Was ist ein Gesims?

Bei einem Gesims handelt es sich um ein wichtiges Gestaltungsmerkmal des Hausbaus. Es ist ein waagerechtes, brettförmiges Bauteil, welches aus einer Mauer hervorragt. Als Bestandteil der europäisches Architektur dient es der Gliederung und Betonung von Außenwänden. Der Ursprung von Gesimsen findet sich in der Bauweise antiker Tempelbauten. Gesimse schützen die darunter liegenden Außenwände vor Witterungserscheinungen. Abgesehen von Außenwänden können Gesimse über Fenstern und Türen angebracht werden. Gesimse sind ein beliebtes Renovierungsprojekt.

Gesimse lassen sich in mehrere Arten aufteilen:

  • Ein Dachgesims befindet sich auf der Außenmauer direkt unterhalb des Daches eines Gebäudes

  • Ein Giebelgesims verläuft direkt an einem Giebel und formt zusammen mit dem Giebel eine dreieckige Form, das sogenannte “Giebeldreieck”

  • Ein Sockelgesims findet sich am oberen Ende eines Sockels und schließt diesen ab

  • Ein Gurtgesims verläuft auf Höhe jedes Stockwerks und betont die einzelnen Etagen eines Gebäudes

  • Ein Fenstergesims findet sich unterhalb einer Reihe von Fenstern und fasst diese optisch zusammen

Themengebiet: Immobilienlexikon

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