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Neue Gesetze 2020:
Das ändert sich für Immobilienbesitzer
Neue Gesetze 2020:
Das ändert sich für Immobilienbesitzer
Neue Gesetze 2020:
Das ändert sich für Immobilienbesitzer

Das kommende Jahr bringt für Immobilieneigentümer einige neue Gesetze – allen voran eine Regelung zur Verteilung der Maklerprovision beim Immobilienverkauf (Bestellerprinzip) und einen Mietendeckel in Berlin. Weitere neue Gesetze 2020 sind die Grundsteuerreform und die steuerliche Abschreibung bei der energetischen Sanierung. Mieter profitieren von der Wohngeldreform 2020.

Wie verändert das Bestellerprinzip 2020 den Immobilienverkauf?

Das Gesetz zum sogenannten Bestellerprinzip soll künftig regeln, wer wie viel der Maklerprovision beim Immobilienverkauf beziehungsweise -kauf übernimmt. Derzeit ist die Verteilung der Maklergebühren nicht gesetzlich geregelt und unterscheidet sich zudem von Region zu Region. In Berlin zahlen Verkäufer aktuell beispielsweise beim Verkauf ihrer Immobilie keinen Cent. Hier übernimmt der Käufer mit 7,14 Prozent des Kaufpreises der Immobilie die maximale Höhe der Maklerprovision in Deutschland. Anders in der bayerischen Landeshauptstadt München. Hier zahlt der Verkäufer üblicherweise 3,35 Prozent, der Käufer 3,79 Prozent Maklerprovision.

Ziel des geplanten „Gesetzes über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ ist es, die Verteilung der Maklerprovision bundesweit einheitlich zu regeln. Und mit dieser geplanten Gesetzesänderung 2020 vor allem den Käufer finanziell zu entlasten. Denn wie sich in der Praxis zeigt, übernehmen die Käufer häufig den Großteil der Maklerprovision – auch, wenn der Verkäufer den Makler ursprünglich „bestellt“, also beauftragt, hat.

Diese konkreten Regelungen sieht der Gesetzentwurf zum Bestellerprinzip derzeit vor:

    • Der Käufer soll nur noch maximal 50 Prozent der Maklergebühr zahlen müssen (auch, wenn er den Makler bestellt hat)
    • Der Käufer muss seinen Anteil an der Provision erst zahlen, nachdem der Verkäufer seinen eigenen Anteil nachweislich beglichen hat
    • Beauftragen sowohl Verkäufer und Käufer den Makler, ist dieser verpflichtet, eine Provision in gleicher Höhe von beiden Seiten zu verlangen
Tipp:

Bei Homeday verkaufen Eigentümer ihre Immobilie vor Inkrafttreten des Gesetzes noch provisionsfrei – ganz egal, wo in Deutschland ihre Immobilie steht. Beauftragen Sie daher jetzt noch schnell einen Homeday-Makler mit dem Verkauf Ihrer Immobilie, um sich diese Top-Konditionen zu sichern.

Was bedeutet der Berliner Mietendeckel für Vermieter?

Neue Gesetze 2020 gibt es auch in der Bundeshauptstadt: Am 26. November 2019 hat der Berliner Senat den Gesetzentwurf zum Mietendeckel Berlin beschlossen. Das Gesetz soll im März 2020 in Kraft treten und für sämtliche Berliner Immobilien gelten, die vor 2014 erbaut wurden. Das „Gesetz zur Neuregelung gesetzlicher Vorschriften zur Mietenbegrenzung“ (kurz: Mietendeckel) sieht vor, dass Vermieter von Berliner Immobilien die Miete fünf Jahre lang nicht anheben dürfen. Mit dem Mietendeckel Berlin werden die Mieten sozusagen eingefroren. Der aktuelle Gesetzentwurf legt außerdem Mietobergrenzen fest, die je nach Baujahr und Ausstattung der Immobilie variieren. Liegt die aktuelle Miete oberhalb der Grenze, wären Vermieter nach Inkrafttreten des Gesetzes gezwungen, die Miete unter Umständen zu senken. Dies ist etwa der Fall, wenn die aktuelle Miethöhe die Obergrenze um mehr als 20 Prozent übersteigt.

