Nachlassverwaltung bei Immobilien im Nachlass einfach erklärt
Eine Nachlassverwaltung ist ein gerichtliches Verfahren, das den gesamten Nachlass erfasst. Sie kann für Erb:innen relevant sein, wenn zum Erbe ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück gehört und zugleich unklare Nachlassverbindlichkeiten oder Haftungsrisiken bestehen.
Mit der Anordnung verwaltet nicht mehr die Erbin oder der Erbe den Nachlass, sondern ein gerichtlich eingesetzter Nachlassverwalter. Dadurch wird die Haftung für Nachlassverbindlichkeiten auf den Nachlass beschränkt, während eigene Verfügungen über eine geerbte Immobilie nicht mehr möglich sind.
Das Wichtigste zusammengefasst:
Die Nachlassverwaltung wird vom Nachlassgericht angeordnet und dient der geordneten Verwaltung des gesamten Nachlasses.
Mit ihrer Anordnung ist die Haftung der Erb:innen für Nachlassverbindlichkeiten auf den Nachlass beschränkt.
Eine Immobilie im Nachlass kann während der Nachlassverwaltung nicht eigenständig durch die Erb:innen verkauft oder anderweitig übertragen werden.
Kosten entstehen durch Gericht und Nachlassverwalter; die Gesamtkosten hängen vom Einzelfall ab.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Nachlassverwaltung bei einer geerbten Immobilie?
Wann ist eine Nachlassverwaltung bei Immobilien im Nachlass sinnvoll?
Welche Aufgaben hat ein Nachlassverwalter bei einer geerbten Immobilie?
Nachlassverwaltung und Nachlassinsolvenz bei Immobilien vergleichen
Kosten und Folgen der Nachlassverwaltung für eine Nachlassimmobilie



