einen Teil der Modernisierungskosten auf ihre Mieter umzulegen. Mehr zum Thema erfahren Sie in unserem Ratgebertext „Modernisierung“.

Welche Renovierungs-, Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen steigern den Verkaufspreis?

Es gibt eine Reihe von Maßnahmen, die zur Wertsteigerung einer Immobilie beitragen:

    • Das Dach: Ein dichtes Dach ist Grundvoraussetzung eines jeden Kaufs. Ist das Dach undicht, brauchen Sie es jedoch nicht komplett neu decken lassen. Es genügt, die betroffenen Ziegel auszutauschen. So lassen sich mit geringem Aufwand Immobilien sanieren und anschließend verkaufen.
    • Die Fassade: Die Außenwand sollte sauber sein und keine Risse aufweisen. Sie müssen die Fassade vor dem Verkauf nicht neu streichen. Eine Reinigung kann jedoch sinnvoll sein und die Außenwand optisch aufwerten. Bei Bewuchs empfiehlt es sich, diesen zu entfernen.
    • Der Garten: Der Außenbereich Ihres Hauses sollte einen gepflegten Eindruck machen. Hier zahlt es sich aus, ein bisschen Zeit in die Gartenarbeit zu stecken. Schneiden Sie Hecken, mähen Sie den Rasen. Streichen Sie nach Bedarf den Gartenzaun. So lässt sich der Wert Ihrer Immobilie mit geringen Renovierungskosten steigern.
    • Der Balkon: Wer einen Balkon an seine Immobilie anbaut, trägt erheblich zu deren Wertsteigerung bei. Die Modernisierungsmaßnahme sorgt für ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich.
    • Die Innenausstattung: Je gehobener die Innenausstattung einer Immobilie, desto höher fällt auch der Verkaufspreis aus. Zur Orientierung: Von einem normalen Standard spricht man, wenn Leitungen teilweise auf Putz liegen, Küche und Badezimmer mit Fliesen ausgestattet sind und die Fenster eine Zweifachverglasung haben. Beim gehobenem Standard verfügt die Immobilie über eine Heizungsanlage mit modernster Technologie, alle Böden sind mit hochwertigen Teppichen, Laminat oder Parkett ausgestattet. Das Badezimmer ist modern und wirkt zeitlos. Alle Leitungen sind unsichtbar unter Putz verbaut und die Fenster besitzen eine hervorragende Dämmwirkung. Ein zeitgenössisches Bad mit großer Wanne, ebenerdiger Dusche und Hänge-WC entsprechen hier dem aktuellen Standard.
    • Die Bodenbeläge: Weiterhin sollte das Innere des Gebäudes ebenfalls gepflegt und sauber aussehen. Ist ein Teppich alt und abgenutzt, machen die etwaigen Dielen darunter möglicherweise einen besseren Eindruck. Ist dies nicht der Fall macht es unter Umständen Sinn, ihn gegen einen neuen Teppich, Laminat oder gar Parkett zu tauschen – eine beliebte Maßnahme, um eine Wohnung zu renovieren.
    • Die Heizung: Der Einbau einer neuwertigen Heizungsanlage ist eine Option, mit der Verkäufer ihr Haus vor dem Verkauf aufwerten können. Es ist eine Befeuerung mit Öl oder Gas möglich. Eine Alternative stellt die Pelletheizung dar. Sie wird mit Holzpellets gespeist und ist sehr umweltschonend. Im Rahmen einer energetischen Sanierung tragen Eigentümer mit einer neuen Heizung zudem zum Umweltschutz bei.
Hinweis:

In unserem Blog-Artikel finden Sie weitere Tipps dazu, wie Sie Ihre Immobilie aufwerten.

Generell ist es wichtig, dass die Immobilie bei der Wohnungsbesichtigung einen gepflegten Eindruck macht. Sie soll sauber, hell, gepflegt und mängelfrei erscheinen. Diese Eigenschaften sorgen vorrangig dafür, dass eine Immobilie für Interessenten attraktiv ist – was sich gleichzeitig positiv auf den Kaufpreis auswirkt.

