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Die Liebe zum Altbau hat vielerorts allerdings auch ihren Preis. Dies zeigt ein aktueller Vergleich* von Homeday für die 80 größten deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern: Allein in den letzten drei Jahren stiegen die geforderten Preise für Altbauten im Durchschnitt um fast 30 Prozent. Die Kaufsummen bei den übrigen Immobilien legten „lediglich” um etwa 25 Prozent zu. Nicht selten ist der Erwerb von historischem Wohneigentum deutlich teurer als bei jüngeren Immobilien – insbesondere bei gefragten Architekturstilen und Bauweisen sowie einem guten Zustand der Gebäude.

Direkt zur zur ausführlichen Vergleichstabelle

Teure und günstige Pflaster im Vergleich

„Die bayerische Landeshauptstadt München gilt nachweislich als Großstadt mit den höchsten Immobilienpreisen. Auch die Kaufsummen für Altbauten machen hier keine Ausnahme”, erklärt Steffen Wicker, Gründer und Geschäftsführer von Homeday. „Immobilienkäufer, die hier nach geschichtsträchtigem Wohneigentum suchen, müssen mit Kosten von durchschnittlich 9.370 Euro pro Quadratmeter rechnen. In guten Lagen sind fünfstellige Beträge zudem keine Seltenheit”, so Wicker.

Mehr als 5.000 Euro für den Quadratmeter Altbau stellen Verkäufer in Heidelberg, Hamburg und Frankfurt am Main in Rechnung. Ähnlich hoch ist das aktuelle Preisniveau in Freiburg, Ingolstadt, Regensburg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf und Köln bei Quadratmeterpreisen von 3.800 bis 4.800 Euro. Erheblich günstiger kommen Käufer dagegen in Bremerhaven, Chemnitz, Salzgitter, Hagen, Herne und Gelsenkirchen in den Altbau. Hier kostet der Quadratmeter in der Regel weniger als 1.100 Euro. Durchschnittlich wird in den deutschen Großstädten ein Betrag von rund 2.500 Euro je Quadratmeter verlangt.

Stärkste Preisanstiege in Kassel, Düsseldorf und Augsburg

Dass Altbauten bei Immobilienkäufern derzeit heiß begehrt sind, zeigt sich vor allem am Preisanstieg in der jüngeren Vergangenheit. So legten die Altbau-Preise im Laufe der letzten drei Jahre in jeder vierten Großstadt um mehr als ein Drittel zu. In der Spitze verteuerten sich die Angebote in Kassel um fast 46 Prozent. Mit Preissprüngen von mehr als 40 Prozent gehören Düsseldorf, Augsburg und Lübeck ebenfalls zur Spitzengruppe. Auf den folgenden Plätzen offenbaren sich einige Überraschungen. So finden sich neben Mannheim, Pforzheim, Fürth und Heilbronn auch Halle (Saale), Gelsenkirchen, Rostock und Mülheim an der Ruhr mit Anstiegen von mehr als 37 Prozent seit 2015 in den Top 12 wieder.
Wesentlich moderater ist dagegen die Preisentwicklung in Bremen, Salzgitter, Oldenburg, Saarbrücken, Braunschweig und Münster mit Steigerungsraten zwischen 10,3 und 14,4 Prozent. Etwaige Preisrückgänge im Zeitvergleich sind demnach in keiner der untersuchten Städte festzustellen.

Datenblatt:

Zur ausführlichen Vergleichstabelle für alle 80 untersuchten Städte:
Preise und Preisentwicklungen bei Altbauten in 80 deutschen Großstädten

Altbauten oft überdurchschnittlich teuer

Ein weiteres Zeichen für den aktuellen Run auf Altbauten: In vielen Großstädten liegen die geforderten Kaufsummen deutlich über den durchschnittlichen Immobilienpreisen vor Ort. Am größten ist die Differenz in Heidelberg. Während der Quadratmeter Wohnraum in der baden-württembergischen Universitätsstadt im Schnitt knapp 3.400 Euro kostet, werden Altbauten für mehr als 5.200 Euro je Quadratmeter angeboten. Erhebliche Ausschläge lassen sich auch in München (+32,0 %) und Hamburg (+29,1 %) feststellen. Deutlich mehr Geld als der Durchschnitt investieren Altbau-Käufer zudem in Koblenz, Münster, Freiburg, Rostock, Hannover, Bonn und Köln (+12,6 % bis +15,1 %).

Auffällig: In vielen Städten des Ruhrgebiets ist der Erwerb historischer Häuser und Wohnungen günstiger als der Kauf jüngerer Immobilien. „Während beispielsweise in Berlin und Hamburg repräsentative und hochwertig ausgestattete Bauten aus der Gründerzeit und der Jahrhundertwende das Stadtbild prägen, bildeten zahlreiche Arbeiter- und Werkssiedlungen, die in der industriellen Blütezeit des Ruhrgebiets errichtet wurden, den Grundstein für die heutigen Revierstädte”, macht Wicker deutlich.
„Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage ist, ähnlich wie an den allgemeinen Immobilienmärkten, auch weiterhin mit steigenden Preisen für Altbauten zu rechnen”, betont der Immobilienexperte. Mit Blick auf die historisch niedrigen Bauzinsen steigt die Bereitschaft sowie die Möglichkeit der Käufer, immer höhere Summen in Wohneigentum zu investieren. Von dieser Entwicklung profitieren insbesondere Verkäufer gefragter Altbauten, die sich häufig durch eine besonders gute Lage in Innenstadtnähe mit einer hervorragend ausgebauten Infrastruktur auszeichnen”, so Wicker.

*Unter dem Begriff Altbauten werden im Rahmen des Vergleichs alle Wohngebäude zusammengefasst, die vor 1950 fertiggestellt wurden. Die Einteilung erfolgt entsprechend der üblichen Bauweisen während bestimmter Zeitperioden und findet beispielsweise im Berliner Mietspiegel Anwendung. Insgesamt liegen den Berechnungen mehr als 100.000 veröffentlichte Verkaufsangebote für Altbauten in den untersuchten Großstädten für die Gesamtjahre 2015 und 2018 zugrunde. Bei der Zusammenstellung der Daten nutzten die Homeday-Experten mehr als 400 Quellen – darunter Immobilienportale, überregionale und regionale Tages- und Wochenzeitungen sowie lokale Anzeigenblätter.
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