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Zweitwohnsitz:
Das sollten Sie beachten
Zweitwohnsitz: Das sollten Sie beachtenZweitwohnsitz: Das sollten Sie beachten

Eine Wohnung am Arbeitsort, ein Häuschen im Feriendomizil oder das WG-Zimmer am Studienort: Die Art des Zweitwohnsitzes variiert je nach Alter und Lebensumständen. Erfahren Sie hier unter anderem, wie sich der Zweitwohnsitz vom Hauptwohnsitz unterscheidet und welche Kosten für ihn anfallen.

Hauptwohnsitz oder Zweitwohnsitz: Welche Unterschiede gibt es?

Das Mietrecht definiert den Hauptwohnsitz, als einen Ort, an dem sich "eine Person mehr als die Hälfte des Jahres aufhält". Laut Steuerrecht ist die Hauptwohnung der "Mittelpunkt der Lebensinteressen". Für die meisten Menschen stellt sich deshalb die Frage nach der Haupt- bzw. Zweitwohnung nicht. Sie leben an einem Ort und haben dort ihren Hauptwohnsitz. Anders sieht es bei Personen aus, die aus beruflichen oder privaten Gründen an verschiedenen Orten leben. Sie besitzen neben ihrer Hauptwohnung einen Zweitwohnsitz. Diese Nebenwohnung kann bei Berufspendlern eine Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes sein. Studenten oder Auszubildende, die noch bei den Eltern leben, unterhalten oft am Ausbildungsort eine Zweitwohnung. Auch das eigene Ferienhaus, gilt als Zweitwohnsitz.

Hinweis

Bei Arbeitnehmern spielt es übrigens keine Rolle, wieviel Zeit sie in der Nebenwohnung verbringen, so lange ihr Lebensmittelpunkt der Hauptwohnort ist.

Muss ich einen Zweitwohnsitz anmelden?

In Deutschland besteht eine Meldepflicht für jede Haupt- und Zweitwohnung. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine gekaufte oder gemietete Nebenwohnung handelt. Auch die eigene Ferienimmobilie fällt unter die Meldepflicht für den Zweitwohnsitz. Eine Ummeldung ist nicht nur beim Umzug in eine andere Stadt oder ein anderes Bundesland nötig. Wer innerhalb einer Gemeinde oder sogar eines Hauses umzieht, muss das Einwohnermeldeamt informieren.

Wo melde ich eine Nebenwohnung an?

Zuständig für die Anmeldung von Zweitwohnsitz und Hauptwohnsitz ist das entsprechende Einwohnermeldeamt oder Bürgerbüro. Grundsätzlich haben Bürger zwei Wochen Zeit, um den Wohnungswechsel zu melden. Andernfalls wird ein Ordnungsgeld fällig. Viele Gemeinden und Städte tolerieren eine Fristüberschreitung, da Bürgerämter häufig überlastet sind und lange Wartezeiten haben. Wichtig ist es, innerhalb der Frist zumindest einen Termin zu vereinbaren.

Wie melde ich einen Nebenwohnsitz an?

Die Anmeldung von Haupt- oder Zweitwohnsitz erfolgt persönlich beim Einwohnermeldeamt. In Bayern und in manchen Städten ist eine postalische Anmeldung möglich. Die Anmeldung ist mit keinen oder nur geringen Kosten verbunden.

Folgende Unterlagen sind zur Anmeldung von Zweit- oder Hauptwohnsitz nötig:

  • Gültiges Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass)
  • Ausgefülltes Meldeformular
  • Eventuell Heiratsurkunde, Geburtsurkunde der Kinder oder Scheidungsurteil
  • Vermieterbescheinigung mit allen Kerndaten des Mietvertrages

Tipp: Ist ein persönliches Erscheinen bei der Meldebehörde nicht möglich, kann ein Vertreter mit Vollmacht die Zweitwohnung anmelden.

Kosten Zweitwohnsitz: Sind Steuern zu zahlen?

Wer eine Zweitwohnung anmeldet, muss damit rechnen, dass die zuständige Kommune eine Steuer für den Zweitwohnsitz erhebt. Die Entscheidung trifft die jeweilige Gemeinde selbst. Die Zweitwohnsitzsteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer. Sie betrifft – unabhängig vom Einkommen – alle Personen, die im jeweiligen Ort eine Zweitwohnung besitzen. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um eine gemietete Nebenwohnung oder einen vom Eigentümer selbst genutzten Zweitwohnsitz handelt. Bemessungsgrundlage für die Höhe der Zweitwohnungssteuer ist die jährliche Nettokaltmiete oder die Wohnfläche. Die Höhe der Steuerabgabe ist nicht einheitlich geregelt und unterliegt von Ort zu Ort erheblichen Schwankungen. Je nach Gemeinde hat die Höhe der Zweitwohnungssteuer einen erheblichen Einfluss auf die Kosten für den Zweitwohnsitz. Studenten und Auszubildende ohne eigenes Einkommen sind teilweise von der Steuer für den Zweitwohnsitz befreit. Über die Höhe der Zweitwohnungssteuer und eventuelle Ausnahmeregelungen informiert das zuständige Einwohnermeldeamt.

Sind die Kosten für den Zweitwohnsitz steuerlich absetzbar?

Die Mehrkosten für einen Zweitwohnsitz sind in bestimmten Fällen steuerlich absetzbar. Grundvoraussetzung ist, dass das Finanzamt die zusätzliche Wohnung anerkennt.

Folgende Kriterien spielen bei der Einstufung einer Wohnung als Zweitwohnsitz eine Rolle:

  • Ausstattung und Größe von Haupt- und Nebenwohnung
  • Soziale Kontakte wie Familie oder Freunde
  • Häufigkeit und Dauer der jeweiligen Aufenthalte
  • Dauer der auswärtigen Beschäftigung

Eine Zweitwohnung ist steuerlich absetzbar, wenn die Mietkosten der Wohnung mehr als zehn Prozent der laufenden Kosten für den Hauptwohnsitz betragen. In diesem Fall haben Arbeitnehmer das Recht, die Mehrkosten als doppelte Haushaltsführung beim Finanzamt geltend zu machen. Studenten und Auszubildende mit Hauptwohnsitz bei den Eltern können die Kosten für eine Nebenwohnung nicht steuerlich absetzen.

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