Lohnt sich Home Staging vor dem Verkauf einer Immobilie?

Wer ein oder mehrere Immobilien renovieren und verkaufen möchte, sollte sich zuvor auch über aktuelle Trends am Markt informieren. Ein aktueller Trend, um die Attraktivität einer Immobilie für Kaufinteressenten zu steigern, heißt Home Staging. Dahinter steht die Idee, eine Immobilie einladend herzurichten beziehungsweise sie wortwörtlich wie eine Bühne zu inszenieren. Das eigene Zuhause soll auf Kaufinteressenten gemütlich und freundlich wirken und wird entsprechend hergerichtet. Wer ein bewohntes oder vermietetes Haus verkaufen möchte, räumt überflüssige Möbelstücke und Dekogegenstände am besten zur Seite und nutzt andererseits gezielt Bilder, Möbel und Lichtquellen, um die Besonderheiten einer Wohnung hervorzuheben. Klar gehört es auch dazu, die Immobilie inklusive Fenstern gründlich zu putzen und mit Blumensträußen, Pflanzen und Düften eine wohlige Atmosphäre zu erzeugen. Gepflegt, sauber, hell und einladend lautet hier die Devise.

Beim Home Staging wird die Immobilie für Kaufinteressenten einladend in Szene gesetzt.

Haus renovieren: Welche Rolle spielt die Nachfrage?

Ob es sich vor dem Verkauf lohnt, ein Haus zu renovieren, kommt vor allem auf die Nachfrage auf dem örtlichen Immobilienmarkt an:

In Gegenden mit schwacher Infrastruktur und kaum wirtschaftlicher Entwicklung wandert die Bevölkerung in der Regel ab. Zuzug ist kaum zu erwarten. Als Folge gibt es viele zum Verkauf stehende (alte) Häuser, die nur wenigen Kaufinteressenten gegenüberstehen. Ein Haus zu renovieren und erst danach zu verkaufen, lohnt in diesem Falle eher nicht. Zwar steigert die Maßnahme den Verkehrswert der Immobilie. Die fehlende Nachfrage wirkt sich jedoch negativ auf den Verkaufspreis aus und lässt sich auch nicht durch eine Renovierung wettmachen.

Anders sieht es in Regionen mit einer ausgeglichenen Angebot-Nachfrage-Situation aus. Diese Gegenden bieten oft spezifische geografische Vorzüge wie zum Beispiel die Nähe zum Meer oder die Lage in den Bergen. Hier gleicht der Zuzug den Wegzug aus, was zu einer konstanten Nachfrage führt. Ein Haus zu renovieren, modernisieren oder sanieren ist eine Möglichkeit, die eigene Immobilie von anderen zum Verkauf stehenden Immobilien auf dem Markt abzuheben.

Gegenden mit ausgeprägter Infrastruktur und wachsender Wirtschaft wirken für viele Menschen als Wohnort attraktiv. Hier übersteigt die Nachfrage nach Immobilien oft das Angebot. Typisch ist dies für Ballungszentren und deren Einzugsgebiete. Wer sich dazu entscheidet vor dem Verkauf ein Haus zu sanieren, renovieren oder modernisieren, kann nennenswerte Mehreinnahmen erzielen. Da die Nachfrage groß ist, gibt es genug Interessenten, die bereit sind, einen höheren Verkaufspreis zu zahlen. Hinzu kommt, dass Käufer die Kosten für Renovierungen oft nicht richtig abschätzen können und sich daher eher scheuen, eine sanierungsbedürftige Immobilie zu kaufen – der ideale Markt für Menschen, die Immobilien erst sanieren und dann verkaufen möchten.

