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An der Hamburger Alster, in Berlin-Mitte oder in der Kölner Altstadt: Wo müssen Käufer für Eigentumswohnungen am tiefsten in die Tasche greifen? Eine Untersuchung von Homeday der 7 größten deutschen Städte (nach Einwohnerzahlen) zeigt die teuersten Stadtteile in den Metropolen. Datengrundlage ist der Homeday-Preisatlas.

Überblick: Die teuersten Stadtteile der Top-7 Deutschen Großstädte

Stadt Stadtteil Kaufpreise Q4 2018
München Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt 11.870  €/m²
Frankfurt a.M. Westend-Süd 7.420  €/m²
Hamburg Harvestehude 7.310  €/m²
Berlin Dahlem 5.380  €/m²
Stuttgart Stuttgart-Nord 5.090  €/m²
Düsseldorf Oberkassel 4.990  €/m²
Köln Altstadt-Süd 4.570  €/m²
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In München kostet das Eigenheim schnell eine Million

Der teuerste Stadtteil der A-Städte ist der Münchener Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Wer hier eine Eigentumswohnung verkauft, erzielt Rekordwerte von 11.870 Euro pro Quadratmeter. Schon bei einer 85-Quadratmeter-Wohnung bedeutet das einen Verkaufspreis von mehr als einer Million Euro! Der Bezirk ist nicht allein wegen des jährlich stattfinden Oktoberfests auf der Theresienwiese angesagt. Kulturinteressierte finden ein großes Angebot: von Comedyabenden bis zu Konzerten. Das Glockenbachviertel bietet eine Reihe von beliebten Boutiquen, Cafés und internationalen Restaurants. Interessant: Das Quartier galt in früheren Zeiten als „Arme Leute“-Viertel. Heute leben hier vorrangig Großverdiener – ein Paradebeispiel für Gentrifizierung.

Insgesamt liegen die Immobilienpreise in München auf einem Niveau, das der Bayern-Hauptstadt einen Sonderstatus unter den Top-7-Immobilienmärkten verleiht. Denn neben Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt besitzt München noch acht weitere Stadtteile mit Immobilienpreisen über dem Niveau der anderen untersuchten Großstädte – darunter der zweitteuerste Stadtbezirk Altstadt-Lehel (11.240 Euro) sowie die Maxvorstadt (9.180 Euro), Schwabing-West (8.350 Euro) und Untergiesing-Harlaching (7.450 Euro).

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Frankfurt und Hamburg mit teuersten Stadtteilen nach München

Westend-Süd in Frankfurt (7.420 Euro) und Hamburg-Harvestehude (7.310 Euro) landen beim Ranking der teuersten Stadtteile direkt hinter den neun Münchener Stadtteilen. Dahinter folgen die Hamburger Stadtteile Rotherbaum (6.910 Euro) und die HafenCity (6.660 Euro) mit der berühmten Speicherstadt und dem Konzerthaus Elbphilharmonie. Der jüngste Stadtteil Hamburgs bietet darüber hinaus große Parks, eine besondere Architektur und den historischen Sandtorhafen. Hohe Preise für Eigentumswohnungen lassen sich auch in Frankfurts Stadtteilen Westend-Nord (6.590 Euro) und Ostend (6.390 Euro) sowie Neustadt (6.090 Euro) und St. Georg (6.030 Euro) in Hamburg erzielen.

Vier der sieben Top-Städte mit Quadratmeterpreisen unter 6.000 Euro

Vergleichsweise „günstige“ Stadtteile, die zugleich die teuersten ihrer Stadt sind, finden sich in Berlin und Stuttgart. Das heißt: Hier liegen die Höchstpreise unter 6.000 Euro pro Quadratmeter. So zahlen Käufer von Eigentumswohnungen in Berlin-Dahlem, einem Ortsteil mit Universitätscampus und zahlreichen Grünflächen, 5.380 Euro pro Quadratmeter. Ähnlich viel können Verkäufer für eine Wohnung im zentral gelegenen Berlin-Tiergarten mit seinem gleichnamigen Park und dem Zoologischen Garten verlangen. Hier liegt der Preis für einen Quadratmeter Eigenheim bei 5.290 Euro. Der als hochpreisig geltende Stadtteil Berlin-Mitte ist mit 4.380 Euro “nur” der elftteuerste Stadtteil der Bundeshauptstadt. Im teuersten Stadtteil Stuttgarts (Stuttgart-Nord) liegen die Quadratmeterpreise durchschnittlich bei 5.090 Euro.

Ein regelrechtes “Schnäppchen” machen Wohnungskäufer in Bestlagen in den Ruhrpott-Metropolen. Hier kostet der Quadratmeter Eigentumswohnung in Oberkassel, dem teuersten Bezirk Düsseldorfs, rund 4.990 Euro. In der Kölner Altstadt-Süd liegt der Preis bei 4.570 Euro. Zum Vergleich: Eine 85 Quadratmeter große Eigentumswohnung in der Nähe von Theater, Schokoladenmuseum und zahlreichen Galerien kostet 388.450 Euro. Das sind fast 700.000 Euro weniger als für eine vergleichbare Wohnung im teuren Münchener Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt.

Fazit

In München erzielen Verkäufer von Eigentumswohnungen unter den Top-7-Städten die höchsten Preise. In der Bayerischen Landeshauptstadt liegen nicht nur die neun teuersten Stadtteile Deutschlands, das Preisniveau liegt auch tausende von Euro über dem Durchschnitt der exklusiven Stadtteile in anderen Ballungszentren. Mehr als 7.000 Euro werden in den teuersten Stadtteilen Hamburgs und Frankfurts am Main aufgerufen. Rund 5.000 Euro pro Quadratmeter zahlen Käufer in den hochpreisigsten Stadt- beziehungsweise Ortsteilen von Berlin, Stuttgart, Düsseldorf und Köln.

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