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Ein "gebrauchtes" Haus kaufen: Das gilt es zu beachtenEin "gebrauchtes" Haus kaufen:
Das gilt es zu beachten
Ein "gebrauchtes" Haus kaufen:
Das gilt es zu beachten

Wer ein eigenes Haus besitzen möchte, muss nicht zwingend ein Haus bauen. Eine gute Alternative bietet auch der Kauf eines gebrauchten Hauses, einer sogenannten Bestandsimmobilie. Erfahren Sie hier u.a., wie Sie die passende Immobilie finden, wie sie sich finanzieren lässt und welche typischen Fehler beim Kauf einer Bestandsimmobilie vermeidbar sind.

Wie finde ich ein passendes gebrauchtes Haus zum Kauf?

Um ein gebrauchtes Haus zu kaufen, gilt es zunächst, passende Immobilienangebote zu finden. Entsprechende Inserate finden zukünftige Immobilienbesitzer beispielsweise hier:

  • in Anzeigen in der Tagespresse und in Anzeigenblättern
  • über Freunde und Bekannte
  • auf Immobilienportalen im Internet
  • in Angeboten von Banken und Sparkassen
  • in der Übersicht zu Zwangsversteigerungen

Immobilienportale haben den Vorteile einer gezielten Suche. Suchfilter ermöglichen es, den Preis, die Größe und den Standort der Wunschimmobilie zu spezifizieren. Noch bequemer funktioniert die Suche, wenn Sie einen Immobilienmakler damit beauftragen. Er kennt den lokalen Markt und hat vielleicht bereits die Immobilie, die Sie suchen, im Angebot.

Tipp: Homeday hilft Ihnen, die perfekte Immobilie zu finden. Erhalten Sie jetzt passende Kaufangebote.

Wie kommt der Verkaufspreis für ein gebrauchtes Haus zustande?

Wie hoch der Verkaufspreis liegt, hängt zum einen vom Markt- bzw. Verkehrswert der Immobilie und zum anderen von der Verkaufsstrategie des Verkäufers ab. Einige Verkäufer geben einen festen Verkaufspreis vor, der bisweilen jedoch verhandelbar ist. Die Höhe des Kaufpreises richtet sich dann nach dem Verhandlungsgeschick des Käufers, den Qualitätsmerkmalen der Immobilie und der Anzahl der Kaufinteressenten.

Eine andere Form der Kaufpreisverhandlung stellt das Bieterverfahren dar. Hier geben potenzielle Interessenten ihr Gebot ab. Den Zuschlag erhält in der Regel derjenige, der den höchsten Kaufpreis bietet. Im Gegensatz zu einer Versteigerung sind die Gebote für den Verkäufer jedoch nicht bindend. Das bedeutet, dass er in seiner Entscheidung frei ist, das Höchstgebot anzunehmen oder abzulehnen, weil er zum Beispiel der Überzeugung ist, einen noch höheren Verkaufspreis zu erzielen oder einem anderen Kaufinteressenten dem Höchstbietenden vorzieht.

Anders sieht es bei einer Zwangsversteigerung aus. Die Zwangsversteigerung basiert auf dem Verkehrswert der Immobilie, der vom Rechtspfleger festgesetzt wird. Was folgt, ist die sogenannte Bietzeit, in der Kaufinteressenten ihre Gebote abgeben. Das höchste Gebot ist nur wirksam, wenn der Bieter eine Sicherheitsleistung erbringt, die regelmäßig ein Zehntel des Verkehrswertes beträgt. Wird der Zuschlag für den Meistbietenden erteilt, ändern sich die Eigentumsverhältnisse im Grundbuch entsprechend.

Hinweis

Seit dem 1. März 2007 gibt es ein Portal, auf dem von den jeweiligen Amtsgerichten Zwangsversteigerungsverfahren bekanntgegeben werden. Das ist ein zusätzliches Angebot zu den üblichen Veröffentlichungen. Es wird kostenfrei angeboten auf:
zvg-portal.de

Wie finanziere ich den Kauf eines gebrauchten Hauses?