Die Infrastruktur des direkten Umfeldes hat für Käufer großen Einfluss bei der Auswahl ihrer zukünftigen Wohngegend. Kindertagesstätten und Schulen, ärztliche Versorgung und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel spielen ebenso eine Rolle wie die Nähe zu Restaurants und Freizeitangeboten. Hinzu kommt die Bewertung der Nachbarschaft. Je nach Lebenslage bevorzugen Interessenten beim Immobilienkauf ein Viertel mit vielen Kindern oder eine ruhige Gegend.

Gut zu wissen:

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Fazit

Eine Renovierung, Sanierung oder Modernisierung steigert den Wert der Immobilie und kann den Kaufpreis erhöhen, wenn die Maßnahme den Anforderungen und Wünschen der potenziellen Käufergruppe entspricht. Da die Immobilie jedoch oft für unterschiedlichste Käufergruppen relevant ist, ist von allzu kostspieligen Baumaßnahmen abzuraten. So haben ältere Menschen (Stichwort Barrierefreiheit ) andere Bedürfnisse als beispielsweise eine junge Familie mit vielen Kindern. Generell entscheidet auch der persönliche Geschmack der Kaufinteressenten darüber, welche Verkaufschancen eine Immobilie hat.

Auf der anderen Seite erhöhen bestimmte Renovierungsmaßnahmen auch die Chance, schnell einen Käufer zu finden. Eigentümer sollten deshalb genau rechnen, ob und welche Maßnahme lohnt, um ein Haus vor dem Verkauf zu renovieren. Kleinere Reparaturen wie der Austausch kaputter Sockelleisten und Bodenfliesen sowie in die Jahre gekommene Badarmaturen und Steckdosen empfehlen sich in jedem Fall. Generell gilt: Die Investition in die Arbeiten sollte nicht höher ausfallen als das Plus, das sich durch sie beim Kaufpreis erzielen lässt.

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Haus renovieren – FAQs

Welchen Unterschied gibt es zwischen einer Renovierung, Sanierung und Modernisierung?

Die Bezeichnungen „Renovierung“, „Sanierung“ und „Modernisierung“ werden im Alltag häufig synonym gebraucht. Sie unterscheiden sich jedoch. Eine Renovierung soll die Immobilie vor allem optisch verbessern – zum Beispiel, indem Wände gestrichen oder Fußbodenbeläge erneuert werden. Bei einer Sanierung geht es darum, einen ernsthaften Mangel (z.B. Schimmelbefall) an der Immobilie zu beseitigen. Die Modernisierung soll die Immobilie aufwerten und so in ihrem Wert steigern. Mehr zu den Unterschieden erfahren Sie hier.

Welche Renovierungsmaßnahmen steigern den Verkaufspreis?

Es gibt eine Reihe von Renovierungsmaßnahmen, die zur Wertsteigerung einer Immobilie beitragen. Dazu zählt etwa das Verlegen neuer Fußböden oder Streichen von Wänden. Es kann sich auch lohnen, eine Fassade zu reinigen, um sie optisch aufzuwerten. Auch der Außenbereich bietet Potenzial zur Wertsteigerung mit geringen Kosten – beispielsweise, in dem Sie den Gartenzaun streichen. Mehr Maßnahmen zur Wertsteigerung finden Sie hier.

Lohnt sich es eine Renovierung vor jedem Hausverkauf?

Nicht immer stehen die Renovierungs-, Sanierungs- oder Modernisierungskosten im Verhältnis zu einer potenziellen Steigerung des Verkaufspreises beziehungsweise sind Käufer bereit, die Maßnahmen auch zu zahlen. Gerade von kostenintensiven Maßnahmen wie dem Tausch von Heizung oder einer Dachdeckung sollten Verkäufer absehen. Denn die Geschmäcker und Wünsche von Verkäufer und Käufer können hier stark abweichen. Auch komplette Umbaumaßnahmen mit Wanddurchbrüchen sind eher problematisch. Erfahren Sie hier mehr zum Thema.

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