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Grundstückskauf:
Schritt für Schritt zum Traumgrundstück
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Schritt für Schritt zum Traumgrundstück

Der Grundstückskauf ist für viele Bauherrn der erste Schritt zum Traumhaus. Erfahren Sie hier u.a., was es beim Grundstückskauf zu beachten gibt, wie der Kauf abläuft und welche Pflichten als Bauherr auf Sie zukommen.

Welche Kriterien sind beim Grundstückskauf zu beachten?

Damit die Planung und Realisierung des eigenen Hauses glatt läuft, sind folgende Aspekte wichtig:

Lage: Die Nähe zu Schulen, Kitas, Geschäften, Grünanlagen und Sportstätten sowie eine günstige Verkehrsanbindung sprechen für eine gute Wohnlage. Auch die unmittelbare Nachbarschaft beeinflusst die Wohnqualität. Achten Sie auf eventuelle Lärm- und Abgasemissionen, geplante Bebauungen und die Ausrichtung des Grundstücks.

Grundstücksgröße: Wer ein freistehendes Einfamilienhaus mit einem großen Gartengrundstück kaufen möchte, benötigt mindestens 400 - 600 m² Baugrund. Die Grundstücksgröße für ein Reihenhaus liegt in der Regel bei 150 - 300 m².

Wie läuft ein Grundstückskauf ab?

1. Schritt: Gesamtkosten kalkulieren

Ermitteln Sie den finanziellen Rahmen, der Ihnen für Grundstückskauf, Hausbau und Nebenkosten zur Verfügung steht. Planen Sie auch unerwartete Kosten ein.

2. Schritt: Baugrundstück finden

Um ein Baugrundstück zu finden, stehen Kaufinteressenten verschiedene Quellen zur Verfügung: So ist es etwa möglich, eine Anfrage bei der Gemeinde zu stellen: Kommunen geben Auskunft über neu erschlossene Wohngebiete. Immobilienportale verschaffen einen Überblick über vakante Grundstücke und Grundstückspreise. Und auch ein Spaziergang in der Umgebung kann lohnenswert sein.

Tipp: Wer bei der Suche nach dem passenden Grundstück möglichst wenig Zeit investieren möchte, setzt am besten auf einen Makler. Er kennt den örtlichen Immobilienmarkt und übernimmt für Sie die Suche.

3. Schritt: Erschließung prüfen

Erschlossene Baugrundstücke verfügen über eine Strom-, Wasser- und Abwasserversorgung sowie einen Anschluss ans öffentliche Straßennetz. Leitungen für Telefon, Internet oder Kabel sind nicht zwingend vorhanden. Für ein nicht erschlossenes Grundstück fallen hohe Erschließungskosten an. Vor dem Grundstückskauf sollten Sie daher unbedingt prüfen, ob die wichtigsten Erschließungsleitungen vorhanden sind.

4. Schritt: Grundbuch und Bebauungsplan einsehen

Das Grundbuch gibt Auskunft darüber, ob Hypotheken auf dem Grundstück lasten oder ein Vorkaufsrecht besteht. Im Bebauungsplan sind Bau- und Nutzungsbestimmungen verzeichnet.

5. Schritt: Beschaffenheit und Belastung prüfen

Die Höhe der Baukosten hängt von der Beschaffenheit des Baugrunds ab. Höhere Baukosten entstehen z. B. bei:

  • Grundstücken in Hanglage
  • Grundstücken mit sumpfigen Boden
  • Grundstücken mit hohem Grundwasserstand

Neben der Prüfung der Bodenbeschaffenheit ist auch eine Bodenanalyse auf Altlasten wichtig. Investieren Sie vor dem Grundstückskauf in ein professionelles Bodengutachten, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

6. Schritt: Kaufpreis verhandeln

Bodenrichtwert und Lage bestimmen den Grundstückspreis. In Deutschland unterliegen die Kaufpreise für Grundstücke starken Schwankungen von knapp 30 Euro bis zu über 1000 Euro pro Quadratmeter in Citylagen. In guten Lagen besteht jedoch kaum Verhandlungsspielraum bezüglich des Grundstückspreises.

7. Schritt: Baufinanzierung und notarielle Beurkundung

Wer sein Wunschgrundstück gefunden hat, benötigt eine solide Finanzierung. Ein unbebautes Grundstück, das nach dem Kauf bebaut wird, wird über einen Immobilienkredit finanziert. Liegt zwischen Grundstückskauf und Bebauung ein längerer Zeitraum, besteht die Möglichkeit, das Grundstück alleine zu finanzieren. Es gibt verschiedene Modelle der Baufinanzierung.
Liegt eine Finanzierungszusage von einem Baufinanzierer vor, erfolgt die notarielle Beurkundung des Grundstücks durch den Notar.

Hinweis

Durch einen Vorvertrag sichern Käufer und Verkäufer einen geplanten Grundstückskauf rechtlich ab. Gültigkeit besitzt ausschließlich ein notariell beglaubigter Vorvertrag. Mehr Details zum Thema Vorvertrag:
Zum Artikel: Vorvertrag und Reservierungsvereinbarung

Welche Nebenkosten entstehen beim Grundstückskauf?

Neben dem Kaufpreis fallen für Käufer noch eine Reihe anderer Kosten an, die es zu kalkulieren gilt:

  • Grunderwerbsteuer: Die vom Staat erhobene Grunderwerbsteuer liegt zwischen 3,5 % und 6,5 % des Kaufpreises.

  • Notarkosten und Grundbucheintrag: Die Notarkosten und der Grundbucheintrag belaufen sich auf ca. 1,5 % des Kaufpreises.

  • Maklercourtage: Bei Homeday zahlen Käufer je nach lokalen Marktgegebenheiten 3,5 Prozent oder 4,75 Prozent Maklerprovision und damit weniger als marktüblich.

Welche Dokumente benötige ich für den Erwerb eines Grundstücks?

Bei einem Grundstückskauf sind verschiedene Dokumente erforderlich:

1. Für die Finanzierung benötigt die Bank:

  • Eigenkapitalnachweise
  • Einkommensnachweise
  • Steuerbescheide
  • Kaufvertragsentwurf vom Notar
  • Grundbuchauszug vom Eigentümer / Grundbuchamt
  • Lageplan vom Eigentümer / Vermessungsamt
  • Fotos vom Grundstück

2. Für den Abschluss des Kaufvertrags und die Beurkundung benötigen Sie:

  • eine Finanzierungszusage der Bank
  • den finalen Kaufvertrag
  • den Grundbuchauszug

3. Für den Grundbucheintrag braucht das Amt:

Checkliste zum Grundstückskauf

Bevor Sie ein Grundstück kaufen, sollten Sie die folgenden Aspekte berücksichtigen beziehungsweise prüfen:

  • Lage und Beschaffenheit des Grundstücks
  • Nutzung des Grundstücks
  • Bebaubarkeit, beispielsweise gemäß Bebauungsplan
  • Lasten, Beschränkungen und Rechte
  • Kosten und Finanzierung