Der Kauf eines gebrauchten Hauses steht und fällt mit der Baufinanzierung. Zahlreiche Fördermöglichkeiten bieten jedoch finanzielle Entlastung. Auch die nachfolgenden Tipps helfen, die Finanzierung zu erleichtern:

  • Im besten Fall können Sie bei der Kreditaufnahme Eigenkapital in Höhe von 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aufbringen, das führt u.a. zu besseren Zinsen bei der Bank
  • Achten Sie auf eine langfristige Zinsbindung, sodass das niedrige und fixierte Zinsniveau über mehrere Jahre konstant bleibt
  • Vergleichen Sie Baufinanzierungsangebote, da beträchtliche Unterschiede bis in den fünfstelligen Bereich möglich sind
  • Errechnen Sie die monatliche Belastung durch die Zins- und Tilgungsrate, damit ausreichend Geld zur Deckung des Lebensbedarfs vorhanden ist
  • Achten Sie auf Flexibilität bei den Kreditkonditionen, zum Beispiel auf die Möglichkeit von Sondertilgungen
  • Erkundigen Sie sich nach Fördermöglichkeiten: Fördergelder für den Kauf einer gebrauchten Immobilie gibt es unter anderem von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) durch die Vergabe zinsgünstiger Darlehen sowie auf Länderebene und von Kommunen

Was sind die häufigsten Fehler beim Kauf eines gebrauchten Hauses?

Ein gebrauchtes Haus zu kaufen, bietet viele Fehlerquellen. Es sind vor allem drei Fehler, die Immobilieninteressenten machen und die mit finanziellen und rechtlichen Risiken und entsprechenden Folgekosten einhergehen: eine unzureichende Besichtigung, eine fehlende Prüfung des Kaufvertrages und ein unterschätzter Modernisierungs- und Sanierungsbedarf.

  1. Eine unzureichende Besichtigung heißt, dass Interessenten ein gebrauchtes Haus bereits nach der ersten Besichtigung kaufen. Tatsächlich vermittelt die erste Besichtigung jedoch lediglich einen ersten – positiven oder negativen – Eindruck. Bei ernsthaftem Kaufinteresse ist eine weitere Besichtigung sinnvoll, um die Beschaffenheit des gebrauchten Hauses sorgfältig zu prüfen. Dies ist vor allem wichtig, da beim Kauf einer Bestandsimmobilie der Grundsatz „gekauft wie gesehen" gilt.
  1. Die Entscheidung für einen Immobilienkauf zieht sich durch das ganze Leben. Käufer von Immobilien sollten sich daher ausreichend Zeit nehmen, den Kaufvertrag vor der Unterzeichnung zu prüfen. Meistens ist der Kaufvertrag umfassend und in Juristendeutsch verfasst. Um mögliche Risiken rechtzeitig zu erkennen, ist es ratsam, ihn einem Anwalt oder einer anderen fachlich kundigen Person, beispielsweise einem Immobilienmakler, zur Durchsicht zu geben.
  1. Käufer unterschätzen oft den Modernisierungs- und Sanierungsbedarf eines gebrauchten Hauses. Das gilt weniger für die energetische Modernisierung, sondern insbesondere für die Instandhaltung der Immobilie. Ein gebrauchtes Haus zu kaufen, kann hohe Folgekosten verursachen. Das Dach muss erneuert, der Heizkessel ersetzt, defekte oder alte Rohrleitungen ausgetauscht oder schadhafte Bausubstanz abgedichtet werden. Das sind nur einige Beispiele, die eine hohe finanzielle Belastung nach sich ziehen können, ganz abgesehen von notwendigen Renovierungsarbeiten im Innenbereich. Wichtig ist, den Modernisierungsbedarf vor dem Kauf grob zu überschlagen. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, einen Gutachter zu Rate zu ziehen.

Ein gebrauchtes Haus kaufen – Checkliste

Die nachfolgende Checkliste hilft, auf wichtige Punkte zu achten, damit sich der vermeintlich gute Kauf einer gebrauchten Immobilie nicht zu einem Flop entwickelt. Käufer sollten vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie unter anderem diese Fragen stellen:

  • Wie alt sind Wasser- und Abwasserleitungen sowie Elektroleitungen?
  • Gab es in der Vergangenheit einen Wasserschaden?
  • Gibt es Anzeichen von Schimmelbildung oder Pilzbefall?
  • Ist der Keller trocken?
  • Ist die Bausubstanz intakt?
  • Wann wurden die letzten Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt und welche?
  • Ist das Dach dicht?
  • Wie alt sind Fenster und Türen?
  • Wie alt ist die Heizungsanlage, insbesondere der Heizkessel?
  • Wurden wärmedämmende Maßnahmen durchgeführt?
  • Gibt es auf dem Grundstück Altlasten?

Wer ein gebrauchtes Haus kaufen möchte und sich ausreichend Zeit für die Suche, die Besichtigung und die Prüfung des Kaufvertrages nimmt und auf eine solide Baufinanzierung achtet, wird langfristig von der eigenen Immobilie profitieren.