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Rückblick 2018 zeigt:
Neue Rekordwerte in vielen Städten
Rückblick 2018 zeigt:
Neue Rekordwerte in vielen Städten
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Neue Rekordwerte in vielen Städten

Viel Bewegung und neue Rekordwerte in vielen Städten

Clarissa Freund

Immobilienredakteurin

30. Januar 2019 ·  9 Minuten Lesezeit

Hohe Quadratmeterpreise, zweistellige Preisanstiege und erste Wertverluste: Die Immobilienpreise 2018 hielten für Immobilienverkäufer und -käufer in Deutschland einiges parat. Eine Untersuchung von Homeday zeigt die Entwicklungen des vergangenen Jahres und offenbart spannende Tendenzen vor allem in ostdeutschen Städten.

Städte im Osten mit größten Preissprüngen und zugleich größten Verlusten

Homeday hat die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen und Häuser in den 200 größten deutschen Städten auf Grundlage seines interaktiven Homeday-Preisatlasses ausgewertet. Ein Ergebnis: Die Liste der Städte mit den höchsten Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen zwischen 2017 und 2018 wird gleich von drei Städten im Osten des Landes angeführt: Auf Platz 1 landet Görlitz mit einer Steigerung um 19,4 Prozent. Es folgen Halle (Saale) mit 15,1 Prozent und Greifswald mit 14,1 Prozent. Anzumerken ist hier das bislang vergleichsweise günstige Preisniveau.

Hinweis

Die ausführliche Vergleichstabelle für alle untersuchten Städte finden sie hier:
Zur Tabelle

Gleichzeitig gibt es auch Städte in Ostdeutschland, bei denen sich der gegenteilige Trend abzeichnet. So nehmen Stralsund mit einem Preisrückgang von -1,4 Prozent und Cottbus mit einem Preisverlust von -1 Prozent bei Eigentumswohnungen den letzten beziehungsweise vorletzten Platz im 200-Städte-Ranking ein.
Das Schlusslicht bilden die ostdeutschen Städte auch bei der Auswertung der Preisentwicklung für Häuser 2018. Hier landete Jena mit -2,5 Prozent, das bei Eigentumswohnungen zu den Gewinnern gehörende Görlitz (!) mit -2,6 Prozent und Cottbus mit -2,7 Prozent auf den letzten Plätzen.

Auch bei den Städten mit den höchsten Steigerungsraten bei den Hauspreisen liegt keine ostdeutsche Stadt auf den vordersten Plätzen. Die größten Preiszuwächse zwischen 2017 und 2018 verzeichneten Rüsselsheim am Main (14,7 Prozent), Hanau (14,3 Prozent) und Peine (12,3 Prozent). Als erste ostdeutsche Stadt landete hier Potsdam mit einem Plus von 10,2 Prozent auf Platz 10.

Preise für Eigentumswohnungen fast im gesamten Land gestiegen

Insgesamt zeigt sich bei den Immobilienpreisen 2018 fast überall in Deutschland ein Aufwärtstrend. So kletterten die Preise für Eigentumswohnungen in 194 der 200 untersuchten Städten in die Höhe. Neben Görlitz, Halle (Saale) und Greifswald auf den vorderen Plätzen verzeichneten noch weitere 16 Städte ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Ganz vorne mit dabei: Kempten (Allgäu), Heilbronn, Leipzig, Baden-Baden, Neuss und Ratingen mit einem Plus zwischen 11 Prozent und 12,9 Prozent. Berlin als eine der wichtigsten 7 Immobilienstädte gehört mit einer Zunahme von 10,2 Prozent zur erweiterten Spitzengruppe, während die anderen der Top-7 Städte Steigerungen zwischen 4,7 Prozent (Hamburg) und 7,4 Prozent (München) verzeichneten. Neben Stralsund und Cottbus erfuhr lediglich noch Eschweiler (-0,8 Prozent) einen Preisrückgang. In drei Städten – Weimar, Kleve und Nordhorn – gab es keine Preisveränderung gegenüber dem Vorjahr.

Die teuersten Eigentumswohnungen finden Kaufinteressenten in München (7.110 Euro/Quadratmeter) und Frankfurt am Main (4.830 Euro/Quadratmeter). Zu Höchstpreisen verkaufen Eigentümer beispielsweise auch in Konstanz (4.440 Euro/Quadratmeter) und Freiburg (4.220 Euro/Quadratmeter). Auf dem Preisniveau der großen Metropolen werden Eigentumswohnungen etwa auch in Heidelberg, Ingolstadt, Landshut, Rosenheim, Tübingen, Erlangen oder Regensburg angeboten.

Preisanstiege auch bei den Häusern zum Kauf

Neben Rüsselsheim und Hanau verzeichneten auch zahlreiche weitere Städte bei den Hauspreisen ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr. Dazu zählten etwa: Peine, Herford, Dormagen, Flensburg, Worms, Kempten (Allgäu), Bad Oeynhausen sowie Potsdam (10,2 Prozent bis 12,3 Prozent). Wie auch bei den Eigentumswohnungen lagen die Top-7-Städte mit Steigerungsraten zwischen 4,4 Prozent (Köln) und 8 Prozent (Hamburg) im Mittelfeld.
In knapp der Hälfte der untersuchten Städte betrug der Preisanstieg für Häuser zwischen drei und sechs Prozent. Lediglich in zehn Städten (darunter die genannten ostdeutschen) gingen die Preise im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück.

Auch beim Hausverkauf erzielen Eigentümer in Bayern und Baden-Württemberg sowie Hessen die höchsten Preise für ihre Immobilie. Auf den vorderen Plätzen landen hier (neben München mit 7.060 Euro/Quadratmeter) Bad Homburg von der Höhe, Konstanz, Stuttgart, Ingolstadt, Rosenheim, Frankfurt am Main und Freiburg (3.960 Euro/Quadratmeter).

Was bedeutet die Entwicklung für 2019?

„Eine schnelle Abkühlung des Immobilienmarktes zeichnet sich bislang nicht ab“, erklärt Homeday-Gründer und -Geschäftsführer Steffen Wicker. Weiterhin günstige Bauzinsen, eine starke Nachfrage und die zunehmende Verknappung an verfügbarem Wohnraum würden vielerorts auch die zukünftige Preisentwicklung bestimmen. Hinzu kommt das neue Baukindergeld, welches Käufern einen größeren finanziellen Spielraum beim Immobilienerwerb ermöglicht. „Insgesamt wird die Preisschere zwischen attraktiven Standorten und ländlichen Regionen mit schlechter infrastruktureller Anbindung aber weiter auseinander gehen“, so die Einschätzung des Experten.

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