Was ist ein Disagio?

Wer für einen Immobilienkauf einen Immobilienkredit aufnehmen will, kommt oft mit einem sogenannten Disagio in Berührung. Ein Disagio bezeichnet den Unterschied zwischen der bewilligten Kreditsumme und dem ausgezahlten Betrag. Da Banken bei der Kreditgebung einen Abschlag des bewilligten Kredits als Zinsvorauszahlung einbehalten, ist die ausgezahlte Summe kleiner als der Kredit. Der Disagio ist also die Zinsvorauszahlung eines Kredits. Disagios führen bei Banken zu niedrigeren Zinsen, da sie weniger Risiko tragen. Ein Disagio von fünf Prozent würde bei einem Baukredit von 300.000 Euro 15.000 Euro betragen. Die Kreditnehmerin würde also 285.000 Euro ausgezahlt bekommen und von einem ein Prozent günstigeren Zinssatz profitieren.

Themengebiet: Immobilienlexikon

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