Eine im Gesetzentwurf für den Mietendeckel Berlin enthaltene Mietentabelle legt die Mietobergrenzen fest. Einige Beispiele:

Beispiel Euro/ m²
Wohnung erstbezugsfähig zwischen 1919 bis 1949 mit Sammelheizung und Bad: 6,27 €
Wohnung erstbezugsfähig zwischen 1950 bis 1964 mit Sammelheizung oder Bad: 5,62 €
Wohnung erstbezugsfähig 2003 bis 2013 mit Sammelheizung und mit Bad: 9,80 €

Die Mieten können abhängig von einigen Faktoren (z.B. Anzahl der Wohnungen im Gebäude, Ausstattung) variieren.

Was bringt die Wohngeldreform 2020?

Durch die Wohngeldreform 2020 erhalten Haushalte mit niedrigem Einkommen ab 1. Januar 2020 mehr Wohngeld. Die Leistungserhöhung richtet sich danach, wie sich die Mieten und Einkommen in Deutschland entwickeln. Wie viel Wohngeld ein einzelner Haushalt erhält, hängt von der Größe des Haushalts, dem Einkommen und der Miete/Belastung ab. Um diese Haushalte gezielt zu entlasten, setzt die Bundesregierung im kommenden Jahr 1,2 Milliarden Euro an Mitteln ein. Insgesamt profitieren 660.000 Haushalte von der Wohngeldreform 2020. Entlastet werden vor allem Rentner und Familien.

Das Wohngeld wird auf Antrag (beispielsweise bei der Wohngeldbehörde) erteilt und in der Regel für ein Jahr bewilligt. Ausgeschlossen sind Empfänger von Transferleistungen wie Sozialhilfe, welche die Kosten für die Unterkunft bereits einbezieht. Die Empfangsberechtigten erhalten das Wohngeld als Zuschuss zur Miete beziehungsweise als Lastenzuschuss für Immobilieneigentümer.

Wie geht es 2020 mit der Grundsteuer weiter?

Zu den neuen Gesetzen 2020 lässt sich auch die Grundsteuerreform zählen. Bundestag und Bundesrat haben Ende 2019 den Weg für ein Gesetz zur Reform der Grundsteuer freigemacht. Das bedeutet, dass die Kommunen auch im kommenden Jahr die Grundsteuer von Hauseigentümern und Grundstücksbesitzern erheben dürfen. Hintergrund ist die Forderung des Bundesverfassungsgerichts, die Grundsteuer bis Ende 2019 zu überarbeiten, da die Bemessungswerte für Grundstücke aus den Jahren 1964 (alte Bundesländer) und 1935 (neue Bundesländer) stammen und damit total veraltet sind.
Die neue Grundsteuer, deren Höhe von den Kommunen über Grundsteuer-Hebesätze festgelegt ist, lässt sich fortan abhängig vom Bodenwert und dem Mietpreis berechnen. Dies macht eine Neubewertung von rund 36 Millionen Grundstücken erforderlich und führt laut Experten dazu, dass die Steuerlast für viele Immobilieneigentümer steigt.

Die Bundesländer haben jedoch auch die Möglichkeit, eine eigene Methode zur Berechnung der neuen Grundsteuer zu entwickeln.

Wie lässt sich die energetische Sanierung steuerlich absetzen?

Ab Januar 2020 haben Immobilieneigentümer die Möglichkeit, die Kosten für Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung steuerlich abzuschreiben oder abzusetzen. Voraussetzung ist, dass

    • der Eigentümer die Immobilie selbst nutzt.
    • die Immobilie in der EU oder im Europäischen Wirtschaftsraum liegt.
    • die Immobilie bei Durchführung der energetischen Sanierung mindestens 10 Jahre alt ist.

Insgesamt lassen sich 20 Prozent der Kosten für die energetische Gebäudesanierung steuerlich abschreiben beziehungsweise 40.000 Euro pro Immobilie absetzen.
Die vom Bundeskabinett beschlossene steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung ist Teil des Klimaschutzprogramms. Sie gilt für den Zeitraum 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2029. Nimmt ein Immobilienbesitzer eine energetische Sanierung vor, kann er sich zwischen einer KfW-Förderung oder der steuerlichen Anrechnung entscheiden.

Diese Arten der energetischen Sanierung gehören z.B. zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen:

    • Wärmedämmung von Dachflächen
    • Wärmedämmung von Wänden
    • Austausch von Fenstern und Außentüren
    • Austausch der Heizungsanlage
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