Verkehrssicherungspflicht bei Immobilien einfach erklärt
Die Verkehrssicherungspflicht betrifft Grundstücke, Gebäude und Baustellen. Wer eine Gefahrenquelle schafft, unterhält oder beherrscht, muss im zumutbaren Umfang Vorkehrungen treffen, um vorhersehbare Schäden für andere zu vermeiden.
Eine Immobilie muss nicht vollständig gefahrlos sein. Entscheidend ist stets der Einzelfall: Art und Erkennbarkeit der Gefahr, Nutzung des Bereichs sowie die Frage, welche Sicherungsmaßnahmen verständig und zumutbar sind.
Das Wichtigste zusammengefasst:
Wer eine Gefahrenquelle auf einem Grundstück, an einem Gebäude oder auf einer Baustelle schafft oder beherrscht, muss im zumutbaren Umfang vor vorhersehbaren Schäden schützen.
Verantwortlich ist nicht automatisch allein die Eigentümerin oder der Eigentümer; entscheidend sind tatsächliche und rechtliche Einflussmöglichkeiten auf die Gefahr.
Aufgaben können übertragen werden, eine Kostenvereinbarung ersetzt jedoch keine klare Regelung darüber, wer Sicherungsaufgaben übernimmt.
Ein Unfall führt nicht automatisch zu einer Haftung: Entscheidend sind Pflichtverletzung, Verschulden und Ursächlichkeit für den Schaden.
Inhaltsverzeichnis
Wer trägt die Verkehrssicherungspflicht für Grundstück und Gebäude?
Typische Beispiele der Verkehrssicherungspflicht an Immobilien
Welche Folgen hat eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht an einer Immobilie?
Besondere Verkehrssicherungspflichten für Vermietung und Baustellen
Verkehrssicherungspflicht übertragen und Kosten richtig einordnen



